manipulierte Medien – manipulierte Meinung

Über manipulierte Medien wurde und wird ja nun viel geschrieben. Das Wort „Lügenpresse“ meint eine Presse, die nicht einfach Neuigkeiten berichtet, sondern mit nahezu jedem politischen Artikel eine politische Absicht verfolgt. Ganz ähnlich, wie man das aus der DDR-Zeit kannte.

Hier eine persönliche Erfahrung.

Im September 2016 las ich einen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), mit dem Titel „Merkel: Wir mussten lernen.“ Ich kommentierte diesen Artikel und notierte den Link in dem Kommentar (daher hatte ich den Link später noch und kann nun diesen Text schreiben).

Der Artikel hatte den Link http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/union-merkel-wir-mussten-lernen-14461951.html

… man kann die Identität von Artikel und URL leicht erkennen, denn im hinteren Teil der URL ist die Überschrift des Artikels („Merkel: Wir mussten lernen.“) enthalten.

Der Artikel berichtet von Aussagen Merkels, sie habe erst lernen müssen, dass Grenzenlosigkeit im Inneren der EU (Freizügigkeit) feste Außengrenzen der EU erfordert. Sicherlich fiel nicht nur mir dieser Artikel auf, denn es fragt sich natürlich, mit welcher Wissensbasis Merkel ihr Amt überhaupt antrat. Zumal sie sich stets mit der Aura einer Faktenkennerin umgab und umgibt, die nur leider in einem postfaktischen Umfeld agieren muss. Nun aber stellt sich heraus, dass ihr das Fundamentalste nicht klar ist.

Einige Zeit später klickte ich wieder auf den Link – doch nun war hier ein ganz anderer Inhalt hinterlegt. Ein Inhalt, so blütenweiß und rein, so nichtssagend, dass man sich in die Zeiten des „Neuen Deutschland“ (dem zentralen „Presseorgan“ der herrschenden SED zu DDR-Zeiten) zurückversetzt wähnt. Eben ein Merkel-unkritischer Artikel. Ein Artikel, dem zufolge Merkel die Deutschen warne, und zwar vor Geschichtsvergessenheit! Sie also wieder die Wissende, die andere warnen kann. Man sieht hier, dass die URL (der Link), unter dem man den Artikel erreicht, und die Artikelüberschrift, nicht (mehr) übereinstimmen.

Ich kam mir, als ich den neuen Artikel las, vor, wie in einen dystopischen Roman hineinversetzt, in dem Meinungsmacher mit Parteibuch versuchen, die Vergangenheit zu ihren Gunsten zu beeinflussen und glatt zu bügeln. Man begreift zuerst nicht, dass die Inhalte manipuliert wurden. Man denkt eher, man selbst habe eine unvollkommene Erinnerung, man mache einen Fehler …

Ich fand den ursprünglichen Artikel nirgendwo mehr, ein Freund jedoch wies mich auf eine private Seite hin, die Zeitungsartikel abspeichert – hier war der ursprüngliche Artikel noch vorhanden, für den Normaluser des Internet kaum auffindbar. Hier der Link zum ursprünglichen Artikel:

Merkel-Wir-mussten-lernen.pdf

 

Die öffentliche Meinung mithilfe der Medien zu manipulieren ist für die Regierenden stets ein sehr wichtiges Machtinstrument. Denn die Menschen folgen – das ist ihre Natur – in ihrer Meinung oft der Mehrheit, nicht der Wahrheit. Zitat Exkanzler Schröder: „Zum Regieren brauche ich die Bild, BamS und die Glotze.“ Daher ist es nach meiner Auffassung umso wichtiger, dass sich die Menschen der Tatsache und Funktionalität dieser Manipulationen bewusst werden.

manipulierte Medien – manipulierte Meinung was last modified: Februar 1st, 2017 by Henrik Geyer

Das neue Jahr wird der Hammer

Das neue Jahr - neue Chancen, neue Möglichkeiten [SPID 4610]

„Das neue Jahr wird der Hammer!“ – schrieb mir ein Freund auf dem Handy, und ich stimmte ihm zu. Im neuen Jahr haben wir viel Gutes zu erwarten. Im Persönlichen und auch politisch wird sich manches ändern.

😜😁⚽🎼🍎

Wie man an den Handy-typischen, stimmungsvollen Smileys sehen kann, wird es Freudiges geben, aber auch Sport und Spiel, und auch kulturell Erhebendes – und auch ganz viel gutes und gesundes Essen, symbolisiert durch einen Apfel.

Ziele verwirklichen

Wer an sich glaubt, der wird in 2017 Erfolg haben. Nicht vergessen: Glauben ist auch Tun! Man kann nichts tun, was man nicht in Gedanken vorwegnimmt. Umgekehrt kann man nichts dauerhaft denken, was man nicht auch durch Tun untermauert. Wer glaubt, der wird auch tun!

