Objektivität – was ist das? Warum wir keine Objektivität finden

Objektivität - was ist das? Warum finden wir keine Objektivität?

Ein wichtiges Problem vieler Philosophen, der Naturwissenschaft, und auch des Spirealismus, ist die Frage nach Objektivität.

Für den Spirealismus gilt, dass er die Nichtexistenz von Objektivität voraussetzt. Wenn der Spirealismus nach Objektivität fragt, dann geht es für ihn eher darum zu zeigen, wie und warum der Eindruck von Objektivität überhaupt in die Welt kommt. Was verstehen die Menschen, wenn sie das Wort verwenden? Was ist eigentlich Objektivität und warum scheint sich das Fehlen von Objektivität dem Normalmenschen nicht zu offenbaren? Warum ist dieses Fehlen eine Spezialentdeckung von Wissenschaftlern und Philosophen, die wohl in jedem Jahrhundert erneut gemacht wird, sich aber dennoch nicht auf das Weltbild der Vielen auswirkt?

die Definition

Zunächst zur Definition: Was ist Objektivität? Hier die Definition aus meinen Studienzeiten: „‚Objektiv bedeutet außerhalb und unabhängig des menschlichen Bewusstseins.“

Manchem wird sofort auffallen: Was soll denn der Mensch formulieren, was dann wiederum unabhängig von ihm ist? Allein der gedankliche Ansatz wirkt schräg. Das wäre so, als wenn der Maulwurf formuliert, dass das, was er denkt, außerhalb und unabhängig vom Maulwurfsdenken sein soll. Das klingt absurd.

Ich denke, es reicht aus, zu sagen: „Objektivität ist eine Sichtweise unabhängig von subjektiv-menschlichem Denken.“

Auch das ist widersprüchlich genug, denn hier wäre nun die Frage: Wer kann, subjektiv sprechend, etwas Objektives formulieren?

siehe auch den Artikel objektiv-subjektiv .. was ist der Unterschied?

Objektivität als wichtiger Teil der materialistischen Weltanschauung

Objektivität ist ein Begriff der materialistischen Weltsicht, der zufolge der Mensch Beobachter einer außerhalb seiner selbst befindlichen Realität ist.  Er beobachtet aus einer Innensicht (subjektiv) Objekte in seinem Außen, die das Objektive in sich tragen; also eine Information, die „da“ ist, und die der Mensch durch sein Beobachten abruft.

Aus dieser Sicht heraus entwickelt der Materialismus das Verständnis, in den beobachteten Objekten sei Information bereits „vorhanden“, die einzigartig und genau bestimmbar sei. In den Objekten die er beobachte, liegt eine Begrenzung. Wie sonst sei es möglich, dass Menschen alle dasselbe beobachten? Die Objekte des Außen seien objektiv vorhanden.

Im Umgangssprachlichen wird das materialistische Weltbild selbstverständlicher Gegenstand der menschlichen Vorstellungen. Hier klingt „objektiv“ wie

  • „ganz genau“
  • „unbestreitbar“
  • „alle müssen das so sehen“

Interessant ist insofern der ewig währende Streit um das Objektive. Jeder glaubt im Besitz einer zwar subjektiv beobachteten, aber dann doch objektiven Wahrheit zu sein. Jeder bezeichnet sich als Realist, was die logische Schlussfolgerung in sich trägt, dass alle anderen weniger realistisch sind. Realismus wird verstanden als die unumgänglich „richtige“ Weltsicht.

Gegensatz: Sichtweise des Spirealismus

Der Spirealismus hat eine ganz andere Sicht auf die Information. Im Spirealismus wird die Information im Zuge der Beobachtung erzeugt. Im Spirealismus ist der Gedanke die eigentliche Existenz. Der Gedanke ist zugleich die Information.

Dass eine Welt entstehen könnte, wie wir sie vor uns sehen, dafür braucht es nicht die Welt materialistischen Glaubens. Sondern eine Welt, besser: Welten der Relation, Ich-Universen, können auch ganz anders entstehen.

