Glaube Liebe Hoffnung – ohne Glauben geht nichts

Glaube Liebe Hoffnung - der Schöpfer glaubt an dich Ohne Glauben geht nichts

Glaube, Liebe und Hoffnung halten uns auf dem Lebens-Weg. Wie sehr brauchen wir sie? Ist es besser, „Realist“ zu sein?

ohne Glauben geht nichts

Es ist wichtig zu verstehen, welche Rolle der Glaube in unseren Leben spielt. Wir alle glauben – selbst wenn wir nach Außen hin sagen: „Ich glaube an nichts.“ Doch in Wirklichkeit glauben wir immer an ganz viel. Ohne Glauben ginge gar nichts. Wir würden uns nicht einmal ein Butterbrot schmieren können, wenn wir nicht glauben würden, damit fertig zu werden.

Religiöser Glaube, spiritueller Glaube, buddhistischer Glaube, sind jeweils Wissen. Ebenso wie der Glaube, die Welt sei aus unteilbaren Kernen gemacht, sich uns als Wissen darstellt. Glaube, wie ihn sich der Unkundige vorstellt, als eine Art „Nicht Wissen“, ist etwas ganz anderes. Glaube der Kraft hat, ist Wissen. Glaube der in tausend Richtungen zugleich geht, und keine Kraft hat, ist Zweifel.

Der Glaube ist die Kraft der Schöpfung. Denn durch Glauben sind die Dinge für uns da. Wir wissen, sie sind da – und dann sind sie da! Oder hat schon einmal jemand die Liebe in einem chemischen Labor nachweisen können? Nein. Und dennoch ist sie da – durch uns. Durch unsere Liebe zu den Dingen kommt die Hoffnung in die Welt. Wir hoffen auf das Gute. Die Liebe zieht uns hin, zu den Dingen und zu den Menschen.

Element der Schöpfung – nicht Beobachter der Schöpfung

In uns ist die Kraft der Schöpfung. Durch uns wird geschaffen, was wir in unseren Welten sehen. Wir sind nicht nur äußerliche Beobachter eines von uns getrennten Vorganges – der Schöpfung. Sondern wir selbst sind Elemente der Schöpfung – und schöpfen ebenso, wie die Natur schöpft. Durch uns erschafft die Natur. Durch uns erst entstehen Glaube, Liebe und Hoffnung.

die Kraft des Schöpfers ist in uns – als unsere Hoffnungen und Liebe

Die Liebe ist gleichsam das, was wir wollen und was uns anzieht. Sie ist das Prinzip des Strebens nach etwas. Sie treibt uns an – als Kraft des Schöpfers in uns. Man kann es wissenschaftlich sagen: Die Kraft des Lebens. Die Kraft der Natur. Die Energie der Materie-Teilchen. Man kann es religiös sagen: Die Kraft Gottes.

Wir selbst sind Elemente der Schöpfung – und haben Teil an der göttlichen Kraft. Unser Sinn – das ist der Sinn des Schöpfers. Unser Glaube – das ist der Glaube des Schöpfers.

Glaube Liebe Hoffnung – Hoffnung finden

Hoffnung macht uns handlungsfähig. Wenn wir zweifeln und Sinnlosigkeit spüren, dann ist es wichtig, sich auf die Hoffnung zu konzentrieren.

In der Religion bedeutet Konzentration Gebet.

Für den Materialisten heißt Konzentration: Rationales Nachdenken. Aber die Kraft der Schöpfung ist irrational. Daher ist es wichtig, an seinen Überzeugungen, an seinem Glauben, festzuhalten; daran zu arbeiten. Rationales Nachdenken ist nicht der Glaube, den wir benötigen, um unseren Weg zu gehen.

Wir haben keine Ahnung von den Möglichkeiten der Schöpfung, und können sie rational weder erklären, noch begründen, noch erwarten. Es ist es die Kraft des Glaubens, die Kraft der manchmal nicht erklärbaren Hoffnung, die uns auf den rechten Weg zurückführt. Durch Glauben (diesen, wie mancher meint, unnützen, dummen Glauben) können Hoffnung und Liebe in unser Leben zurückkehren.