Man kann das neue Jahr begrüßen, indem man gute Vorsätze ein wenig wahr werden lässt. Man möge seinen Wünschen durch Tun Momentum verleihen. Man kann dem Glauben an das Gute durch Tun ein Fundament geben. Denn das ist der Weg: Glauben und Tun sind eins.

Beispielsweise kann man gleich einen kleinen Dauerlauf machen. Das hilft die Pfunde schwinden zu lassen, bringt Sauerstoff in den Körper und Klarheit in das Denken. Man wird die Schönheit des neuen Tages sehen, die Ruhe der Natur nach dem Lärm des Gestern. Man wird sich davon überzeugen können, dass Gott einen völlig neuen, wunderschönen Tag für uns bereit hält. Ein neues Jahr sogar.

2017 – das Jahr in dem Merkel abdankt

Im Persönlichen wird sich viel tun, aber auch in der politischen Landschaft, soviel darf als sicher gelten. Merkel wird abdanken – mehr und mehr wird sichtbar, was die Folgen der fehlgeleiteten Religiosität sind, die Merkel versucht, dem an sich säkularen Deutschland aufzuoktroyieren. Das hat nichts mit Spiritualität zu tun, sondern das ist Machtpolitik, verbrämt mit religiösem Vokabular.

Die Diskussionen werden nicht enden, wenn Merkel geht, und es wird auch kein Happy End geben. Die Diskussionen werden wieder bissiger werden, die falsche Harmonie der „Political Correctness“ genannten Denkverbote wird enden – und endet bereits. Man sehe sich an, was in den sonst Merkel so treuen Medien berichtet wird. Tausende von Polizisten müssen heute an Orten für Ruhe sorgen, wo früher, weitgehend ungestört von Primitiven, Menschen einfach feierten, sich vergnügten, und tatsächlich für einen Moment Eins sein konnten.

Man rufe sich die Nachrichtenlage von vor einem Jahr ins Gedächtnis, als noch nicht einmal die Polizei intern wissen sollte, dass es ein massives Problem mit kriminellen Ausländern gibt (obwohl sie es doch täglich mit eigenen Augen sahen!), geschweige denn der Zeitung lesende Bürger. Da hat sich viel getan.

Die Mühe, die es heute kostet, eine Fassade aufrecht zu erhalten, die früher keine Fassade war, sondern die Substanz Deutschlands – eine weitgehende Einigkeit nämlich; dieses Aufrüsten der Polizei, das heute nötig ist – all das nützt Frau Merkel nichts, da möge man sich nicht täuschen. Es war von Anfang an völlig klar, dass dem Vervielfachen der Spannungen im Land ein Nachziehen der Ordnungskräfte folgen würde – und auch, dass trotz all des Aufrüstens die immer wackliger werdende innere Sicherheit nicht fundamental gebessert werden kann. Das zu sehen ist einfach traurig, wie konnte es nur soweit kommen?

Doch Deutschland wird es trotzdem „schaffen“, so viel ist klar. Nur ganz anders, als Merkel mit ihrem unseligen „wir schaffen das“ meint. Zunächst einmal wird Deutschland es ohne Merkel „schaffen“. Denn Merkel und ihre Gefolgschaft können nicht Teil der Lösung für ein Problem sein, das sie selbst erst hervorbringen.

 

Das neue Jahr wird der Hammer was last modified: Januar 2nd, 2017 by Henrik Geyer

Der sechste Weltuntergang – arbeitet die Menschheit an der eigenen Abschaffung?

Mit der immer schneller voranschreitenden Überbevölkerung kommt eine neue Gefahr für die Menschheit in die Welt. Der Mensch – diesmal nicht als der Verteidiger gegen äußerlich-natürliche Übel, ums Überleben kämpfend, sondern der Mensch, so erfolgreich geworden, dass er die Grundlage dessen zerstört, was ihn hervorbringt.

Dem Menschen werden die Unbilden, die ihn erwarten, wieder wie äußerlich entstehende Katastrophen erscheinen. Spannungen, Kriege, die durcn knapper werdende Ressourcen entstehen, durch mehr Menschen auf immer weniger bewohnbarem Land. Naturkatastrophen, Krankheiten.

Die Visionen zukünftiger Katastrophen nehmen zu. Schon gibt es Stimmen, der Mensch müsse einen neuen Planeten finden, der alte sei zerschlissen. So als sei die Menschheit jene alptraumhafte Horrorzivilisation aus heuschreckenartigen Lebewesen, wie man sie beisspielsweise in dem Kinofilm „Independence-Day“ sah, die Planeten um Planeten besiedelnd und verwüstend, einfach kein Maß findet. Oder … ist sie es vielleicht gar?

Das Denken, der Mensch könne in den Weltraum ausweichen, ist entlarvend und kontraproduktiv. Diese Option besteht erstens nicht. Zweitens redet sich der Mensch hier eine Unabhängigkeit von seiner Quelle ein, die, als Sichtweise, das Übel noch verstärkt. Sorgsam zu sein, sich selbst zu begrenzen, DAS wäre das Gebot der Stunde.

