Lebensqualität schaffen – Alltag mit Glück und Freude.

Lebensqualität - Spruchbild: Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden. Mark Twain

Mehr Lebensqualität – wer will das nicht? Hier einige Gedanken.. was ist Lebensqualität, und, wie schaffen wir für uns selbst mehr Lebensqualität?

Lebensqualität: tun, was man wirklich mag

Es gibt Leute, die sagen, man müsse erst einmal sehr viel arbeiten, damit man später tun kann, was man wirklich will. Aber es ist ebenso gut so, dass man erst einmal tun sollte, was man wirklich will, damit man sehr viel arbeiten kann – und damit man, was noch wichtiger ist, tut, was man wirklich mag.

Zitat: Die beste Arbeit, die man tun kann, ist das, was man ohne Lob in der Stille tut.
Vincent van Gogh

Wenn man in Übereinstimmung mit seinen eigenen Wertvorstellungen lebt und arbeitet, dann ist man glücklich, dann ist man produktiv. Wenn man tut, was man möchte, dann erscheint Arbeit nicht als etwas Gezwungenes, das man nur zu bestimmten Zeiten tun muss, weil es nicht anders geht.

Sondern Arbeit ist eine geliebte Tätigkeit; etwas, das man ohnehin so oft wie möglich tun möchte. Man ertappt sich dabei, dass man zu fast jeder Zeit, und völlig freiwillig, arbeiten möchte.

Man kennt das als „das Hobby zum Beruf machen“ – doch wird das oft abgetan, es sei „unmöglich“. Ist es das wirklich … unmöglich?

Werte und Ziele formulieren

Um ein Hobby zum Beruf zu machen, muss man erst einmal ein Hobby haben. Und da gibt es auch einige Einschränkungen. Was ist das, was ich will? Ist mein Hobby das Sammeln von Bierdeckeln? Fasziniert mich das.. wirklich so sehr, dass ich damit Jahre zubringen könnte? Kann ich andere damit faszinieren? Kann ich mich selbst damit faszinieren. Was auch immer wir anfangen, es darf nicht zu simpel sein, es muss ein hoher Preis sein, um den wir kämpfen – und um den zu kämpfen sich lohnt.

Auf jeden Fall gilt es zu fragen: Was sind meine Werte, was möchte ich in meinem Leben sehen? Und was möchte ich nicht darin sehen? In dieser Frage liegt sehr viel Macht der Selbstdefinition. Wenn wir uns nicht selbst definieren, werden wir durch andere definiert, die uns sagen, dies sei nötig, jenes sei nötig ..

Tun

Was immer wir an Ideen entwickeln – wir müssen etwas dafür tun. Wir müssen die Entwicklung der Ideen vorantreiben, indem wir unseren Ideen eine konkrete Realisierung folgen lassen. Möglichst sofort. Sonst werden wir nicht nur frei bleiben von eventuell unangenehmen Fehlern. Sondern auch frei von dem Glück, das dem Tun folgt. Frei von der Kreativität, die der Kreativität folgt – denn  Kreativität erneuert sich selbst …

Wir müssen den Weg beschreiten, auf dem wir zum Ziel gelangen wollen. Besser heute als morgen.

Zitat: Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie tun zu können.
Charles Baudelaire

Schätzen was man hat

Zu schätzen, was man bereits hat, sich zu bescheiden, macht oft erst möglich, wovon wir bereits sprachen: das Hobby zum Beruf zu machen. Sehr viel kann mit bescheidensten Mitteln erreicht werden. In der Liebe zu den Dingen und zu den Personen, die einen bereits umgeben, liegt außerdem ein sehr direkter Weg zu mehr Lebensqualität.

Und … wer glaubt, er könne nur anfangen, wenn ihm XXL-Möglichkeiten zur Hand sind, der wird oft gar nicht erst mit dem Tun beginnen.

Zitat: Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
Marie von Ebner-Eschenbach

Siehe Artikel Wertschätzen

Das Notwendige mit Liebe tun

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass ein mächtiges Werkzeug zu mehr Lebensqualität die Liebe ist, mit der wir das Notwendige tun. Nicht immer können wir ein Hobby zum Beruf machen, oft fühlt man sich getrieben von Umständen …

Dennoch:  mit Liebe zu arbeiten, gut zu arbeiten – das ist wichtig. Schätzen wir nicht was wir tun, schätzen wir unser Leben nicht.

Wieder kommt es sehr darauf an, zu schätzen, was man hat. Die Dinge zu schätzen – auch das kann man lernen. Siehe auch Artikel Danke sagen

 

 

Lebensqualität schaffen – Alltag mit Glück und Freude. was last modified: März 8th, 2016 by Henrik Geyer