Was ist die Wahrheit in Wahrheit? Die Wahrheit ist kein Ding

Was ist die Wahrheit? Die Wahrheit als Ding. [SPID 4422]

„Die Wahrheit“ gibt es nicht – sie ist kein Ding. Das ist die spirealistische Sichtweise auf die Wahrheit, die vielleicht manchem paradox erscheint. Doch paradox im eigentlichen Sinn ist eher die Verwendung des Wortes „die Wahrheit“ im materialistischen Sinn.

Die „Wahrheit“ ist einer der zentralen Begriffe des menschlichen Denkens. An ihr können wir die Widersprüchlichkeit des Materialismus sehen – und, diese Widersprüchlichkeit sehend, können wir sie überwinden.

Die Wahrheit als Absolutheit

Gemeinhin wird die Wahrheit als eine Absolutheit gesehen. Dies sei die Wahrheit jenes nicht. Dies ist die Grundauffassung des materialistischen Weltbildes, das davon ausgeht, der Mensch beobachte eine äußerliche Welt, spiegele sie in seinem Hirn. Das, was er da spiegelt, sei eine festgelegte Realität, und die Wahrheit liege in der Information, die dieser Festgelegtheit am nächsten ist.

Der Spirealismus hat hierzu eine gänzlich andere Auffassung. Der Mensch beobachtet keine Welt, sondern ist ein Element der Schöpfung von Welten. Doch woran kann man feststellten, dass der Materialismus eine falsche Vorstellung ist? Der Spirealismus sagt: an den Widersprüchlichkeiten des Materialismus, seinen Paradoxien.

Beispielsweise dem Denken, es gäbe eine feste Wahrheit. Nicht nur, dass man diese Vorstellung in jedem einzelnen Begriff widerlegen kann, auch in einem umfassenden Sinn lässt sich, philosophisches Verständnis vorausgesetzt, sagen, dass die menschlichen Vorstellungen nur eine Möglichkeit sind, keineswegs eine Notwendigkeit.

Die Wahrheit ist im Materialismus an die Erscheinung äußerlicher Materieobjekte geknüpft

Für den Materialismus ist die Wahrheit an den Materieobjekten abzulesen. Diesem Weltbild entsprechend ruft der Mensch die Informationen von äußerlichen Dingen ab, und spiegelt sie in seinem Hirn. Die unabdingbar eindeutige Wahrheit über diese Objekte – das ist das menschliche Wissen. Insofern ist die Frage nach Wahrheit eng verbunden mit Betrachtung des Begriffes Wissen. Wissen ohne Wahrheit erscheint sinnlos. Doch: gibt es absolutes Wissen? Wenn nein: welche graduelle Wahrheit hat dann unser Wissen?

Es gab viele, die darauf hinwiesen, dass der Mensch nicht im eigentlichen Sinn etwas spiegeln kann. Allein schon aus der Überlegung heraus, dass der Mensch nur Dinge begreifen kann mit den Werkzeugen seiner Wahrnehmung – den Augen, den Ohren, dem Fühlen. Und diese Werkzeuge sind beim Menschen zweifellos spezifisch, keineswegs absolut.

Wer darüber hinaus das Denken selbst als das eigentliche Werkzeug der Wahrnehmung betrachtet (das tat beispielsweise C.G. Jung), der wird zu der Überlegung gelangen, dass der Mensch alles nur mit jenen Begriffen verstehen kann, die er bereits hat. Er ist also keineswegs frei, etwas in einem objektiven Sinn zu spiegeln. Bei Albert Einstein liest sich das so: „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.“

Zumal Untersuchungen der materialistischen Wissenschaft zeigen, dass hier nichts „gespiegelt“ wird. Denn, die Ergebnisse materialistisch-wissenschaftlicher Beobachtungen hängen, so zeigen Versuche in der Quantenphysik, ab, von der Art und Weise der Beobachtung. Das bedeutet: der Beobachter beeinflusst die Beobachtung, indem er beobachtet. Indem der Mensch da ist, beeinflusst er seine Umwelt. Das ist der materialistischen Wissenschaft natürlich paradox, denn sie glaubt ja, Beobachter und Beobachtungsgegenstand seien getrennt. 

Im Spirealismus übersetzt sich das in die Auffassung, dass der Mensch nichts beobachten kann, so, wie es materialistisch verstanden wird. Der Mensch ruft keine Informationen von äußerlichen Dingen ab, die von ihm selbst unabhängig sind. Sondern das Menschenbild des Spirealismus ist, dass der Mensch Element der Schöpfung ist – durch ihn hindurch fließt Schöpfung. Die Existenz des Menschen besteht darin, Relation zu sein, zu den Dingen der Schöpfung. Das, was er Beobachten nennt, ist ebenso ein Erschaffen. Und das, so der Spirealismus, lässt sich in den normalen Dingen des Alltags beobachten, eine wissenschaftliche Untersuchung von Materieteilchen, beispielsweise im Rahmen der Quantenphysik, ist hierzu nicht nötig. Zu beobachten, dass die menschlichen Wahrheiten, dass das menschliche Wissen, eine Relation des Augenblicks ist, dafür genügt eigentlich eine philosophische Betrachtung.