 

http://www.focus.de/politik/ausland/weltordnung-in-gefahr-terror-eu-bruch-neuer-kalter-krieg-institut-warnt-vor-weltweiter-eskalation_id_5995656.html

http://www.faz.net/aktuell/wissen/massenaussterben-fuenfmal-ging-die-welt-schon-unter-14424429.html

https://www.welt.de/wissenschaft/article158393818/Warum-die-Menschheit-untergehen-wird.html

Der sechste Weltuntergang – arbeitet die Menschheit an der eigenen Abschaffung? was last modified: Dezember 9th, 2016 by Henrik Geyer

Gesucht: eine konservative grüne Partei – das drängende Problem der Überbevölkerung

Oft nennen konservative Kräfte die gegenwärtige Klimadebatte „überzogenen“. Das ist die traditionelle Sicht der Konservativen.

Doch ich finde, das hat sich überholt – man sehe den Zustand der Welt. Ich denke, die Klimadebatte kann gar nicht hoch genug gehängt werden, denn die Probleme der Welt werden sich in Kürze exponentiell verstärken durch den Verschleiß und den Verzehr der natürlichen Lebensgrundlagen des Lebens auf der Erde. Grund dafür ist das immer drängender werdende Problem der Überbevölkerung.
Die Überbevölkerung ist der Grund, warum heute nicht Tausende, sondern Millionen aus den zunehmend versteppenden Regionen der Erde Zuflucht suchen, warum Kriege um die knapper werdenden Ressourcen stattfinden, etc..
In den letzten 50 Jahren verschwanden 70 % der Tiere vom Erdball. Am Ende werden wir Menschen auch verschwinden, denn es gibt nichts, was immer nur wachsen kann.

Wie ist das Problem der Überbevölkerung evaluierbar?

Es geht nicht um Schuldzuweisung und es geht auch nicht darum, dass sofort eine Lösung bei der Hand ist, sondern es geht zunächst um ein rationales Erkennen eines Problems.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung „des Menschen“ auf die Erde und deren Rückwirkung, ändern sich von Tag zu Tag. Der Streit, ob die Kriege der Gegenwart auch auf die sich verschärfenden Umweltkatastrophen zurückzuführen sind, sind endlos und fruchtlos.

Wie soll der menschliche Wille, das, was er glaubt tun zu müssen, unterscheidbar sein von den Nöten, in die der Mensch durch Äußerliches gerät? Wie will er das Äußerliche überhaupt unterscheiden von dem, was durch seine Anwesenheit entsteht? Wer will also beispielsweise sagen, was der Unterschied ist zwischen einem Krieg, der nach Überlegung begonnen wird, und einem, der aus dem Mangel an Rohstoffen (wie Wasser) resultiert? Es ist genau dasselbe. Wer will unterscheiden zwischen einem diktatorischen Regime das entsteht, weil die innerlichen Spannungen im Staat zu groß werden und einer Diktatur, die auf den bösen Diktator XYZ zurückzuführen ist? Es ist genau dasselbe.

Doch, was jeder ohne Mühe erkennen kann, ist, dass grenzenloses Wachstum nirgendwo existiert und existieren kann. Das allein muss jedem einleuchten. Das Problem existiert!

Ein Problem, das auf die Tagesordnung gehört

Und – das Potential zu einer Explosion der Bevölkerungszahl ist umso größer, je größer die Ausgangszahl ist. So gesehen befindet sich die Menschheit bereits in einer äußerst misslichen Lage, und darf nicht auf irgendetwas warten, z.B. darauf, dass die Bevölkerung die 10 Mrd.-Marke knackt, oder dergleichen. Sondern man muss die Augen aufmachen und das Problem ansprechen. Die Menschheit „erschließt“ gerade die letzten Ressourcen, verschmutzt und zerstört sie dabei.

Den Glauben, dass „der Mensch“ all dies mit seinem hohen Verstand steuert und unter Kontrolle hat, habe ich nicht. Letztendlich nimmt er es, wie es kommt, und steuert gar nichts, insbesondere solange das Problem unerkannt und unbesprochen bleibt.

Ich sehe nicht, dass das erkannt ist und kommuniziert wird, außer von ganz wenigen – z.B. tat es Altkanzler Schmidt kurz vor seinem Tod, auch Albert Einstein tat es (und das zu einem Zeitpunkt, als das Problem der Überbevölkerung noch weit weniger offensichtlich war). Denn tatsächlich hat der Gedanke, dass Überbevölkerung ein Problem ist, den Ruch des Denkverbotes – in diesen Tagen ist das sehr wichtig. Darf man denken, dass „der Mensch“ irgendetwas anderes als nur gut ist … für den Menschen?

