Glücklich sein – wie geht das? Völlig idiotisch glücklich sein!

Glücklich sein - Früchte des Glücks - Weintrauben

Immer geht es ums Glücklich sein. Egal, ob wir nach Geld, Macht, Vorherrschaft, geistiger Überlegenheit, faszinierenden Einblicken und Erlebnissen suchen – immer geht es darum, dass wir glücklich sein wollen. 

Warum also nicht einfach so glücklich sein? Wenn es das ist, was wir wollen?

Gibt es ein Rezept für Glück?

Zunächst einmal müssen wir uns offen zu dem Ziel bekennen, glücklich sein zu wollen. Und Glücklichsein hängt nicht von irgendetwas anderem ab, als dem Gefühl, glücklich zu sein. Niemand kann sagen, was genau es braucht, damit jemand Glück empfinden kann. Der Umkehrschluss ist: wir können in jeder Situation Glück empfinden. Wir müssen es nur zuallererst einmal wollen.

Akzeptanz und Glück sind verbunden. Unsere westliche Logik scheint zu suggerieren, dass Dinge nötig sind, damit wir glücklich sein können. Und immer mehr von den Dingen sei nötig. Dieses Mehr findet keine Begrenzung, und so streben wir nach immer mehr, ohne es je erreichen zu können. Denn unsere Bedürfnisse wachsen einfach mit, und sind immer ein wenig schneller als das, was wir im Moment haben können.

Ein solches Streben nach Glück, das abhängig von einer undefinierten Zukunft ist, lässt uns im Jetzt unglücklich sein. Denn wir haben ja nie ganz, was wir wollen. Im Hier und Jetzt glücklich zu sein, das müssen wir erst wieder lernen.

Ich begegne lieber einem glücklichen Menschen, als dass ich eine Fünf-Pfund-Note finde. Ein heiterer Mensch verbreitet gute Laune um sich, und wenn er in ein Zimmer kommt, ist es, als sei ein Licht angezündet worden.
Robert Louis Stevenson

 

Glück und Glücklich Sein

Glücklich sein üben

Glücklich sein kann man üben. Völlig idiotisch und ohne Grund glücklich zu sein, das kann zu einer täglichen Gewohnheit werden, wie das Zähneputzen. Und – während man noch übt, beginnt man bereits, sich glücklich und immer glücklicher zu fühlen. Was könnte schöner sein?

Als Nebenbedingung müssen wir lernen, das, was uns unglücklich macht, zu vergessen – indem wir es für weniger und weniger wichtig halten. Denn wenn Glück das ist, was wir suchen, dann sollten wir uns auf keine Nebenwege einlassen. Dies sei wichtig, jenes sei wichtig – man bedenke immer: das Wichtigste ist das persönliche Glück.

Es ist übrigens letztlich eine weltanschauliche Frage. Wenn unsere Gedanken die Realität sind (Spirealismus), dann ist die Realität unserer Gedanken dafür verantwortlich, ob wir glücklich sein können. Und wir meinen ja immer, wir könnten denken was wir wollen. Wir sollten also Gedanken des Glücklich Seins denken.

Glücklich sein – wie geht das? Völlig idiotisch glücklich sein! was last modified: Dezember 3rd, 2015 by Henrik Geyer