Fundamentale Paradoxien: Das Nichts und das Alles

Eine wichtige philosophische Frage in diesem Zusammenhang ist die Frage nach dem Nichts. Denn, wenn die Wahrheit an den „Dingen der Welt“ abgelesen werden könnte, im Sinne von: etwas würde gespiegelt, dann fragte man sich doch, wie viele Dinge der Welt es geben kann? Wie viele Formen also kann die Wahrheit annehmen? Umgekehrt gefragt: Welche Dinge gibt es denn nicht, in einem unbegrenzten Universum? Welche Wahrheiten kann es also niemals geben? Und hier gelangt man zu dem meiner Ansicht nach wichtigsten und fundamentalsten Paradox.

Für den Spirealisten steht das Nichts in engem Zusammenhang mit dem Denken. Das Nichts ist dem Spirealismus der Gedanke, der nicht gedacht wird. Für den Materialismus ist das Nichts ETWAS, das nicht da ist. Für den Materialismus ist das Nichts also eigentlich ETWAS und nicht Nichts. Auf dieses Paradox wies schon Plato hin.

Um den Unterschied zwischen spirealistischer und materialistischer Sichtweise zu veranschaulichen stelle man sich einmal folgende Frage:

Weiß die Menschheit viel oder wenig? Der Materialist wird sagen: Viel, aber natürlich nicht alles. Vieles ist noch zu erforschen. Das bedeutet, dem Materialisten erscheint das Nichtwissen als sehr begrenzt und die Möglichkeiten der Welt als eng umrissen – eng umrissen von dem Wissen, das er schon hat, wohlgemerkt.

Der Spirealist hingegen wird sagen: Wie soll der Mensch eine Aussage über eine Quantität eines Nichtwissens treffen, wenn er zwar das, was er weiß, kennt, aber doch nicht das, was er nicht weiß? Was er nicht weiß ist so unvorstellbar riesig, ist so unendlich, dass das, was er weiß, im Verhältnis zu Nichtwissen, in das infinitesimale Nichts übergeht. Der Spirealist sieht die Welt daher als eine Sichtweise an. Man könnte nun fragen: Wie viele Sichtweisen kann es geben? Die Antwort muss lauten: unendlich viele. Die menschliche Sichtweise ist nur eine Möglichkeit, und nicht etwa eine unabdingbare Notwendigkeit, wie der Mensch im Rahmen des Materialismus ja gewohnt ist zu glauben.

Dem Materialismus sieht das, was der Mensch nicht weiß, wie wenig aus, da er das, was er nicht weiß, im Grunde auch schon zu kennen glaubt. Was er nicht weiß, müsse, so nimmt der Mensch an, sich aus dem ableiten, was er weiß. In ewiger Redundanz, einem in sich geschlossenen logischen Kreis, beweist sich der Mensch nun, dass es nur das geben könne, was er sich denkt. Für diese Sichtweise braucht er die Vermutung, dass das menschliche Wissen, dass die menschliche Wahrheit, absolut sei. Denn, würde man das, was der Mensch weiß, nur als Sichtweise sehen, dann würde man sehr schnell sagen müssen, dass das, was der Mensch nicht weiß, nicht zu quantifizieren ist, weil es unendlich ist.

Man würde auch sagen müssen, dass eine Wahrheit, die auf der Basis einer Möglichkeit des Denkens gewonnen wird, nicht aber auf der Basis einer anderen absoluten Wahrheit, nichts anderes sein kann, als wieder eine Möglichkeit, und keine absolute Wahrheit. Wenn man so will eine sich stets „verdünnende“, weniger wahr werdende Wahrheit … wenn man das materialistische Weltbild der absoluten Wahrheiten zugrunde legt.

Die Wahrheit“, die eine und einzige Wahrheit – dieser Begriff enthält eben die Vermutung, dass das menschliche Wissen absolut sei. Für die Wahrheit gilt das Gleiche, was wir über die äußerlichen Materieobjekte sagten, über die Sichtweise auf menschliches Wissen als Absolutheit, über die Annahme, das Nichts müsse ganz wenig sein, bzw. über die Annahme, dass das, was der Mensch nicht weiß, wenig ist. Die materialistische Sichtweise benötigt die Vorstellung der Wahrheit als Absolutheit. Denn er fragt sich ja stets: Ist das auch wirklich die Wahrheit? Ist das, was ich mir denke, auch wirklich die wirkliche Wirklichkeit … und damit absolut wahr?