Aus der Sicht der Religion sicherlich nicht, denn die findet, traditionellem Denken verhaftet, dass es an der menschlichen Vielzahl nie genug sein kann.

Ebenso wenig aus der Sicht linker und grüner Ideen, denn hier glaubt man traditionell, dass sich die Menschheit in einer großen glücklichen Familie zusammenzufinden habe. Die Anzahl des Menschen könne kein Problem darstellen. Doch kann man kein Problem erkennen, geschweige denn lösen, wenn man das Resultat von Überlegungen, einem Zwangsdenken verhaftet, vom „Ende her“ denkt.

Wohlverstanden ist der grüne Gedanke eigentlich synonym mit Konservativismus, denn was wohl wäre erhaltenswerter und wichtiger zu schützen, als die Quelle, der wir letztlich alles entnehmen? Dies zu kommunizieren, es aber nicht automatisch mit linkem Gedankengut zu verbinden, darin sehe ich eine wichtige Aufgabe einer konservativen Partei. Ich zumindest finde, dass das fehlt.

 

Gesucht: eine konservative grüne Partei – das drängende Problem der Überbevölkerung was last modified: Dezember 2nd, 2016 by Henrik Geyer

Die Demokratie gerät in Gefahr – aus einem Mangel an Demokraten

Die heutige politische Situation macht besorgt, gerade wenn man sich des Beispiels der Weimarer Republik erinnert. Die Weimarer Republik, jene deutsche Gesellschaft zwischen den Weltkriegen, war geprägt durch die sich immer mehr verschärfende Auseinandersetzung zwischen der extremen Rechten und der extremen Linken.

Auf diesem Blog behandele ich häufig philosophische Themen; des Öfteren habe formuliert, dass die philosophische Kategorie der Dialektik, also des Kampfes der Gegensätze bei ihrer gleichzeitigen Einheit, kein leeres Wort ist, sondern wir finden das dialektische Prinzip in jedem Lebensaspekt. Auch und gerade in der Weimarer Republik.

Inwiefern? Die Weimarer Republik war zerrissen zwischen den Konzepten der Extreme. Die Linke bedingte die Rechte und umgekehrt – das ist die Einheit der Gegensätze. Sie gehören zusammen – ohne die Einheit der Gegensätze kann es auch keinen Kampf der Gegensätze geben. Ohne den Kampf der Gegensätze, ohne These und Antithese nicht das Ergebnis: die Synthese. Aus der Sicht der Linken war die Rechte der Teufel, und umgekehrt. Der sich aufschaukelnde, immer unversöhnlicher werdende Kampf zwischen beiden, mündete fast unvermeidlich in das extreme Resultat: den Faschismus.

Was ist ein Demokrat?

Heute sagt man, dass die Weimarer Republik unterging wegen eines Mangels an Demokraten. Das ist wohl wahr. Nun fragt es sich: Was kann man besser machen? Woran erkennt man einen Demokraten?

Ist ein Demokrat einer, der glaubt im Recht zu sein? Wohl kaum. Denn alle glauben im Recht zu sein.

Ist ein Demokrat einer, der glaubt, er könne alle Mittel einsetzen um die Demokratie zu schützen, einschließlich das Mundtot-Machen anderer? Wohl kaum. Denn das hieße Abschaffung der Demokratie, nicht ihr Schutz.

Kurz gesagt: Sind Demokraten immer jene, die von sich behaupten Demokraten zu sein? Die sich groß auf die Fahne schreiben: Wir schützen die Demokratie! (was eine Denkweise verrät, die im politischen Gegner Nichtdemokraten sieht)? Ich denke nein. Sondern ein Demokrat ist jemand, der es für richtig hält, dass sich das, was man als „die Wahrheit“ bezeichnet, aus dem Widerstreit der Stimmen entwickelt. Ein Demokrat ist jemand, der es für richtig hält, dass im Parlament VERSCHIEDENE Kräfte miteinander streiten. Daher kann man keine parlamentarische Partei überflüssig nennen, oder sie diffamieren. Sondern, für die Demokratie sind alle streitbaren Parteien wichtig! Ohne sie keine Demokratie!

Jeder glaubt immer im Recht zu sein, aber ein Demokrat ist einer, der versteht, dass das Recht, dem sich alle unterwerfen, nur dann entstehen kann, wenn auch alle beteiligt werden. Ein Demokrat ist einer, der nicht versucht mit der Demokratie herumzutricksen, wohl wissend, was für ein hohes Gut, und wie wenig selbstverständlich sie ist.

Die heutige Auffassung von Demokratie

Ich schlage die Zeitung von heute auf und finde, dass die FAZ, die größte Tageszeitung in Deutschland, es für völlig normal hält, die Hälfte der österreichischen Wähler als Opfer populistischer Bauernfänger zu bezeichnen, weil die Hälfte der Österreicher der FPÖ zugeneigt ist- die man bei der FAZ gewohnheitsmäßig Rechtpopulisten nennt. Wie kommt die FAZ dazu, einen großen Teil eines Volkes, vielleicht die Mehrheit, so herabzuwürdigen?