Glaube, Liebe und Hoffnung sind eine Art Treibstoff, die uns bewegen. So wie Energie die Materie bewegt. Man kann Energie berechnen, aber man kann Glaube, Liebe und Hoffnung nicht berechnen. Daher entziehen sie sich unserer „rationalen“ Überlegung.

Du wirst es schaffen

Manchmal haben wir einen Glauben, der uns zerstört.

Wenn wir glauben, ganz genau zu wissen, dass das Schicksal einen schlechten Weg nehmen muss. Wenn wir glauben, jede Hoffnung sei ausgeschlossen. Wenn wir annehmen, dass die Liebe nicht zu uns zurückkommt.

Dann fehlen uns Kraft und Mut. Deshalb ist es gerade dann wichtig, durch den Glauben die Hoffnung auf Leben und Liebe zu bewahren.

Siehe Artikel positives Denken

Mut und Kraft

Man muss sich immer vorstellen: das Leben nimmt seinen Weg. Immer geht es weiter, selbst wenn es manchmal scheint, als würden alle Wege enden. Ein Sprichwort sagt, dass die Nacht am aller schwärzesten ist, kurz bevor der Tag anbricht.

Du wirst es schaffen! Auch die schwierigsten Zeiten gehen vorbei. Aber Du musst an Dich glauben. Welche Situation sich auch immer einstellt, wir können Hoffnung finden. Was wir am allernotwendigsten brauchen, ist Glaube, Hoffnung und Liebe.

Selbst wenn die Zeiten schlecht sind, oder eine Krankheit uns einschränkt – Glaube, Hoffnung und Liebe sind immer noch da – wir finden sie in uns. Wir müssen lernen, das Kleine anzuerkennen, nicht zu verzweifeln, uns auch selbst nicht zu überfordern. Nur langsam, Schritt für Schritt, geht die Schöpfung ihren Weg. Schneller können auch wir nicht sein, denn wir sind Elemente der Schöpfung, nicht ihre rationalen Beobachter.

Nur durch uns entstehen Glaube, Hoffnung und Liebe.

 

Im Film „König der Könige“, einem Bibelfilm-Klassiker, erhält Johannes der Täufer den Segen Gottes. Er liegt im Kerker, und erwartet seine Bestrafungen – schließlich den Tod. Er zweifelt an Jesus, und damit am Sinn seines Lebenswerkes. Denn er hatte das Kommen von Gottes Sohn angekündigt.

Er zweifelt und leidet, die Hoffnung hat ihn im Kerker verlassen. Da erscheint ihm Jesus, und gibt ihm durch eine Berührung Glauben und Liebe zurück. Eine bewegende und wahre Szene in einem übrigens wunderbaren Film.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glaube Liebe Hoffnung – ohne Glauben geht nichts was last modified: Januar 21st, 2016 by Henrik Geyer

gute Erwartungen und schlechte Erwartungen formen unsere Welt

Erwartungen .. das Gute erwarten: Hoffnung, Zuversicht.

Die Erwartung, etwas Gutes würde wahr werden, nennen wir Hoffnung, oder besser noch Zuversicht. Die Hoffnung wiederum, die Erwartung des Guten, definiert sich durch die Unterscheidung – von der Befürchtung, der Erwartung des Schlechten.
Das Wort Hoffnung drückt den Zwiespalt unserer Erwartungen aus, die optimistische Seite betonend. Das Wort Befürchtung hingegen betont die pessimistische Seite.

Erwartung des Guten – Hoffnung und Zuversicht

Ich hatte in einem Artikel über Zuversicht gesprochen. Das Beitrags-Bild dieses Artikels heißt eigentlich so: „Zuversicht“. Eine Frau schrieb mir, dass Zuversicht die Erwartung des Guten ist.