Würde man jedoch die Wahrheit als etwas sehen, dass nur in einem relativen Sinn existiert, so wie es der Spirealismus tut, kommt man zu einem völlig anderen Weltbild. Zum sprirealistischen Weltbild, dem zufolge die Welt die supersubjektive Sichtweise des Menschen ist. Eine Welt, die innerhalb unbegrenzter Möglichkeiten gewissermaßen „schwebt“ – ein Hologramm einer Möglichkeit. Eine Welt, eine Wahrheit, die eine Sichtweise innerhalb nicht begrenzbarer Unendlichkeiten ist. Eine Welt, die in ihrem Wesen semantisch ist, das bedeutet, die Welt entsteht wie in einem kreativen Text, beschreibend … aber sie ist nicht in einem absoluten Sinn (be-)greifbar, und in einem absoluten Sinn auch nicht existent.

Das Denken des Menschen ist Alles

Wir sahen, wie paradox das das Nichts in der materialistischen Sichtweise ist. Betrachten wir das Nichts nun umgekehrt, und fragen: Was ist das Alles? Wir können es auch objekthafter auffassen, und fragen: Was ist das (Welt-)All? Wir kommen zu einer ganz ähnlichen Paradoxie.

Dem Menschen ist das, was er denken kann, alles. Aber das, was er sich denkt, ist immer nur wenig, verglichen mit dem, was er denken könnte – als abstrakte Möglichkeit. Was er denkt kann daher nie „alles“ sein.

Das Denken ist dem Menschen alles, weil es nichts gibt, was der Mensch nicht denkt, und dennoch für existent halten könnte. Drehen wir das um: Alles, was der Mensch für möglich halten kann, muss der Mensch auch denken. Weil es für den Menschen nichts geben kann, was der Mensch nicht auch in einem Gedanken erfasst, ist das Sein an die Gedanken geknüpft. Was über die menschlichen Gedanken hinausgeht, muss man folgerichtig als unbegreiflich bezeichnen. Und zwar im direktesten Wortsinn. Unbegreiflich als: Niemals und unter keinen Umständen je fassbar. Ich hatte das in Alles ist Geist auch als Denkgrenze bezeichnet – dass das Denken Grenzen haben könnte ist dem Materialisten im Grunde schon unbegreiflich, da er den Geist als das freie Element sieht, und die Materie (die Materie ist dem Materialismus die „eigentliche“ Existenz) als das Begrenzte.

Der Spirealismus hat daher eine andere Vorstellung von Existenz. Existenz entsteht im Prozess der Beobachtung. Die eigentliche Existenz ist der Gedanke an eine Existenz, so, wie die Welt der Gedanke an eine Welt ist. Die Welt ist eine Vorstellung – und der Mensch ein Element der Schöpfung, durch den die Welt mit ihrer Wahrheit eine konkrete, menschliche Existenz erhält.

Was ist die Wahrheit in Wahrheit?

Dass es „die Wahrheit“ nicht gibt, ist für den Spirealismus übersetzbar mit: „Die Welt“ gibt es nicht, oder „das Leben“ gibt es nicht. All dies gibt es nur in einem relativen Sinn, als durch uns hindurch laufender Prozess. Aber nicht in der materialistisch verstandenen Weise, nicht als etwas, das wir von Außen beobachten, nicht als etwas, das von uns unabhängig zu sehen sein kann.

Ist diese Aussage nun wiederum die Wahrheit? Entwertet der Spirealismus die eigene Aussage, wenn er die Wahrheit als nicht existent bezeichnet? In welcher Weise ist dann der Spirealismus wahr?

Die Wahrheit ist dem Spirealismus ein logischer Operator, der etwas kennzeichnet, das in einer Relation mehr zutrifft als etwas anderes. Da auch „die Logik“ gemeinhin unter dem Gesichtspunkt der materialistischen Objekthaftigkeit gedacht wird, muss der Spirealist die Erweiterung hinzufügen, dass es auch in Bezug auf Logik keine wirkliche Endgültigkeit geben kann, denn es gibt nicht nur eine Logik, und nicht nur die menschliche Logik. Nur wenn man innerhalb eines Denksystems bleibt, dann gibt es (scheinbare) Endgültigkeit.