Die Schlappe des Linkspolitikers Renzi wird so dargestellt, als wären jene, die seine Reform schlicht ablehnten, nicht um die Zukunft Italiens besorgt. Woher will die FAZ wissen, dass es den Bürgern Italiens, wenn sie in geheimer Wahl eine Gewissensentscheidung treffen, nicht um ihre Zukunft geht?

Ganz in diesem Sinne hört man, dass Verteidigungsministerin von der Leyen Soldaten verbieten will mit Abgeordneten zu sprechen. Sind die Bürger in Uniform nun keine Bürger mehr? Seit wann kann ein Bürger nicht mehr reden mit wem er will?

In den letzten Monaten las man in hunderten von Artikeln (nicht nur in der FAZ), dass sich die Autoren, die sich selbst stets als intelligent, urban, privilegiert, nicht abgehängt beschreiben, über jene mokieren, die sie stets als Populisten, Nazis, dörflich, Abgehängte, Ungehörte etc., etc., diffamieren. Nazis … das ist nicht etwa eine hohe Schwelle, das sind nicht etwa Kriegstreiber oder wirkliche Faschisten, sondern das sind Bürger, die Grenzen für Zuwanderung fordern und sich so in den Gegensatz zur Merkelpolitik begeben. Und … wenn man sagen darf „Nazis“ … kann man dann nicht auch sagen: Mörder, Teufel, Antichristen, oder Verbrecher? Vielleicht: Hexen?

Was entsteht ist eine beunruhigende Polarisierung – den Grund dafür muss man in Problemen sehen, die einfach nicht angesprochen werden, obwohl sie offensichtlich sind. Statt dessen kehrt man unter den Teppich, bügelt glatt, macht mundtot.

Mich macht das besorgt

Das macht besorgt – um die Demokratie. Die Demokratie als ein Prinzip des geordneten Widerstreits kann so nicht funktionieren. Sie funktioniert nur, wenn der Widerstreit willkommen ist, wenn die Leute gehört werden, wenn es nicht als anrüchig gilt, dass das Volk (auch das geringe, normale Volk) seine Meinung sagt, selbst wenn das der Administration nicht passt. Gerade dann! Die Demokratie funktioniert nur, wenn sich der demokratische Widerstreit auch in der Presse findet, und der Bürger nicht den Eindruck haben muss, dass seine Belange keine Rolle spielen.

Die Demokratie zu zerstören ist ganz einfach. Man muss dazu nur unversöhnlich genug kämpfen, sich immer im Recht glauben, diskreditieren, andere mundtot machen. Man muss eine Political Correctness einführen, die zum Kommunikationsinfarkt führt – einer Erstarrung der Kommunikation in nichtssagenden Floskeln. Political Correctness also verstanden als eine Wortordnung, durch die die drängenden Probleme nicht zur Sprache gelangen können.

Um die Demokratie zu zerstören braucht man eine Presse, die die Sorgen der Bürger lächerlich macht – und selbst in vollen Zügen Propaganda-Berichterstattung betreibt. Eine Presse, die den Pressekodex so versteht, dass der Bürger den Eindruck haben muss, durch die Presse nicht richtig informiert zu werden. Am exemplarischsten wird dieses Lächerlich-Machen übrigens dadurch, dass ja bereits der Ausdruck „die sogenannten besorgten Bürger“ der hundertfach kolportierte Standardausdruck für lächerliche Spießer ist, die in Wirklichkeit Nazis sind.

Wer den Kampf für Demokratie so versteht, dass er selbst ein Demokrat ist, hingegen andere parlamentarische Kräfte nicht; der also in Wahrheit gar nicht die Notwendigkeit des offenen und ehrlichen Widerstreites der Meinungen versteht, der ist kein Demokrat. Die Demokratie verteidigt man nicht, indem man sie unterminiert.

Die Demokratie gerät in Gefahr – aus einem Mangel an Demokraten was last modified: Dezember 5th, 2016 by Henrik Geyer

Biegsamkeit und Schmiegsamkeit des CDU-Rückgrates

Vor 25 Jahren, nach Ende der DDR, war für die CDU Deutschland ein Wert. Damals lachte man über vaterlandslose Gesellen, für die Deutschland nur ein leeres Wort war, das sie vorgaben gar nicht zu verstehen. Das waren Leute, insbesondere aus der ehemaligen DDR-Nomenklatura, aber auch viele Intellektuelle, die am liebsten mit Deutschland und dessen Teilung ein wenig herumexperimentiert hätten. Die DDR sollte bestehen bleiben, das sei doch im Grunde ein so schöner Gedanke…

Damals hieß es: Keine Experimente! (..mit Deutschland). Gott sei Dank siegte diese Bewegung, dank auch CDU. Das brachte für Jahrzehnte Prosperität für Deutschland, und Stabilität für Europa.

