positives Denken – positive Gedanken

positives Denken - positive Gedanken

Wer möchte nicht ein positiver, optimistischer Mensch sein? Wie kann man das sein? Durch positives Denken. Und ganz konkret – durch positive Gedanken.

positives Denken

Wozu ist das gut? Macht man sich selbst etwas vor? Ist positives Denken Wunschdenken?

Das kommt auf den Standpunkt an. Positives Denken kann man auch als Wunschdenken sehen, nichtsdestoweniger ist es realistisches Denken. Denn durch unser Denken beginnt die Realisierung – das ist die Grundaussage des Spirealismus. Man kann es als das Gesetz der Anziehung formulieren. Wir erschaffen durch intensives, konzentriertes Denken, Realität.

In diesem Blog ist oft von der Macht des Glaubens die Rede. Ohne Glauben, und sei es im Kleinsten, geht gar nichts. Wenn wir nicht glauben würden, dass am Ende eine leckere Stulle vor uns liegen würde, würden wir nicht einmal beginnen, ein Brot mit Butter zu bestreichen.

Zitat: Optimisten leiden, ohne zu klagen. Pessimisten klagen, ohne zu leiden.
Karl Farkas

positives Denken ist realistisch

Mancher kennt die Geschichte von den zwei Fröschen, die in einen Milchkrug fielen und nicht mehr herauskamen, weil der Rand des Kruges zu hoch war, um daran hochzuklettern. Sie schwammen und schwammen. Der eine Frosch war Optimist, der andere Pessimist. Der pessimistische Frosch sah in all dem Schwimmen bald keinen Sinn mehr. Realistisch erkannte er, dass er am Ende untergehen würde. Und er ging unter.

Der andere Frosch war nicht so „schlau“. Er schwamm weiter, gegen alle Vernunft. Er schwamm so lange, bis sich in der Milch Butterklumpen bildeten. Der Frosch kletterte auf die Butter, und sprang von dort aus über den Rand des Kruges in die Freiheit.

positive Gedanken denken kann man üben

Wie wird man ein positiver Denker?

Indem man positive Gedanken denkt! Ganz einfach!

Einfach? Nein. Einfach ist es nicht.

Positives Denken ist eine Gewohnheit. Wenn man gewohnt ist, negativ zu denken, dann ist es schwer, von dieser Gewohnheit loszulassen. Ebenso schwer, wie das Rauchen aufzugeben, oder irgendein anderes Laster.

Aber man kann es erreichen. Der Weg ist, die Macht des Glaubens zu erkennen, oder, wem es lieber ist es so auszudrücken: die Kraft der Gedanken.

Ein guter Weg dorthin ist die Konzentration, konkret: die Meditation, das Gebet, die Kontemplation. Das heißt zu versuchen, nur einen einzigen Gedanken im Kopf zu behalten. Einen positiven Gedanken.

 

 

 

 

positives Denken – positive Gedanken was last modified: Januar 9th, 2016 by Henrik Geyer

Stille üben – meditieren. Wozu ist es gut, still zu sein?

Stille

Es gibt die Auffassung, Spiritualität als eine Stille der Gedanken anzusehen, sogar als Gedankenlosigkeit, als Nicht-von-dieser-Welt-Sein.

Spiritualität ist eine Form der Konzentration

Spiritualität (Geistigkeit) sollte man nicht mit Nicht-nachdenken-Müssen, oder Nicht-von-dieser-Welt-Sein verwechseln.

Zitat: Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt verschlossene Truhen, die leer sind.
Jan Giono

Übung der Stille

Meditation, die spirituelle Übung der Stille, des Den-Mittelpunkt-Finden, dient letztlich der Konzentration – und damit der Klarheit der Gedanken.

Konzentration bedeutet, sich auf ein Einziges zu fokussieren, während diese Welt scheinbar aus so vielen Informationen zu besteht. Daher hat es seine Wahrheit, auf sich der Aufforderung „Bild dir deine Meinung!“, oder „du musst alles beachten“, oder „sei Multitasker!“, zu entziehen.
Das Ziel ist jedoch nicht Gedankenlosigkeit, sondern Konzentration, und damit klare Gedanken.