Ausgangspunkt für die Wahrheit und davon untrennbar sind die Objekte des Denkens. Die Wahrheit ist kein Ding, ist kein Objekt. Daher ist der Begriff „die Wahrheit“, verstanden als ein Objekt, innerhalb des materialistischen Denkens paradox. Denn, einerseits befindet sich die Wahrheit als Objekt im Denken, als „die Wahrheit“, und ist als Gedanke somit existent. Andererseits ist wahrnehmbar, dass sie nicht allein existieren kann; nicht als einzelnes Objekt gedacht werden kann. Man kann sie nicht vor sich hin halten und sagen: Hier ist sie, das ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist immer geknüpft an eine Behauptung, dies oder jenes sei wahr. Das kann man sich selbst verdeutlichen, wenn man die Wahrheit wiederum, sie objekthaft denkend, als wahr bezeichnet, und sich so in das Reich des Widersprüchlichen begibt. Unter materialistischen Vorzeichen ist die Wahrheit paradox.

„Wer die Wahrheit beschreiben will, überlasse die Eleganz dem Schneider.“

Albert Einstein

 

Die Aussage des Spirealismus über Wahrheit entwertet den Spirealismus nicht. Denn dessen Vorstellung von Wahrheit ist, dass sie nur in einem relativen Sinn überprüfbar ist. Und das trifft zu – die spirealistische Sichtweise ist wahrer als die materialistische, weil sie die Beobachtungen, die auch unter materialistischen Bedingungen gemacht werden, besser beschreibt: Die Welt als in jeder Hinsicht relativ – an nichts Festes gebunden.

Zugleich sagt der Spirealismus eben nicht, man müsse zu seinen Aussagen mit einer absoluten Notwendigkeit kommen. Er kann also auch nicht sagen, der Spirealismus sei in einem absoluten Sinn wahr. Wenn es keine absolute Wahrheit gibt, dann gilt das eben auch für den Spirealismus. Mit dem Spirealismus verbunden ist ja wie gesagt die Überzeugung, das nur das existent sein kann, was auch gedacht wird. Eine Wahrheit, die nicht gedacht wird, ist als solche auch nicht vorhanden.

Und, wenn es keine absolute Wahrheit gibt, dann gibt es dem Spirealismus zufolge auch keine Entwicklung hin zu einer absoluten Wahrheit. Das bedeutet, es gibt keine Erkenntnis, die „irgendwann“ mit Bestimmtheit erlangt werden müsste.

Der Spirealismus bestreitet nicht, dass sich die Welt nicht auch unter der Prämisse der Absolutheit denken ließe, denn der Materialismus beweist das ja. Den Anhängern des Materialismus wird ihre eigene Überzeugung wie unabdingbar erscheinen. Der Materialismus beweist sich selbst, immer wieder von seinen Grundannahmen ausgehend. Das gilt für die materialistische Weltanschauung ebenso wie für die materialistische Wissenschaft. Alles sei aus Festem aufgebaut, aus Teilchen schließlich, die sich objektiv beobachten ließen.

Dem Spirealismus ist die Welt eine Sichtweise – das bedeutet eben, dass im Prinzip auch wirklich jede Sichtweise möglich ist. Aus der Innensicht jedes Ich-Universums ist das eigene Universum aber stets geschlossen – wie nicht anders denkbar. Absolute Dinghaftigkeiten voraussetzend, erscheint auch jedes Universum wie ein begrenztes Ding, das aber, und das ist für den Materialisten unbegreiflich, keine Grenzen zu haben scheint.

Dieses Paradox, eine Welt also, die ihm begrenzt und verstanden erscheint, und dennoch auf rätselhafte Weise grenzenlos, ist dem Materialisten die Wahrheit.

 

 

Was ist die Wahrheit in Wahrheit? Die Wahrheit ist kein Ding was last modified: Dezember 12th, 2016 by Henrik Geyer

Was bedeutet „Alles fließt“?

Spruchbild, Bildspruch, Sprichwort: Alles fließt, Heraklit

Was bedeutet eigentlich das „Alles fließt“ des Heraklit (griech. Philosoph, geboren um 520 v. Chr.; gestorben um 460 v. Chr.)?

„Alles fließt“ als: Alles befindet sich in Bewegung

In seiner offensichtlichen Bedeutung heißt es, dass alles im Fließen begriffen ist, im Werden und im Vergehen. Das gilt für alles Leben und auch den Menschen, aber auch für jedes Ding, auch wenn es uns noch so fest und statisch erscheinen mag.

Weil nichts in Endgültigkeit „vorhanden“ ist, weil alles in der Zeit existiert, mit Vergangenheit und Zukunft, läßt sich „Alles fließt“ interpretieren als:

Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.
August Bebel

Das bedeutet: Wahres Verständnis für die Dinge ist Verständnis ihres Zusammenhanges mit anderen Dingen. Andere Dinge – das sind völlig verschiedene Dinge, aber auch dieselben Dinge, die in ihrem Wandel in der Zeit immer neue Formen annehmen. Man denke an Staaten, oder an die Dinge die uns umgeben .. man denke an die Menschen, oder an sich selbst.