So kann man es sehen. Zuversicht ist, mehr noch als Hoffnung, die feste Erwartung des Guten.

Das Bild zeigt einen Mann, der ein Schiff in schwieriger Lage steuert. Er hält ein Steuer in Form eines Uhr-Ziffernblattes in der Hand, und dieses Ziffernblatt zeigt Fünf vor Zwölf an. Dennoch macht der Mann einen mutigen und handelnden Eindruck… er erwartet das Gute. Er erwartet es, vielleicht ganz ohne Grund, ganz ohne Abwägen der Chancen. Er ist sich sicher, dass das Gute eintreten kann, wenn er in dessen Erwartung handelt.

Erwartungen des Schlechten – Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Tod

Nun können wir uns vorstellen, was der Mann täte, wenn er fest mit dem Schlechten rechnete.  Er täte wohl nichts, würde seinen  letzten Minuten in Verzweiflung verdämmern. Er wüsste (und dies erschiene ihm als ganz „vernünftig“) dass bald „alles zu spät“ ist. Der Uhrzeiger würde mit Notwendigkeit auf die Zwölf vorrücken.

Hoffnung erlangen

Hoffnung zu erlangen – also den Konflikt des Zweifels weg von den Befürchtungen, hin zur Erwartung des Guten zu bewegen – das geht auf verschiedenen Ebenen.

Erstens kann man sich sich ansehen, was man überhaupt für Erwartungen hat. Oft hilft es schon, von Erwartungen loszulassen, um sich von Hoffnungen zu befreien, die eine Fülle von Befürchtungen mit sich bringen – und die eigentlich eine Belastung sind.

Zweitens hilft es, an die Stelle des Grübelns über Hoffnungen die Tat zu setzen. Ganz im Sinne des Beitragsbildes – es kann nur geben, woran wir auch glauben können; was wir sicher erwarten. Durch uns kommt es in die Welt. Durch unseren Glauben, es würde geschehen, aber nicht durch Zweifel.

Aus demselben Grund sollte man sich drittens nicht geistig fixieren, auf eine Hoffnung, oder eine Furcht. Epiktet: Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.

Vieles kann geschehen – durch unsere positiven  Erwartungen, die feste Erwartung des Guten, machen wir es wahrscheinlich. 

 

 

gute Erwartungen und schlechte Erwartungen formen unsere Welt was last modified: Dezember 10th, 2015 by Henrik Geyer

Zuversicht – was ist das?

Zuversicht

Was ist Zuversicht?

Bei meinem Bild „Zuversicht“ geht es um die Frage, was Zuversicht eigentlich ist.

Ich hatte das Bild gemacht, das man oben sehen kann, und man sagte mir, das Bild sei schön. Und zwar, weil es positiv ist. Ich sagte: „Ja, das ist es. Der Mann hält Uhr-Zeiger in der Hand, die 5 vor 12 anzeigen. Dennoch ist er positiv, und darum ist das Bild positiv.“

Dies sehend, sagte man mir, das Bild sei doch nicht so positiv, wie man zuerst gedacht hat. Den Zeigerstand hatte man übersehen. Dies aber bedenkend, erscheine die Aussage des Bildes geradezu negativ.. 5 vor Zwölf.. das bedeutet nahende Katastrophe… Das sei denn doch nicht so positiv.. Sondern schrecklich.

Zuversicht im Angesicht der Katastrophe

Ich sagte, dass es aber so gemeint sei. Zuversicht bedeutet, positiv zu denken, und zwar gerade dann, wenn es schwer ist, positiv zu denken. Gerade, wenn es hart auf hart kommt. Wenn man meint, es gäbe keinen Grund, etwas Gutes zu erwarten, dann trennt sich Zuversicht von Defätismus. Wenn Zuversicht nur dann existieren könnte, wenn die äußerlichen Bedingungen gut sind, dann bräuchte man keine Zuversicht.

alltägliche Katastrophen

Ja.. aber richtig schwere Situationen, Katastrophen, seien ja zum Glück selten.