Willi Brandt, unvergessener Sozialdemokrat der großartigen Coleur, sagte, jetzt wachse zusammen, „was zusammengehört.“ Er sagte nicht, „jetzt wird brutal zusammengeschmiedet, was eigentlich gar nicht zusammenpasst“ oder:  „Jetzt vereint sich etwas Undefinierbares … Deutschland, was ist das?“

Wäre das Wirken Bismarcks, Adenauers, Kohls – zweifellos große Deutsche, die sich um die deutsche Nation verdient machten, und mittelbar oder unmittelbar (Kohl) damit auch um die europäische Integration – möglich gewesen, ohne sich Deutschland als einen Wert vorzustellen? Wohl kaum.

Hätte Heinrich Heine politisch korrekt vielleicht schreiben sollen „****, ein Wintermärchen.“?

Nun jedoch ist die „Bewegung“ zurück, stärker als je, und zwar ausgerechnet ausgehend von der CDU. Man fragt sich manchmal, wie weich im Rückgrat man sein kann, dass einem als CDU Mitglied alles recht ist, was Merkel macht. Angeblich sind sich bei der CDU ja alle so einig, freuen sich regelrecht auf die X. Regentschaft Dr. Merkels. Angeblich. Aber wirklich? Man muss es bezweifeln. In der DDR war es auch immer so, dass man sich freute, wenn es Honecker und seinen Mitregenten so gut ging, dass sie trotz Altersgreisigkeit noch ein Jahrzehnt dranhängen konnten. Auf dem X. (damals wurde die Parteitagsanzahl in römischen Ziffern nummeriert) und Y. Parteitag feierte sich „die Partei“ (SED), und alle machten mit. Offiziell jedenfalls … Intern wurde gestöhnt was das Zeug hielt, aber, was sollte man machen? Vielleicht das persönliche Glück aufs Spiel setzen, um für einen Moment ein Held zu sein? Nur wenige waren so „verrückt“.

 

Nach dem Ende der DDR war es eine häufige Frage der „Wessis“ (quasi ein Vorwurf an die „Ossis“), wie es denn sein könne, dass man im Rückgrat so beweglich wird, die DDR-Unterdrückung nicht nur mitzumachen, sondern eigentlich selbst zu tragen.

Auf diese Frage hin waren die Ossis recht kleinlaut, wussten selbst nicht so recht. Doch es gab auch damals einige kluge Menschen, zum Beispiel erinnere ich mich an Manfred Krug, auch Wolf Biermann, die sagten: „Ihr seid auch nicht anders!“

Eine sehr anschauliche Antwort auf diese Frage ist der heutige Zustand. Flexibel in der Gesinnung wird man durch ein Geflecht von für den Einzelnen fruchtbringenden Beziehungen. Das war damals so, und ist heute nicht anders. Was einem nutzt, das zu vertreten stellt sich subjektiv als überaus logisch dar. Sonst ist es nicht zu erklären, dass eine Partei, die gestern noch für Konservativität und Werte stand, heute Liebling einer ganz anderen Klientel ist. Einer Klientel, die eben diese Werte für wertlos hält. Die nicht müde wird, das Wort Deutschland zu diskreditieren. Die angeblich so offen sind, und zwar für die ganze Welt, für Bombenleger und Diktatoren, nur nicht für die eigenen Landsleute. Das Wort Deutschland verbinden sie in einem Zwangsdenken mit Faschismus; es ist ihnen daher das Wichtigste, dieses Wort, aber auch eine Reihe anderer Worte, aus dem öffentlichen Sprachraum zu tilgen.

Am Ende sind sie sprachlos und wissen nichts Besseres, als sich in tausenderlei Umschreibungen zu flüchten. Aus den Deutschen werden in der Diktion Merkels „die Menschen da draußen“, etc.. Möglichst neutral, nichtssagend; aber eben am Ende auch nichts denkend, nichts eigenes mehr für wertvoll haltend. Doch so wird die Welt nicht gerettet sondern destabilisiert.

Die Dekadenz der Freiheit kündigt sich damit an, dass sie so lüstern wird, sich auch ihren Feinden hinzugeben.
Seneca

 

 

Biegsamkeit und Schmiegsamkeit des CDU-Rückgrates was last modified: Dezember 3rd, 2016 by Henrik Geyer

Was sind die Werte von Angela Merkel?

Angela Merkel redet gern von Werten. Oft kommen bei ihr die Worte „alle Menschen“ vor, „unbegrenzt“ und „alternativlos“.

Aber Frau Merkel ist die Kanzlerin der Deutschen, nicht aller Menschen. In dieser Welt gibt es nichts, das keine Grenzen hätte, und Alternativlosigkeit im eigentlichen Sinne existiert nicht.