„Alles fließt“ als: Grenzenlosigkeit in Zeit und Raum

Spruchbild, Bildspruch, Sprichwort: Die Schöpfung ist ein Werden ohne Anfang und ein Vergehen ohne Ende.Wenn man das Konzept des Fließenden vor Augen hat, dann erschließt sich auch die Endlosigkeit des Seins – das Sein als Kreislauf. Denn alles Fließende ist, als Objekt betrachtet zwar endlich, aber „hinter unserem Rücken“, unserem Blick verborgen, schließt sich ein Kreis, und, was scheinbar endgültig an uns vorbeifloss, kehrt in anderer Form, zum Beispiel als Wolke, als Regentropfen, oder wieder als Fluss, zu uns zurück. Wir sehen die Dinge einzeln, sehen Quellen entspringen und Flüsse ins Meer münden, aber  alles hängt endlos mit allem zusammen. Wenn man die verschiedenen Formen in den Zusammenhang zu bringen weiß, erhält man eine Ahnung von der Schöpfung. Von einem  Werden, das ohne Anfang ist, und einem Vergehen, das ohne Ende ist.

„Alles fließt“ als: Es gibt nichts Objektives

Spruchbild, Bildspruch, Sprichwort: Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen. Heraklit … Man kann nicht einmal in denselben Fluss steigen.Alles fließt in seiner tieferen Bedeutung leitet uns zu wahrem Verständnis der Dinge, indem wir feststellen, dass nichts in seinem Wesen, als endgültige Entität, erkannt werden kann, oder existiert.

Es ist das

Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen
Heraklit

… es bedeutet, dass der Fluss als solcher nicht in einem endgültigen Sinn „vorhanden“ ist, da er sich von Moment zu Moment konstituiert. Und das gilt für alle Dinge, denn es heißt ja „alles fließt“, und nicht: „Manches fließt und anderes nicht“. Dass alles fließt ist allerdings eine Vorstellung, die wir von den Dingen in der materialistischen Denkweise nicht haben, eine Vorstellung, die, weil sie uns im Grunde so unzugänglich ist, uns die Begrenztheit unseres Denkens anzuzeigen vermag.

„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“ des Heraklit wird zu „Man kann nicht einmal in denselben Fluss steigen“ des Plato. Es wird zu der Frage nach den Dingen in ihrem wirklichen Wesenskern und Immanuel Kants Feststellung, dass die Dinge „an sich“ nicht erkennbar sind.

Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht völlig zu ergründen.
Wilhelm Busch

 

So kann man „Alles fließt“ verstehen:

Spruchbild, Bildspruch, Sprichwort: Nichts hört je vollständig auf zu sein, was es einmal war, es sei denn, es wäre nicht mehr. Nichts kann je etwas vollständig anderes werden, als es ist, es sei denn, es hörte auf zu sein.

Man kann den Satz „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“ auch umdrehen: Nichts hört je vollständig auf zu sein, was es einmal war, es sei denn, es wäre nicht mehr. Man kann das so verstehen: Wenn es etwas gibt, das in der Vergangenheit wurzelt (und für welches Ding würde das nicht gelten?), dann ist das, was es ist, auch darin zu sehen, was es einmal war…

 

Nichts ist in Vollständigkeit abgrenzbar, eingrenzbar, als Menge oder Form nur auf einem Wege erkennbar.

So ist ein Fluss alles was in ihm fließt, man stelle sich das als das Allerverschiedenste vor: Wasser, Erde, Blätter, ein Mensch … Was der Fluss ist, ist das, was in ihm fließt – man kann eigentlich nichts weglassen, ohne die Vollständigkeit zu mindern. Und es sind all diese Dinge in ihrer Stellung zueinander … man stelle sich das vor, und so gewinnt man einen Eindruck eines komplexen, nie in Gänze erfassbaren Zusammenhanges. Sondern alles kommt für den Menschen in dem einen Wort zusammen, mit dem er meint, das „Ding“ umfassend zu beschreiben: Der Fluss.

Was für den Fluss gilt, gilt für jedes Ding. Für den Stein am Straßenrand, für das Tier, natürlich für den Menschen, für das Universum.

Dasselbe lässt sich über die Worte unserer Sprache sagen – jedes einzelne Wort gewinnt seine Bedeutung nur aus dem Zusammenhang mit anderen Worten, aus der Stellung zu ihnen. Eine Konstellation, die nie aufhört und nie aufhören kann, zu variieren. Die Worte sind letzten Endes wie die Dinge – die Worte sind die Dinge. Denn die Gedanken, die uns Kunde geben von den Dingen, sind am Ende das, was wir „über“ die Dinge wissen und (in Worten) zu sagen haben. Nichts anderes.