Ist das wirklich so?  Denken wir denn nicht stets und ständig innerhalb eines Spannungsfeldes, in dem wir alles, was uns passiert,  zwischen Gut und Schlecht ansiedeln wollen? Zwischen den Polen von Katastrophe auf der einen Seite, und höchstem Glück auf der anderen Seite? Das geht dem ganz armen Menschen nicht anders als dem Reichen, dem Kranken nicht anders als dem Gesunden. So richtig problemfrei ist daher niemand, der überhaupt die Dinge bewertet.

Es ist immer die Frage, was man als Katastrophe bezeichnet.

Zuversicht ist Konzentration

Im Grunde sind die Zuversichtlichen eher jene, die die Katastrophe nicht in allem sehen wollen. Die sich auf das Eintreten des höchsten Glücks freuen. Vielleicht ganz ohne Grund. Zuversicht bedeutet, Mut zu haben, handeln zu können, wenn andere keinen Mut hätten. Ganz besonders im Angesicht von Schwierigkeiten, manchmal auch großen Katastrophen, aber natürlich auch den ganz alltäglichen, kleinen Katastrophen.

Der Zuversichtliche konzentriert sich nicht auf Befürchtungen, sondern auf das, was eintreten soll. Auf das, von dem er als sicher annimmt, dass es eintreten kann, solange er das Seine dazu tut. Daher ist Zuversicht eine besondere Fähigkeit zu denken, die aus Vertrauen  erwächst. Manche nennen diese Fähigkeit Gottvertrauen. Zuversicht ist, wenn man das Steuer in der Hand behält, während sogenannte Realisten vielleicht in Panik das Steuerhaus verlassen.

 

Zuversicht – was ist das? was last modified: Dezember 2nd, 2015 by Henrik Geyer

Hoffnung – Frei von Hoffnung und von Furcht.

Ohne Hoffnung und ohne Furcht. Swinburne - Garden of Proserpine

Swinburne Gedicht – Was ist Hoffung?

Ich las vor Jahren einmal Zeilen eines Gedichtes, die mich seitdem nicht mehr loslassen. Das Gedicht ist von Charles Swinburne und heißt „The Garden of Proserpine“. Es geht darin auch um den Zusammenhang von Hoffnung und Furcht.

Die Zeilen der Strophe lauten wie folgt:

From too much love of living,
         From hope and fear set free,
We thank with brief thanksgiving
         Whatever gods may be
That no life lives for ever;
That dead men rise up never;
That even the weariest river
         Winds somewhere safe to sea.
Von zu viel Liebe zum Leben,
und befreit von Hoffnung und von Furcht,
Danken wir in kurzem Gebet,
den Göttern, wer immer sie sein mögen,
Dass kein Leben ewig lebt;
Dass kein Toter aufersteht;
Dass sogar der trägste Fluss
irgendwo ins Meer findet.
Die Strophe lässt einen darüber nachdenken, was Hoffnung und Furcht sind. Kann es sinnvoll sein zu sagen, man möchte frei sein von Hoffnung? Von Furcht selbstverständlich! Aber von Hoffnung?
In dem Gedicht heißt es, dass man, von zu viel Hoffnung und Furcht befreit, doch froh sein könne, dass die Welt für uns so endlich ist, wie wir sie sehen. Dann muss man auch keine Angst haben, dass alles endet, denn nur so beginnt alles erst.
Man spürt dann, wie sehr Furcht und Hoffnung zusammengehören. Die Furcht erwächst erst aus der Angst, eine Hoffnung könne sich nicht erfüllen. Ohne Hoffnung keine Furcht. Und die Hoffnung wiederum kommt aus einer Furcht, dass eine schlimme Vision wahr werden kann. Man hofft: Möge die Vision doch nicht wahr werden!