Wovon redet also Frau Merkel? Wen und wessen Werte vertritt sie? Alles und jeden … und daher nichts und niemanden im Konkreten? Wenn einem alle Werte gleich wertvoll sind, dann hat man am Ende gar keine Werte.

Wäre sie die Kanzlerin nordafrikanischer Schlepper, könnte man nicht zufriedener sein. Die werden auf hoher See mit modernsten Grenzschutzschiffen abgeholt und direkt nach Europa geschafft. Das ist nicht billig, aber komfortabel; und darauf muss man erst einmal kommen.

Wäre „die Freiheit“ etwas, das in einem ganz allgemeinen Sinn existierte, und man könnte die Freiheit krimineller Clans und religiösen Eiferer als ebenso hohes Gut wie die Freiheit des gesetzeskonformen Bürgers sehen … dann könnte man nicht zufriedener sein. Denn da wurde viel erreicht. Hätte Demokratie ganz viel mit artigem Stillsein zu tun, und ganz wenig mit freier Meinungsäußerung, dann könnte man mit der Regentschaft von Angela Merkel nicht zufriedener sein. Denn wir haben in Deutschland einen Zustand der äußerlichen Sprachlosigkeit und der innerlichen Zerrissenheit erreicht, den zumindest ich nie für möglich gehalten hätte.

Doch man muss unzufrieden sein, wenn einem „Werte“ etwas ganz Bestimmtes sind, etwas, das nicht beliebig austauschbar ist. Z.B., wenn man den Begriff Deutschland nicht bis ins infinitesimale Nichts zergliedern und aufspalten will, jede Denkrichtung politisch korrekt hinzurechnend, bis nur noch Gedankenwirrnis da ist.

Man muss unzufrieden sein, wenn man sich nicht an jede Abartigkeit, die es auf der Welt geben mag, anpassen möchte, alles tolerierend, und das „bunte Treiben“ liebend.

Wenn man unter Demokratie die mühevolle Suche nach dem besten und vernünftigsten Weg versteht, einer Suche, an der sich das ganze Volk beteiligt, die Suche nach einem Weg in einer Unendlichkeit von Alternativen, dann muss man unzufrieden sein.

Was sind die Werte von Angela Merkel? was last modified: November 30th, 2016 by Henrik Geyer

Betroffenheitsrhetorik, die betroffen macht

ungefähr alle zwei Tage stolpert man über Artikel in den wichtigen Tageszeitungen, deren Anmutung etwa diese ist: Eine andere Meinung als unsere kann ja nicht sein. Wer also sind die Vollhonks, die gegen unsere Ideologie sind?

oder: Woher eigentlich kommen die Untermenschen, die dies und jenes denken?

Wie zum Beispiel diesen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/abgehaengte-sind-der-neue-geist-der-gesellschaft-14546418.html

Der Tenor dieses Artikels ist, dass die erschreckenden und armselige Untermenschen – das sind wahlweise Populisten oder werden, in ihrer Eigenschaft als Pöbel, von Populisten verführt – „Abgehängte“ genannt werden. Sie sind in ihrer Existenz so armselig, dass die Privilegierten, so wie der Autor des Artikels, sich regelrecht selbst die Schuld geben, und dabei eine richtig schlimme Zeit haben!

Zuerst (früher) fragte man sich vielleicht erschreckt, ob solche, vielen Medien zugleich entströmenden Stimmen der „Nächstenliebe“, einen selbst meinen könnten. Irgendwann wird einem klar: Ja, die meinen dich, so wie jeden, der nicht ihre Big-Brother-Ideologie hat. Andere bezeichnen sie als unterprivilegiert – und sich selbst natürlich als privilegiert. Logisch.

Nach 1000 ähnlichen Artikeln der (Selbst-)Gerechtigkeitspresse kümmert das einen nicht mehr sonderlich, und man sagt sich, dass man so wie man denkt, nun einmal denkt. Wenn die Demokratie etwas wert ist, dann muss man auch sagen können, wie man denkt, ohne dass einem Hans & Franz über den Mund fahren. Die Methodik der gegenseitigen Kontrolle und des Artig-stille-Seins kenne ich noch aus DDR-Zeiten, damals habe ich mir geschworen, mich nicht mehr mundtot machen zu lassen. Nicht nur ich, halb Deutschland hat sich das geschworen – der Freiheit zuliebe!