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Auch die Zahlen, auch wenn sie uns vollkommenste Eingrenzbarkeit suggerieren, unterscheiden sich darin nicht von den anderen Worten, denn ohne das Begreifen der Dinge sind uns die Zahlen sinnlos. Die Zahlen sind die Dinge, in ihrem universellsten Sinn.

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Was bedeutet „Alles fließt“? was last modified: Juni 21st, 2016 by Henrik Geyer

Die semantische Natur der Dinge

Die semantische Natur der Dinge

In diesem Beitrag soll die semantische Natur der Dinge besprochen werden, und natürlich die Frage, was überhaupt die Sprache und die Dinge miteinander zu tun haben – denn man meint ja meist, die Sprache würde die Dinge nur beschreiben.

Es gibt keine Objektivität – was sind die Objekte, die wir vor uns sehen?

In diversen Beiträgen habe ich die spirealistische Grundüberzeugung „Es gibt keine Objektivität“ ausgeführt, begründet, dargelegt.

Mit dem Fehlen der Objektivität fehlt dem Spirealismus der „Betrachtungsgegenstand“, den man in der materialistischen Sichtweise das „Objekt“ nennt, oder das „objektive Außen“, oder die „Materie“, oder auch die „Realität“.

Es fragt sich im Spirealismus, wo als Quelle der Existenz lediglich das Subjekt bleibt: Was beobachtet das Subjekt eigentlich? Was ist es, was es „sieht“?

Die Antwort des Spirealismus auf diese Frage ist: Das Subjekt beobachtet im eigentlichen Sinne nichts. Es kommuniziert, bzw. ist selbst Ergebnis einer Kommunikation. Der Sinn des Ausdrucks „etwas beobachten“ wäre herkömmlich, dass das Beobachtete unabhängig vom Beobachter ist – dies ist die Sichtweise der Trennung von Subjekt und Objekt; und die damit einher gehende stillschweigende Annahme, es gäbe überhaupt etwas, das von uns (Menschen), dem Beobachter, unabhängig wäre.

Aber eben das ist es ja, was der Spirealismus bestreitet.

Die Welten entstehen als Beziehungsgeflecht logisch aufeinander bezogener Begriffe.

Daher, immer wieder sagend und betonend: „Es gibt nichts, das zu beobachten wäre, das vom Beobachter unabhängig ist“ (eine Weiterentwicklung der Aussage „Es gibt keine Objektivität“), kommt der Spirealismus zu dem Schluss, dass die Vorstellungen von der Welt, und die Welt selbst, eins sind. Die subjektiven Welten entstehen nicht aus von uns unabhängigen Objekten, sondern als Beziehungsgeflecht logisch aufeinander bezogener Begriffe.

Wie gesagt: die äußerlichen Objekte fehlen. Eine Welt, die aus äußerlichen, von uns unabhängigen, Objekten gemacht ist, ist lediglich in unserer Vorstellung vorhanden. Die Voraussetzung für diese Vorstellung ist Geist – Geist ist somit nicht die Folge einer materiellen Anordnung (Gehirn) .

Woher beziehen wir also unsere Begriffe?

Angenommen, vor mir steht ein Glas Wasser. Was beobachte ich da? Ich gehe davon aus, dass es das Objektive nicht gibt. Was gibt es dann?

Die Antwort des Spirealismus ist: „Es gibt Geist!“ Der Geist ist das Primäre, nicht Objekte in einem Außen. Der Inbegriff des Wortes Existenz ist Geist, ist der Gedanke. Die Objekte kommen aus dem Geist – sie sind unsere Realität.

Da wir Menschen nur Elemente des Geistes sind, ist Geist durch uns zwar nicht weiter erklärbar,  aber die Materie ist ja letztlich durch uns auch nicht weiter erklärbar. Alle logischen Kausalketten enden im Nichts. Da wir nur gewohnt sind, uns gedanklich in der Mitte von Kausalketten zu bewegen, entgeht uns diese Kleinigkeit meist. Aber noch einmal: Alle Kausalketten enden im Nichts. Denken wir an den „Urknall“, der von uns herbeigedachte Anfang von allem. Hier entstand, so meinen wir, die Materie. Aber was war vorher, woher kommt die Materie nun eigentlich, etc..?