Die oben gestellte Frage, warum Menschen immer dasselbe beobachten, beantwortet der Spirealismus so:

Tatsächlich beobachten die Menschen gar nicht immer dasselbe. Sondern, die Information ist immer einzigartig. Kein Gedanke ist genau wie der andere. Daher gibt es im Spirealismus auch keine Information, die genau gleich einer anderen wäre – und daher ist Information im Spirealismus auch nirgendwo einfach „abrufbar“. Ebenso wenig, wie es zwei Punkte in der Raumzeit gibt, die völlig gleich wären. Zwei Punkte in der Raumzeit, die völlig gleich sind, wären nicht zwei Punkte, sondern einer – ein- und derselbe nämlich.

Ebenso wenig gibt es zwei Personen, die an genau derselben Stelle stehen können, und ein Objekt in genau derselben Sichtweise sehen können. Die resultierende Information ist immer unterschiedlich.

Der Mensch selbst ist Ausdruck der Information. Er bildet keine Information ab, die er von Außen abrufen würde.

Was der Mensch „objektiv“ nennt, was so gemeint ist wie „nicht anders beobachtbar“, ist das Resultat einer kommunikativen Abstimmung. Im Spirealismus heißt das Supersubjektivität.

Objektivität im Alltag

Das Problem des Spirealismus ist, dass dies zu verstehen, im Allgemeinen fast unmöglich ist. Denn täglich sind die Menschen gewohnt, mit Zahlen und Daten umzugehen, die sie für unbestreitbar, objektiv, in jeder Sichtweise immer gleich, ansehen.

Daher ist es wichtig, über das Problematische am Begriff Objektivität zu sprechen. Inwiefern kann man sagen, dass niemals und nirgends eine Information auftreten kann, die völlig unbestreitbar ist?

In meinem Buch „Alles ist Geist“ habe ich das begründet, in dem ich mich, die Phantasie bemühend, aus der menschlichen Vorstellungswelt hinaustrete, und feststelle: Jenseits der menschlichen Vorstellungen gibt es nicht menschliches Begreifen. Was der Mensch innerhalb der Begriffe seiner supersubjektiven Anschauungen für selbstverständlich hält, ist außerhalb dieser Begriffe nicht vorhanden.

Die Suche nach Objektivität im „Ding and sich“

Oft können Philosophen sehr gut über Immanuel Kant, und dessen Frage nach dem „Ding an sich“, sprechen. Doch können sie auch verstehen, worum es dabei geht? Ich habe des Öfteren mit Philosophen darüber diskutiert. Während sie das Theoretische irgendwie gedanklich behandeln können, trennen sie meist die ganz praktische Frage davon ab, was man wohl vor sich habe, wenn man irgendeinen beliebigen Gegenstand vor sich sieht. Das hielten sie, jedenfalls so oft ich das besprach, für eine ganz andere Frage. Doch, darauf läuft die Frage nach Objektivität letztlich hinaus. Nämlich auf: Was formt die Welt, wenn es nicht objektive Informationen sind, die bereits in Form von Materie in einem Außen existieren? Was also sind die Dinge, die wir direkt vor uns haben? Was sind sie wirklich?

Denn das materialistische Weltbild sagt uns ja, wir würden die Informationen aus den „wirklich existierenden Dingen“ gewinnen. Und Immanuel Kant war der Meinung, die Dinge sind von unseren Vorstellungen nicht zu lösen. Er fragt: was also sind die Dinge „an sich“, jenseits der Vorstellungen? Man kann es benennen. Aber man kann es nicht in seinem eigentlichen Wesen erfassen.

Der Philosoph Schopenhauer entwickelte den Gedanken weiter, und nannte die Welt eine Vorstellung.

 

Die Vorstellung von „Existenz“ formuliert Spirealismus anders

Die oben genannte Frage, was denn die Dinge in Wirklichkeit sind, sieht der Spirealismus aus der materialistischen Grundüberzeugung erwachsen, der Mensch würde eine außerhalb seiner selbst befindliche, objektive Existenz beobachten.