Verwirrung durch Informiertheit

Unser allgegenwärtiges materialistisches Weltbild legt nahe, dass der Mensch eine äußerliche Wirklichkeit widerspiegele. Wenn man das so sieht, dann wäre es tatsächlich das Beste, wenn man so viel wie möglich widerspiegeln könnte, wenn man Multitasker wäre, und tausend wichtige Informationen zugleich im Kopf bewegte.

Doch alles, was durch Multitasking, durch die Fülle von Information erreicht wird, ist Unkontrolliertheit, ist Verwirrung, ist das Unklar-Werden jeden Gedankens, den man denken kann. Und das ist wirkliche Gedankenlosigkeit.

Man kann das mit einer Mathematikaufgabe vergleichen, die man nicht lösen kann, wenn man von tausenderlei anderen Gedanken abgelenkt ist. Die Mathematikaufgabe erscheint vielleicht nicht als das Wichtigste. Aber sie muss für einen Moment das Wichtigste sein. Sonst kann man gar nichts lösen.

 

Das spirealistische Weltbild hingegen sieht den Menschen aus einer unabsehbaren Fülle von Information erst entstehen. Der Mensch ist begrenzt in seinen Informationen – niemals kann er „alles“ aufnehmen. Ganz im Gegenteil – wenn der Mensch ein Fünkchen ist, dann ist das Alles die Unendlichkeit. Meditation und Stille kann diese Wahrheit erschließen. Meditation dient dazu, sich des Seins bewusst zu werden, indem man sich auf den Kern der Gedanken konzentriert.

Konzentriert man sich auf das Wenige, dann kann man erkennen, wie der Mensch aus Gedanken entsteht.

Auf diese Weise kann man auch lernen, die Gedanken ein Stück weit zu beherrschen, und anfangen, die eigene Existenz zu gestalten.

Konzentration, Achtsamkeit, Stille

Konzentration, Achtsamkeit und Stille gehören zusammen. Man kann Stille, Ruhe des Denkens,  auf vielen Wegen üben. Auch im Tun. Im Augenblick zu sein, nur von wenigen Gedanken beherrscht zu werden, ist der Weg, um den wichtigen Gedanken  Raum zu geben.

 

 

 

 

Stille üben – meditieren. Wozu ist es gut, still zu sein? was last modified: Februar 13th, 2016 by Henrik Geyer

Meditation – was ist das? Gedankliche Disziplin durch Meditation

Meditation, meditieren

Was ist Meditation – wie meditiert man?

Meditieren bedeutet, die innere Mitte zu finden, indem man die Gedanken konzentriert, auf einen bestimmten Punkt. Den Mittelpunkt.

Was ist der Mittelpunkt?

Was der Mittelpunkt ist? Ganz einfach. Es ist wieder der Gedanke. Nach spirealistischer Auffassung sind die Gedanken die Existenz. Uns kommt die Welt, von wo auch immer wir sie betrachten, wie von einer Mitte aus gesehen vor. Diese Mitte ist das Ich (Ich-Universum)

Der Mittelpunkt ist letztlich der Mittelpunkt unserer Gedanken. Und Meditation bedeutet, sich zu konzentrieren, so dass ein Mittelpunkt für uns überhaupt erfassbar wird. Als ein Gedanke, auf den wir uns konzentrieren. Und sei dieser Gedanke auch die scheinbare Leere, „Ruhe“.

Meditation als Medium für Philosophie und Weltanschauung

Unser scheinbar so bewusstes tägliches Denken, beispielsweise auf der Arbeitsstelle, oder zu Hause, ist weitgehend unkontrolliert, gleicht einer Wirrnis.

Dieser Wirrnis ist man sich im Allgemeinen nicht bewusst, hält das eben für das „normale Leben“.

Daher ist Meditation nicht nur als Konzentrationsübung wichtig, sondern sie zeigt uns erst die Differenz zwischen dem „normalen Denken“, und dem Denken, wie es auch sein könnte – ruhig, konzentriert, erschaffend. Die Relation zu erleben lässt manchen die eigene Welt anders sehen. Alles  ist möglich durch Denken! Geist ist eben alles, und alles ist Geist.