Frei von Hoffnung und von Furcht

Man möchte von Furcht frei sein. Aber auch von zu viel Hoffnung. Beides bedingt einander. Hoffnung – als ein Klammern an, und Herbeiwünschen von Umständen, die man doch nicht beeinflussen kann. Könnte man es, könnte man also den natürlichen Lauf der Dinge beeinflussen, würde man wohl die Welt aus den Angeln heben – und die schlimmsten Alpträume würden wahr. Ausgestattet mit dem menschlichen Hoffen, würde man vielleicht die Toten auferstehen lassen. Dass man den Lauf der Dinge, den ewigen Kreislauf von Ende und Neubeginn, nicht beeinflussen kann, ist gut.
Noch so viel Wünschen und Hoffen ändert nichts an der Tatsache, dass sogar der trägste Fluss irgendwo ins Meer mündet. Alles richtig bedacht, darf man glücklich sein, dass das so ist.
Dieses Glück erwächst, so verblüffend das ist, aus der Befreiung von zu viel Liebe zum Leben, und von zu viel Hoffnung, und somit auch von Furcht.

The Garden of Proserpine

Here, where the world is quiet;
Here, where all trouble seems
Dead winds‘ and spent waves‘ riot
In doubtful dreams of dreams;
I watch the green field growing
For reaping folk and sowing,
For harvest-time and mowing,
A sleepy world of streams.

I am tired of tears and laughter,
And men that laugh and weep;
Of what may come hereafter
For men that sow to reap:
I am weary of days and hours,
Blown buds of barren flowers,
Desires and dreams and powers
And everything but sleep.

Here life has death for neighbour,
And far from eye or ear
Wan waves and wet winds labour,
Weak ships and spirits steer;
They drive adrift, and whither
They wot not who make thither;
But no such winds blow hither,
And no such things grow here.

No growth of moor or coppice,
No heather-flower or vine,
But bloomless buds of poppies,
Green grapes of Proserpine,
Pale beds of blowing rushes
Where no leaf blooms or blushes
Save this whereout she crushes
For dead men deadly wine.

Pale, without name or number,
In fruitless fields of corn,
They bow themselves and slumber
All night till light is born;
And like a soul belated,
In hell and heaven unmated,
By cloud and mist abated
Comes out of darkness morn.

Though one were strong as seven,
He too with death shall dwell,
Nor wake with wings in heaven,
Nor weep for pains in hell;
Though one were fair as roses,
His beauty clouds and closes;
And well though love reposes,
In the end it is not well.

Pale, beyond porch and portal,
Crowned with calm leaves, she stands
Who gathers all things mortal
With cold immortal hands;
Her languid lips are sweeter
Than love’s who fears to greet her
To men that mix and meet her
From many times and lands.

She waits for each and other,
She waits for all men born;
Forgets the earth her mother,
The life of fruits and corn;
And spring and seed and swallow
Take wing for her and follow
Where summer song rings hollow
And flowers are put to scorn.

There go the loves that wither,
The old loves with wearier wings;
And all dead years draw thither,
And all disastrous things;
Dead dreams of days forsaken,
Blind buds that snows have shaken,
Wild leaves that winds have taken,
Red strays of ruined springs.

We are not sure of sorrow,
And joy was never sure;
To-day will die to-morrow;
Time stoops to no man’s lure;
And love, grown faint and fretful,
With lips but half regretful
Sighs, and with eyes forgetful
Weeps that no loves endure.

From too much love of living,
From hope and fear set free,
We thank with brief thanksgiving
Whatever gods may be
That no life lives for ever;
That dead men rise up never;
That even the weariest river
Winds somewhere safe to sea.

Then star nor sun shall waken,
Nor any change of light:
Nor sound of waters shaken,
Nor any sound or sight:
Nor wintry leaves nor vernal,
Nor days nor things diurnal;
Only the sleep eternal
In an eternal night.

 

A. Swinburne

Hoffnung – Frei von Hoffnung und von Furcht. was last modified: Dezember 2nd, 2015 by Henrik Geyer