Diese materialistische Grundüberzeugung teilt der Spirealismus aber nicht. Wenn also der Spirealismus eine solche, unabhängig vom Menschen existierende Realität, bestreitet, dann ist auch die Frage danach, was die „Dinge“ in Wirklichkeit sind, unzulässig. Die „Dinge“ können nie etwas anderes sein, als der Mensch darin sieht.

 

Während Kant zu dem Schluss kam, das Ding an sich sei nicht beschreibbar, dennoch wohl vorhanden – ähnlich wie Hume, der formulierte, eine existierende Außenwelt sei nicht feststellbar, dennoch komme man nicht umhin an sie zu glauben – geht der Spirealismus einen anderen Weg.

Spirealismus sagt:  Eine bereits „existierende“ Außenwelt gibt es nicht. Damit unsere Vorstellung von einer existierenden Außenwelt aber in die Existenz der Gedanken kommt, braucht es keine wirklich existierende Außenwelt, im Sinn der Vorstellung. (In dieser Formulierung ist übrigens Bruch der materialistisch-gewohnten Kausalität enthalten, was eine weitere kaum zu überwindende Denkschwierigkeit sein dürfte. Denn der Materialist meint, das Denken existiere, weil es die Materie gibt, und zwar Materie in Form des Gehirns. Der Spirealismus hingegen stellt fest, dass es unsere Vorstellung von Materie nicht gäbe, wäre nicht der Gedanke daran da).

Wenn  Existenz ohnehin aus Denken besteht, wie es der Spirealismus feststellt, kann „die Welt“ jede Form annehmen. Auch die der materialistischen Vorstellungen. Und eben das sehen wir vor uns. „Die Welt“ existiert immer subjektiv und immer verschieden – objektiv und „endgültig“ ist sie nirgendwo feststellbar.

Das ist das letztendliche Resultat der Frage nach dem Objektiven.

Der Mensch: Ausschnitt aus einer Skala

Warum aber sind „feste“ Objekte unsere Welt – viel mehr als die Vorstellung einer sich stets wandelnden Relation, wie sie ähnlich in der griechischen Antike formuliert wurde: „Alles fließt“ ?

Jede Beobachtung, die wir machen, erscheint uns wie ein Ausschnitt aus einer Skala, die zu beiden Seiten unbegrenzt ist, und in der wir selbst wie in der Mitte stehend, erscheinen. In dieser, in uns selbst liegenden Systematik, liegt die Begrenzung.

Unsere Beobachtung erscheint uns nicht wie eine Möglichkeit in der Unendlichkeit, sondern wie eine Notwendigkeit, inmitten einer rätselhaften Unbegrenztheit. Man denke an die Unbegrenztheit des Universums, oder des Mikrokosmos, aus unserer Sicht. Oder man denke an unsere  Vorstellungslosigkeit, wo wohl die beiden Seiten des vorgestellten Zeitstrahls enden … Irgendwo im Nirgendwo. Und dennoch meinen wir, uns in der scheinbaren Mitte dieser Unendlichkeiten befindend, eine objektive Welt vor uns zu haben. Wir glauben, das, was wir gerade sehen, sei objektiv.

 

Erst der Spirealismus vermag, diese in sich widersprüchliche Vorstellung vom Kopf auf die Füße zu stellen. Sein wichtigstes Mittel dazu ist, das Nichtvorhandensein des Objektiven, das nun so oft festgestellt wurde, zur Kenntnis zu nehmen, und zur Denkvoraussetzung aller weiteren Schlüsse zu machen. Und nicht, wie der bereits angeführte Hume es ausdrückte, zu sagen, man müsse dennoch an Objektivität glauben.

Wenn es Objektivität nicht gibt, dann gibt es nicht die vorgestellte Beziehung Subjekt-Objekt / Beobachter-beobachtetes objektives Außen. Sondern: Alles ist relativ, alles ist Geist.

