Weltall – All – Alles. Was ist alles? Das Weltall als Vorstellung

Spruchbild, Bildspruch, Sprichwort: Thema Weltall Zum individuellen All gehört die Tasse auf dem Tisch ebenso, wie die entferntesten Sterne. Was das Bewusstsein kennt, ist immer verschieden - daher ist jedes All verschieden von jedem anderen.

Wenn in der Philosophie von „den Dingen“ die Rede ist, dann geht es nicht nur um die Kaffeetasse vor uns auf dem Tisch. Um die geht es auch. Es geht um das Wesen aller Dinge. Also ebenso gut um die Planeten, die Sterne, die Universen. Es geht um alles. Es geht um das All. Was ist das Weltall?

Die Welt und das Welt-All

Die Welt und das All sind Synonyme. Die ganze Welt – das ist auch das All.

Wenn man also sagt: „Weltall„, dann kann dieser Begriff nicht umfassender gemeint sein.

Das Weltall ist einfach alles, was man sich nur vorstellen kann.

… was man sich vorstellen kann, oder alles was es gibt? Gibt es alles, was man sich vorstellen kann? Kann man sich alles vorstellen, was es gibt?

Weltall=Universum

Das Wort „Universum“ drückt dasselbe wie „All“ aus. Es ist universell jeder Gegenstand damit beschrieben, den es geben kann. Jeder Begriff.

Ich-Universen

Auf diesem Blog wird der Spirealismus erläutert.

Der Spirealismus hat zum Verhältnis Geist/Materie folgende Überlegung: Wenn meine Gedanken über die „Dinge“ alles ist, was ich über die Dinge weiß, dann ist mein Gedanke an die Dinge nichts anderes, als die Dinge selbst.

Mag man auch umformulieren: „nichts anders, als man je über die Dinge wissen kann..“ (so als wäre damit irgendwie gesagt oder bewiesen, die Dinge gäbe es noch einmal extra von den Gedanken) – es läuft auf dasselbe hinaus. Was die Gedanken von den Dingen mitteilen ist alles, was darüber zu sagen ist.

(Das widerspricht auf merkwürdig-unerklärliche Art dem materialistischen Weltbild, das ja voaussetzt, die Dinge wären noch einmal etwas anderes, als die Gedanken an sie.)

Zum Weltall hat der Spirealismus eine ähnliche Überlegung. „Alles“, also mein Weltall, kann mir nur das sein, was ich in meinem Geist bewege. Etwas, das ich nicht in meinem Geist bewege, ist auch nicht Teil meines Weltalls.

Das Große und das Kleine

Zum individuellen Weltall gehört die Tasse auf meinem Tisch ebenso, wie die entferntesten Sterne. Es geht nicht darum, zwischen groß und klein zu unterscheiden, sondern es geht um Bewusstsein. Alles was im Bewusstsein auftaucht, ist auch Teil des individuellen Weltalls.

Dieser Satz erscheint weniger trivial, wenn man sich vor Augen führt, dass man über all jenes, was man nicht weiß, was nicht Teil des eigenen Ich-Universums ist, auch keine Aussage machen kann.

Siehe auch Artikel zum Thema:  ‚Was ist das Nichts? als Grundfrage der Philosophie.‘

Spireo Spiritualität Die Sterne fuerchten sich - Lebensweisheit Spruchbild: Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen. Rabindranath Tagore
Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.
Rabindranath Tagore

Jedes Weltall ist unterschiedlich

Damit ist auch gesagt, dass jedes Weltall unterschiedlich ist. Denn das, was ein Mensch in seinem Geist bewegt ist mit Notwendigkeit anders als das, was ein anderer in seinem Geist bewegt. Die Universen, als Summe der Dinge darin, sind notwendigerweise verschieden.

Daher spricht der Spirealismus nicht von dem einen und einzigen „Weltall“, sondern vom Weltall des individuellen Begreifens. Konkret von Ich-Universen. Wenn das Ich von einem Universum redet, kann es nur das Universum der persönlichen Begreifens sein. Nichts anderes. 

Siehe auch: Beitrag ‚Ich – Universum. Die subjektive Welt als die einzig „vorhandene“ Welt‘

Das Weltall und das Nichts

Es bleibt noch darauf hinzuweisen, dass „Alles“ ein dem Menschen ebenso unbegreiflicher Begriff ist, wie das Nichts.

Es ist dem Menschen (materialistischer Denkart) zwar Gewohnheit, das Nichts als ETWAS anzusehen, das nicht da ist, logisch ist das aber nicht. Das Nichts ist nicht beschreibbar, da sich über etwas, das man nicht weiß, keine Aussage machen lässt. Dies ist nicht zuletzt eine Aussage des antiken Philosophen Plato.

Ebenso unbegreiflich ist der materialistischen Denkart das „Alles“. Die Vorstellung von Alles, Weltall und Universum, verbindet sich nicht umsonst mit dem Begriff „Unendlichkeit“.

Lesen Sie auch:  ‚Das Unendliche. Was ist unendlich?‘

 

 

 

 

 

 

 

Weltall – All – Alles. Was ist alles? Das Weltall als Vorstellung was last modified: März 10th, 2016 by Henrik Geyer