Selbst wenn wir die Kausalkette weiterführten, vor den Urknall, und beispielsweise hinzufügten: der Urknall entstand aus einem Ereignis oder einer Konstellation XYZ, verschiebt sich das Ende der Kausalkette, doch danach kommt immer noch und immer wieder: das Nichts. Das Enden der Kausalketten im Nichts wird nicht aus der Welt geschafft.

materielle Festigkeit in der Mitte der Kausalketten

Daher kann man doch, was ich die „Mitte der Kausalkette“ nenne, auch als das Zentrum eines Ich-Universums sehen. In ihm sind die Begriffe fest und eindeutig. Warum? Weil jeder Begriff durch ein unendlich scheinendes Netzwerk von anderen Begriffen gestützt wird. Das ist am Ende einer Kausalkette nicht der Fall.

 

Beispielsweise das Glas Wasser. Es wird gestützt durch die eindeutig scheinenden Begriffe „Glas“ und „Wasser“, für „Glas“ ließe sich ersetzend „Gefäß“ oder „Behälter“ verwenden, für „Wasser“ die Worte „Nass“ oder „Flüssigkeit“.

So erscheint der Begriff „ein Glas Wasser“ wie das Einfachste und Eindeutigste. Es erscheint wie etwas, das nicht anders möglich sei, das nicht anders beobachtet werden könnte. Man befindet sich ja nicht am Ende der Kausalkette. Man befindet sich im semantischen Zusammenhang nicht an einer Außengrenze, wo Begriffe und Vorstellungen fehlen, die die gegebene Vorstellung erklären oder ersetzen könnten.

Doch wenn man die Kausalkette bis ans Ende verfolgte, dann fragte sich, was dieses Glas und dieses Wasser eigentlich ist.. Eine objektive, endgültige Information darüber ist nicht zu erlangen – wie gesagt: was ist Materie? Was ist ein Atom? Das, was da vor mir steht, sei eindeutig, meint man zuerst, doch diese Vorstellung verschwindet, wenn sich die Vorstellung von Materie, von Atomen, etc.. verflüchtigt.

Man kann noch weiter überlegen: Das Zentrum eines Ich-Universums ist das Ich. Um das Zentrum herum sieht das Ich die Dinge, die Nicht-Ich sind. Alles, was nicht das Ich ist, erscheint dem Ich wie die Dinge außerhalb, die es beobachtet. Das Ich ist der „massivste Körper“ dieses Ich-Universums. Ohne diesen Ich-Körper sind alle Objekte des Ich-Universums nicht vorhanden – weil die wichtigste und immer vorhandene, man kann sagen „die das Universum begründende“ Relation, fehlt – es fehlt das Zentrum, in dem alle semantischen Zusammenhänge zusammenkommen.

Doch auch das Ich braucht die Dinge, die um es herum sind. Das Ich kann sich nur dann etablieren, wenn es Dinge um es herum gibt – denn das Ich ist, wie alle anderen Dinge auch, eine Relation. Man könnte sagen, das Ich definiert sich durch den Gegensatz – das Ich und die Dinge. Es benötigt daher Dinge, die zu ihm selbst relativ sind. In der Sprache des Materialismus hieße das: Dinge, die der Mensch beobachten kann; ohne sie ist er nicht vorhanden. Man kann sich das ganz greifbar machen, indem man sich vorstellt, dass ein Ich, das kein Aussehen hat, in keiner Zeit ist, um das herum keine Dinge sind, auch nicht existiert. Denn es könnte nicht unterscheiden: hier bin Ich, dort ist das Andere.

Daher sagt der Spirealismus: Es gibt nichts vom Beobachter Unabhängiges. Die Welt, die das Ich da vor sich entstehen sieht, entsteht als Relation, dessen zentraler Ankerpunkt das Ich ist. Und das bedeutet auch wieder: die Welt, die das Ich da vor sich sieht, ist individuell, und kann in dieser Form nur von diesem einen Ich gesehen werden. Das ist eben auch der Sinn des Wortes „Ich-Universum“. Das Universum gibt es nicht, außerhalb des Ichs, etwa in objektiver (eindeutiger) Form. Es gibt eben nur das Subjektive, nicht das Objektive.

Die semantische Natur der Dinge.

Die Semantik ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaften und beschäftigt sich mit sprachlichen Zusammenhängen. Es untersucht das Entstehen von Bedeutung aus Wortzusammenhängen.