Worin liegen nun also die Grenzen? Worin liegen die Grenzen der Objekte, die wir sehen? Die Sichtweise des Spirealismus ist: Der Mensch selbst ist begrenzt. Als Element eines umfassenden Denkens (das sich nicht in seinem Kopf abspielt!), bringt er die Information erst in die Existenz. Er ist nicht etwa ein „Abrufer“ von Information, der die Information durch Beobachtung aus Äußerlichem gewinnt.

Die Begrenztheit der menschlichen Vorstellungen, die dem Wesen von Information entspricht, immer nur ein Punkt in der Unendlichkeit zu sein, erschafft erschafft erst die Vorstellung eines „Dinges an sich“; oder auch von Dingen, von Materie.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang noch einmal an den spirealistischen Grundsatz, dass das, was wir „das Existierende“ nennen, oder „die Realität“, immer nur das sein kann, was das subjektive Ich-Universum kennt. Nichts anderes. Ein Ding „an sich“ existiert wohl als Name und als Vorstellung, aber es ist nicht das eigentliche Ding „an sich“ im Sinne dieser Vorstellung, also als unbestreitbare Entität außerhalb von uns.

Die Welt als Glaubensfrage

Die Vorstellung, die Menschen würden eine Welt beobachten, ist in allen, die materialistischen Glaubens sind.

Kann man das anders sehen? Der Materialist meint, nein. Doch, in mir (Henrik Geyer) zum Beispiel ist diese Vorstellung nicht, was doch immerhin zeigt, dass die Aussage, „man könne nicht umhin, man müsse die Existenz einer Außenwelt anerkennen“ (Hume), zumindest im Einzelnen falsch ist. Ich persönlich kann sehr gut umhin – obwohl auch ich ja ein Teil von „man“ bin.

 

Der materialistische Glaube ist in der Menschheit verbreitet. Die Vorstellung der Vielen hält der Einzelne für eine Notwendigkeit.

Daher ensteht aus der Vorstellung von Vielen: Eine Welt. Eine objektive Welt sogar. Und die Vorstellung der Vielen wirkt auf den Einzelnen zurück – er kann nicht anders, als die Vorstellung der Vielen für sich zu adaptieren, und sie „wahr“ zu nennen. Das ist zugleich eine Beschreibung des spirealistischen Begriffes Supersubjektivität, der beinhaltet: Die Sichtweise der Vielen wird zu einer Wahrheit eigener Art, die dem Einzelnen völlig unbestreitbar, und im materialistischen Weltbild sogar „objektiv“ erscheint – es aber nicht ist. Man kann sie nie anders als „subjektiv“ nennen.

Das Fehlen von Objektivität erschließt sich dem Materialismus-Gläubigen nicht

Überall und in allem sind wir durchdrungen von der materialistischen Logik – wir finden sie in jedem Wort, dem Begreifen der Mathematik, etc.. Wir finden sie in den Paradoxien des Materialismus, die wir nicht verstehen, aber geflissentlich gewohnheitsmäßig wegdenken – ich spreche von den Begriffen „das Nichts„, „das Unendliche„, „das Unbewusste“, etc..

 

 

Objektivität – was ist das? Warum wir keine Objektivität finden was last modified: Mai 23rd, 2016 by Henrik Geyer

objektiv subjektiv. Was ist der Unterschied zwischen Objektivität und Subjektivität?

Praktisch gesehen

Es geht in diesem Artikel um das Wortpaar objektiv subjektiv, seinen Zusammenhang und Gegensatz.

Man versteht die Begriffe „objektiv“ und „subjektiv“ als Unterscheidung der Wertigkeit einer Meinung, Aussage oder Tatsachenbehauptung. Praktisch gesehen ist „objektiv“ das Richtige, das was alle so sehen. Und „subjektiv“ das Abweichende, was lediglich aus einer Einzelsichtweise heraus Gültigkeit haben mag – man könnte auch sagen, das, was nie ganz richtig sein kann.

Das Objekt ist der Gegenstand der Beobachtung, das Subjekt ist der Beobachter.