Wenn es um das ewige Thema der Zuwanderung geht, dann kann ich jedenfalls für mich sagen: Ich liebe nicht jeden, und ich bin insbesondere kein Freund jener Denkrichtungen, bei denen sich Brautväter und Schwiegersöhne aus Anlass einer Hochzeit gegenseitig die Gurgel aufschneiden. Oder der Braut. Oder, bei denen ein Mann seiner Frau die Schlinge um den Hals legt und sie dann an der Anhängerkupplung durch die Stadt schleift … weil die irgendetwas Widerständliches gesagt hat! Auch kein Freund jener Denkrichtung, der zufolge man mit Beil, Sprengstoff oder Sturmgewehr, gegen andere vorgeht, so gerecht das auch sein mag. Ich mag das nicht, mag man das nun tausendmal „political incorrect“ nennen. Ich habe nicht das Gefühl, dass Deutschland jedermann herholen und erziehen müsse, der so denkt. Ich glaube eher, dass Deutschland sich vor so etwas schützen und verwahren muss, und zwar, so gut es geht. Da dieses Denken in Menschen auftritt, muss man sich also vor Menschen verwahren. Mag Frau Merkel sich krümmen, für alles Verständnis zu haben. Die schafft das vielleicht, ich nicht.

Ich bin auch kein Freund jener, die unter dem Mäntelchen der Nächstenliebe die Demokratie bekämpfen, indem sie in wohl gewählten Worten der Betroffenheit (die aber bei Lichte besehen beleidigend und diffamierend sind) ihre nächsten Landsleute der geistigen Unzucht bezichtigen. Solche „Werte“sind mir fremd. Die Methodik, die Freiheit verteidigen zu wollen, indem man massenhaft die Feinde der Freiheit ins Land einreisen lässt, ist mir unlogisch. Was so erschaffen wird ist lediglich eine Freiheit der Clans, der Gangster und religiösen Extremisten.

Betroffenheitsrhetorik, die betroffen macht was last modified: November 30th, 2016 by Henrik Geyer

Muss man sich an die Türkei heranwanzen?

Vorgestern erklärte Frau Merkel noch dem Parlament, warum es überaus vernünftig, nötig und dringlich sei, sich an die Türkei zu binden. Es ginge eben nicht anders, sei alternativlos, na ja, und der ganze Zinnober.

Heute schon scheint der türkische Staatspräsident Erdogan all dieses Bemühen zu konterkarieren, indem er einfach droht, die Grenze für Flüchtlinge zu öffnen!

Nun fragt man sich: Ist es nicht vielleicht doch so, wie es schon das klügste von den drei kleinen Schweinchen wusste: Das kluge Tier baut vor, und zwar fest und sicher. Wohlgemerkt, es baut für sich vor, und nicht für andere. Übersetzt in die Politik hieße das: Man überreicht nicht Milliarden und Abermilliarden an unsichere Kantonisten, von denen man sich alle 3 Tage distanziert. Sondern man setzt das Geld dort ein, wo man dessen Verwendung am besten kontrollieren kann, nämlich bei sich selbst. Beim eigenen Grenzschutz.

Über die Klugheit des kleinen Schweinchens wird eigentlich nicht sehr viel geredet, man beneidet es nicht sonderlich darum. Denn man hält diese Klugheit für eine schlichte Binsenweisheit. Natürlich tut das nicht die Bundeskanzlerin, die das Einfache und das Logische stets zu einfach und stets zu logisch findet. Sie ist ja Wissenschaftlerin.

Man darf gespannt sein, mit welchem devoten Trick es gelingen wird, den Herrn über das Schicksal Deutschlands und der EU gnädig zu stimmen. Oder … muss jetzt etwa eine andere Lösung gefunden werden? Was wird dann aus „alternativlos“?

 

Muss man sich an die Türkei heranwanzen? was last modified: November 25th, 2016 by Henrik Geyer

Die Menschheit konsumiert sich selbst

Erschreckende Nachrichten, die Änderung der Lebensbedingungen auf der Erde betreffend. Am Nordpol ist es 20 Grad wärmer als sonst. 

Der Grund ist nicht, wie der Artikel suggeriert, der böse Trump, sondern sind 7 Milliarden Menschen, die in Kürze 10 Milliarden sein werden. Die Menschheit konsumiert sich selbst, durch ihre riesige Zahl. Ähnlich einer zerstörerischen Krankheit, die sich schließlich selbst zerstört, indem sie den Organismus, den sie zur Lebensgrundlage hat, vernichtet. Schuld ist noch nicht einmal ein übermäßig exzessiver Konsum, denn viele Regionen auf der Erde sind nach wie vor recht arm. Doch der Wald ist überall in schnellem Rückzug begriffen; es kann gar nicht schnell genug gehen, vielerorts wird er einfach abgebrannt. Das Wasser, die Luft, werden verschmutzt.

Diese Entwicklung wird natürlich für die Menschheit nicht ohne Konsequenzen bleiben (Karma), sondern zurückwirken – z.b. in Form von Verwüstung, Kriegen um die knapper werdenden Ressourcen etc.. Dieser  Prozess ist bereits im Gange.

Einsicht, dass die Menschheit sich beschränken müsste, nicht nur im Konsum, sondern auch in ihrer bloßen Zahl, ist nicht in Sicht.

 

Die Menschheit konsumiert sich selbst was last modified: November 25th, 2016 by Henrik Geyer