Die vielfältigen Methoden und Aspekte der Sematik aussparend, ist das für mich Anziehende am Wort Semantik, so dass ich sagen kann „die Natur der Dinge ist semantisch“, folgendes:

  1. Der Spirealismus stellt fest, dass es eine objektive Außenwelt nicht gibt. Somit entstehen alle Begriffe die wir haben, und von denen wir eigentlich meinen, es seien Begriffe, die eine von uns unabhängige Außenwelt beschreiben, aus subjektiven Relationen.
  2. Das spirealistische Grundverständnis „Das Denken ist die Realität“ bedeutet, dass wir nicht trennen müssen, von dem, was wir über die Dinge denken, und den Dingen. Es ist ein- und dasselbe.
  3. Somit sind die Welten in uns ebenso semantischer Natur, wie unsere Sprache, die nur vermeintlich dazu dient, eine äußerliche Welt zu beschreiben. Die Welt ist unser Gedanke daran, und mithin auch das, was wir „über“ die Welt sagen.
  4. Semantik sieht jeden Begriff, jede Vorstellung, als einen Punkt innerhalb eines Beziehungsgeflechtes anderer Begriffe.  Wie gesagt: Was ein Glas Wasser ist, lässt sich nur beschreiben, mit den Vorstellungen unserer Welt. Die dem Begriff „Glas Wasser“ nächsten Begriffe sind „Glas“ und „Wasser“, aber es gehören ebenso alle Begriffe dazu, die wiederum „Glas“ und „Wasser“ begründen und beschreiben. Letzten Endes lässt sich kein Teil eines Ich-Universums sehen, das nicht damit zu tun hätte; nichts lässt sich einzeln sehen, kein Teil eines Universums ist gedanklich abtrennbar.

Lesen Sie auch: Beitrag Ich – Universum. Die subjektive Welt als die einzig „vorhandene“ Welt

Das ist es, was ich meine, wenn ich von der semantischen Natur der Dinge spreche.

Die Variationsmöglichkeiten der Begriffe sind stets unendlich – und sie variieren kontinuierlich. Die semantische Konstellation ändert sich ständig. So wie ein Text, der die Welt beschreiben soll, und der ständig andere Vorstellungen hervorbringt, weil er sich selbst ständig ändert. Der Text wird ständig neu geschrieben, neu formuliert.

Der sich ändernde Text – das sind wir selbst. In uns, in unseren Vorstellungen, fluktuiert und wabert die Welt, wandelt sich, wird ständig anders. Immer innerhalb des nicht begrenzbaren Beziehungsgeflechtes unserer Vorstellungen. Der Spirealismus sieht den Menschen als Element der Schöpfung – nicht als Beobachter der Schöpfung.

Ändert sich beispielsweise unsere Vorstellung davon was ein Atom ist, ändert sich unsere Vorstellung von der Welt.

Die Sprache entsteht aus einem Kontinuum der Kommunikation

Wir sehen die Sprache als abgetrennt von anderen Phänomenen. So als sei es ein besonderes Privileg des Menschen, zu kommunizieren. Oder als sei die Sprache eine besondere geistige Leistung des Menschen, die sich dieser quasi „ausgedacht“ habe.

Doch der Spirealismus sieht die Sprache in einem Kontinuum, das die Kommunikation der Relationen fortsetzt, welche den Menschen erst erschafft – Geist. Es ist ja einer der grundlegenden Sätze des Spirealismus: „Alles ist Geist“ („Alles ist Geist“ ist zugleich das erste hermetische Prinzip). Das bedeutet, das sich der Geist, den wir so gern nur uns Menschen zurechnen, in allem wiederfindet, was uns umgibt.

Es ist nicht „unser“ Denken, was da gedacht wird, sondern es ist Denken, das vor dem Menschen da war, den Menschen selbst erst begründet, und den Menschen umgibt.

Ebenso wenig, wie das Gehirn des Menschen den Geist erschafft, erschafft die Sprache des Menschen die Kommunikation.

Die Sprache des Menschen bildet in ihrer Semantik das Wesen der Kommunikation ab – dieses Wesen ist die Verbindung, die Vernetzung. Und dies wiederum ist das Wesen aller Wissenschaft, aller Dinge, aller Natur. Insofern könnte man vom semantischen Wesen der Wissenschaft sprechen, der Mathematik etwa. Das Eine kommt nicht ohne das Andere aus. Die Definition der Zahlen erschafft die Möglichkeit der Differentialrechnung. Erst durch die komplexen Beziehungen entstehen die Welten der Wissenschaft, ohne an irgendeiner Stelle endgültig sein zu können.

Ähnlich wie der Philosoph Wittgenstein formulierte:

Die Arithmetik ist die Grammatik der Zahlen.
Ludwig Wittgenstein

könnte man das Gesagte über die „semantische Natur der Dinge“ in folgenden Gedanken fassen:

Die Welt ist die Semantik der Dinge

 

Hier noch ein weiterer Satz von Wittgenstein, der das Gesagte unterstreichen kann:

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.
Ludwig Wittgenstein

 

 

Siehe auch: Beitrag Die Metapher – wozu ist es gut, in Metaphern zu denken?

Siehe auch: Beitrag Mengenlehre, Worte, Zahlen. Sind Zahlen objektiver als Worte?

 

Die semantische Natur der Dinge was last modified: April 11th, 2016 by Henrik Geyer