Herkunft: materialistisches Weltbild

Die Logik, die der Unterscheidung objektiv subjektiv zu Grunde liegt, stammt aus dem materialistischen Weltbild, das voraussetzt, wir seien Beobachter einer festliegenden, statischen Außenwelt. „Objektiv“ hieße demnach letztendlich: „außerhalb“ des (menschlichen) Bewusstseins. Die außerhalb unserer selbst befindliche Realität, oder die Objekte, die wir vor uns sehen – sie sind das Objektive. Während wir, die davon getrennten Beobachter, mit unserem Geist das Objektive nachformen. Weil wir als Beobachter nur nachformen, weil wir gegenüber dem Objektiven eine nur relative Position einnehmen, kann der Subjektivblick nie das ganze Objekt in seiner gesamten, objektiv-richtigen Gestalt, erfassen.

Man sieht, dass die Worte in uns ein Bild entstehen lassen, als würden wir bei der Betrachtung der äußerlichen Realität um eine Statue herumgehen.

Mehr Sichtweisen verstärken die Objektivität

Und daher, so die materialistische Logik, stärkt es die Wahrhaftigkeit der Beobachtung, wenn sie aus verschiedenen Blickwinkeln erfolgt. Wiederum so, als würde man um eine Statue herumgehen. Geht man um eine Statue herum, sieht man sie ganz – aus jeder Perspektive. Und hat so den vollkommenen Einblick, was genau die Statue ist. Was sie „objektiv“ ist.

subjektiv und objektiv
subjektiv und objektiv

 

Widersprüche im Tatsächlichen

Eine Erfahrung, die ich in Alles ist Geist beschrieb, war, dass sich nichts völlig Objektives finden lässt. Und, wie ich später erfuhr, haben diese Erfahrung viele vor mir gemacht. Genannt seien Hume, Kant, Schopenhauer. Wilhelm Busch drückte es einmal treffend so aus: Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht völlig zu ergründen.
Obwohl es also keine Objektivität gibt, in dem Sinne, dass man sie im Letzten irgendwo zu fassen bekommen könnte, reden wir von Objektivität, so als sei es der Mensch, der zwischen objektiv und subjektiv völlig unterscheiden könne.

Dabei ist der eigentliche Anspruch an Objektivität, dass jeder kosmische Beobachter die gleiche Erfahrung machen müsste. Aber eben dies ist nicht vorstellbar, wo es bereits unter den Menschen scheitert.

objektiv subjektiv spirealistisch gesehen

Die Tatsache der fehlenden bzw. nicht beobachtbaren Objektivität nimmt der Spirealismus als Denkvoraussetzung – es gibt sie nicht. Was der Mensch gemeinhin objektiv nennt, nennt der Spirealismus „supersubjektiv„, und macht damit deutlich, dass es sich um eine abgestimmte Beobachtung handelt, aber wiederum eine subjektive Beobachtung. Also eine Beobachtung, die keineswegs von anderen kosmischen Beobachtern geteilt werden müsste. Und zwar deshalb, weil es das im Materialismus vorgestellte Objekt, das unabhängig vom Geist da sein soll, nicht gibt, weil es nicht im materialistischen Sinn existiert. Die sogenannte Realität ergibt sich für den Spirealismus aus Kommunikation, wobei der Spirealismus den Begriff Kommunikation weiter fasst als der Materialismus, der Kommunikation als den willentlich hervorgebrachten Austausch von Informationen zwischen Menschen sieht.

Vielmehr stellt der Spirealismus fest, dass jede Aussage über Objektivität aus einer subjektiven Position heraus gemacht wird.

Unser Eindruck einer von uns beschreibbaren Objektivität, und mithin einer abgetrennten Außenwelt, ist durch nichts gestützt, außer unsere materialistische Weltanschauung. Dadurch, dass diese Weltanschauung fast jeder hat, erscheint sie wie bewiesen. Und dem Materialismus ist diese Weltsicht – also, vom Denken unabhängige Objekte – Denkgrundlage, die ihm nicht hinterfragbar erscheint.

 

 

 

objektiv subjektiv. Was ist der Unterschied zwischen Objektivität und Subjektivität? was last modified: März 24th, 2018 by Henrik Geyer