Pläne machen, gute Vorsätze fassen – und umsetzen

Pläne machen - Gute Vorsätze fassen und einhalten. Welche Krawatte soll es sein?

Pläne machen, gute Vorsätze fassen – hierfür erscheint der Beginn eines neuen Jahres besonders geeignet. Einen Cut machen, ganz neu beginnen, etwas ändern… Was hindert uns daran? Scheinbar nichts und doch ist es schwer.

Der Mensch besteht aus Gewohnheiten

Wir gehen jeden Tag der gleichen Arbeit nach, ziehen uns gleich an, sagen die gleichen Sätze zu unseren Bekannten, kaufen uns ähnliche Dinge. Im Detail mag das immer verschieden erscheinen; man könnte sich statt einer blauen Krawatte auch mal eine rote kaufen… aber im Wesentlichen tun wir immer die gleichen Dinge.

Das ist es auch, was die Persönlichkeit ausmacht, woran man uns erkennt.. „der oder die macht das immer so und so…“

Natürlich könnte man auch ein ganz anderer werden, aber im Grunde des Herzens erscheint doch alles so am Richtigsten, wie es gerade ist. „Wozu eine rote Krawatte kaufen … diese Möglichkeit besteht ja immer. Aber,  wenn nun einmal blau am besten passt?“

Komfort-Zone verlassen

Es ist ein Verlassen der Komfort-Zone, wenn man versucht, eine andere Gewohnheit anzunehmen. Es ist das Einüben von etwas, das man noch nicht kennt. Ganz ähnlich dem Einüben eines Musikstückes. Es gehört eine gewisse Neugier und Lernwilligkeit dazu, das auf sich zu nehmen. Der Wille, den Trott der Gewohnheit zu verlassen. Das bedeutet Unbequemlichkeit.

Wenn wir lediglich gute Vorsätze fassen, ohne uns der Schwierigkeiten bewusst zu sein, der Arbeit, die das mit sich bringt, werden unsere Pläne enden, wie es die sprichwörtlichen „guten Vorsätze zum neuen Jahr“ gewöhnlich tun: als Enttäuschung mit uns selbst.

Pläne machen – und mit Spiritualität und Achtsamkeit die guten Vorsätze umsetzen

Pläne machen und gute Vorsätze fassen ist schön – Spiritualität und Achtsamkeit können dabei helfen, die Pläne auch umzusetzen.

Will man von schädlichen Gewohnheiten lassen, wie beispielsweise dem Rauchen (aber auch jeder anderen Art von unerwünschter Gewohnheit), dann ist es wichtig, das eigene Wünschen und Wollen einer achtsamen Prüfung zu unterziehen. Es zu beobachten.

Denn, um unliebsame Gewohnheiten loszuwerden ist es viel hilfreicher, nicht mehr zu wollen, als gegen das Wollen zu kämpfen. Gegen das Wollen zu kämpfen bedeutet, den innerlichen Wunsch nicht aufzugeben. Weiter zu wollen, und nur im Außen zu kämpfen. Das ähnelte einer Selbstverleugnung, einem Kampf gegen das eigene Selbst. Ein Kampf, der verloren gehen muss.

Achtsamkeit

Uns selbst zu beobachten, wie wir (z.B.) rauchen, wie die Zigarette überhaupt nicht gut tut; oder zu beobachten, wann wir rauchen, und warum eigentlich, und was dann passiert – das kann eine viel tiefgreifendere Veränderung  mit sich bringen, als dieser ständige Kampf..

Nicht Ringen mit uns selbst bringt uns unseren Zielen näher, sondern das achtsame Transformieren der Gewohnheiten – aus Einsicht. „Kampf“ hört sich heroisch an, geht aber meist verloren.

 

Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Marie von Ebner-Eschenbach

 

 

Pläne machen, gute Vorsätze fassen – und umsetzen was last modified: Dezember 25th, 2015 by Henrik Geyer

Ein Kommentar auf “Pläne machen, gute Vorsätze fassen – und umsetzen

  1. Lieber Henrik,

    ich finde, du triffst die Sache im Kern mit deinem Artikel.

    „Uns selbst zu beobachten, wie wir (z.B.) rauchen, wie die Zigarette überhaupt nicht gut tut; oder zu beobachten, wann wir rauchen, und warum eigentlich, und was dann passiert – das kann eine viel tiefgreifendere Veränderung mit sich bringen, als dieser ständige Kampf.“

    Diesen Veränderungen und wo sie wirklich am leichtesten umsetzbar sind, wo jeder einzelne ansetzen kann, werde ich auch in meinem Gratis-Webinar auf den Grund gehen, zu dem jeder Interessierte sich hier anmelden kann: https://app.getresponse.com/site2/s_webinarschoepfer?u=BIHC5&webforms_id=2572801

    Liebe Grüße und bis bald!
    Swantje

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