Alles ist möglich durch Meditation – durch Konzentration

Mit Hilfe der Meditation lassen sich alle denkbaren Probleme verbessern oder lösen. Durch Meditation können wir herausarbeiten, welchen Gesetzmäßigkeiten unser Denken unterliegt, wir können unser Denken schulen und trainieren, um so neue Denkgewohnheiten anzunehmen – bessere Denkgewohnheiten.

Wir können lernen, üble Gewohnheiten zu verstehen und anzuerkennen, und schließlich als gleichgültig verblassen zu lassen. Wir können in unser Denken bringen, was uns wichtig ist, und andere Gedanken nach und nach verschwinden lassen. Wir können lernen, dass es eine Unterscheidung zwischen Körper und Geist nicht gibt. Dass Geist der Ansatzpunkt ist für alle Veränderungen, die wir uns nur vorstellen können.

Meditation ist der wichtigste Schritt, Achtsamkeit in das Denken bringen, das Handeln zu analysieren, und zu erkennen, welchen Gesetzmäßigkeiten das eigene Ich unterliegt.

Wie meditiert man?

Meditation kann viele Formen haben.

Viele nehmen, um zu meditieren, eine äußerlich konzentrierte körperliche Haltung ein. Körper und Geist sind eins – die äußerliche Konzentration führt zu innerer Konzentration. Bekannt ist der Lotussitz, eine typische Yoga Sitzhaltung, bei der der Übende still in dieser Stellung verharrt und seine Gedanken auf einen Punkt richtet. Die Beobachtung der eigenen Körperlichkeit steht dabei meist im Mittelpunkt, beispielsweise des Atmens.

Meditation kann aber jede Form annehmen, wichtig ist die Konzentration. Beispielsweise kann man auch beim Joggen seine Gedanken konzentrieren – völlig unangestrengt.

Der Psychologe C.G. Jung malte Mandalas – das Malen von Mandalas ist ebenfalls eine Form innerlicher Konzentriertheit, die durch eine äußerliche Handlung herbeigeführt wird. Ein Mandala ist eine Zeichnung, bei der sich wiederholende Elemente zu einem kreisrunden Muster führen – es ist ein Art mit einem Mittelpunkt – spirituell verstanden ist es zugleich das All wie Gott, der Schöpfer.

Die Themen der Meditation, der gedanklichen Konzentration, können vielfältig sein. Es kann einfach die Übung der Achtsamkeit sein, ein Bewusst-Werden des körperlichen Seins, Meditation kann ein Nachdenken über allgemeine persönliche Themen sein.

Nutzen

Das Ergebnis ist jedenfalls erstaunlich.

Eine wichtige Beobachtung bei der Meditation ist, dass man nicht gezwungen ist, jedem Gedanken zu folgen. Man kann Gedanken ausschalten, kann Reinheit, Stille und Genügsamkeit in das eigene Denken bringen. Ist man nicht mehr Sklave der sonst so zwangsläufig scheinenden Gedankenabfolge, kann sich frei(er) entscheiden, bestimmte negative Gedanken nicht (mehr) zuzulassen. Man entdeckt so, dass sich individuelle Realität verwandeln lässt.

Das ist für das „Äußerliche“ ebenso wahr: Meditation kann dabei helfen, Süchte wie das Rauchen aufzugeben, einen Lebensweg zu finden, neue Ziele, neues Glück.

Wer ständig positive Gedanken in seinem Kopf kreisen lässt, der ist ein positiv denkender Mensch – das gilt ebenso umgekehrt. Die individuelle Realität entsteht durch das, was wir im Geist bewegen, was wir zulassen; worauf wir unseren Blick richten und dessen Interpretation.

Was könnte (uns) also wichtiger sein als unsere individuelle Realität? Was könnte wichtiger sein, als den richtigen Weg des Denkens zu üben?

 

 
Weiterlesen: Artikel Das kollektiv Unterbewusste

Ähnliches Thema: Beitrag Monodenk – tue, was Du wirklich willst

Siehe auch: Beitrag Inspiration. Inspirierte Gedanken über den Hauch der Schöpfung in uns.

Lesen Sie auch: Tun was ich will! Wenn ich nur wüsste, was mein Wille ist …

Meditation – was ist das? Gedankliche Disziplin durch Meditation was last modified: April 22nd, 2016 by Henrik Geyer