Nicht Beobachter, sondern Element der Schöpfung …

In meinen Texten taucht des Öfteren die Formulierung auf, der Mensch sei nicht Beobachter, sondern Element der Schöpfung. Dies steht im engen Zusammenhang mit der Grundaussage des Spirealismus, dass es nichts Beobachtbares gibt, das vom Menschen unabhängig wäre. Und umgekehrt: Alles das, was man „vom Menschen unabhängig beobachtbar“ nennen könnte, ist nicht durch den Menschen beobachtbar.

Hier wird also eine virtuelle Grenze des Denkens / Beobachtens gezogen, die einerseits „da“ ist, die man aber nicht zeigen kann … denn es handelt sich eben um eine Grenze des Denkens.

Ich habe das oft so formuliert, dass, während wir denken, wir würden nur etwas erschaffen, wenn wir mit den Händen arbeiten, erschaffen wir, indem wir da sind. Wir erschaffen diesen Moment, der in uns einzigartig ist – durch uns fließt die Schöpfung, während wir glauben, wir könnten eine Schöpfung wie etwas Drittes beobachten.

Dieser Fehleinschätzung begegnen wir beispielsweise in der Quantenphysik, wo wir feststellen, dass unsere Gedanken die Realität der Quanten verändern. Doch, nur in der Quantenphysik? Nein, keineswegs! Die Beobachtung, dass der Blick das Sein formt, kann eine sehr alltägliche Beobachtung sein, man muss dazu nur seine Perspektive auf das ändern, was wir gemeinhin „die Realität“ nennen. Man muss sozusagen eine andere Philosophie annehmen.

Aber, um diese Formulierung, und wie sie gemeint ist, noch besser zu verdeutlichen, fiel mir folgender Vergleich ein:

Man stelle sich vor, man beobachte das Spiel Mariobrothers auf einem Computer. Das sind quietschbunte Figuren in einer Arkadenwelt, sie springen hin und her und sammeln dabei Punkte.

Plötzlich wendet sich ein Mariobrother dem vor dem Computer sitzenden Menschen zu und sagt, er wolle nun die objektiven Gesetzmäßigkeiten der Welt ergründen.

Der Mensch fragt verblüfft zurück: „Welcher Welt? Deiner Welt, also jener Welt, die aus bunten Arkaden besteht?“

Er antwortet: „Ja, natürlich, welche sonst? Eine andere gibt es nicht!“

„Hm. Wie willst du das machen?“

„Nun, ich werde alle Informationen über die zweifelsfrei vorhandenen quietschbunten Arkaden sammeln, diese Informationen minutiös auswerten, und schließlich eine völlig objektive Aussage treffen können. Dann weiß ich, was die Welt im Innersten zusammenhält.“

 

Der Mensch ist verblüfft. Er könnte nun folgendes antworten:

„Erstens kannst du mit den dir zur Verfügung stehenden Informationen nichts ermitteln, was die Welt im Innersten zusammenhält, oder was „objektiv“ genannt werden könnte. Denn was du suchst liegt außerhalb deiner Welt. Deine Welt hängt von Gesetzmäßigkeiten ab, die du nicht siehst und nicht sehen kannst, nämlich den Gesetzmäßigkeiten meiner Welt. Du bist nur das Element der Schöpfung deiner Welt, nicht ihr Beobachter. Die quietschbunten Arkaden sind keine objektiven Tatbestände. Und alles das, was du für objektiv, unabänderlich, und für gegeben hältst, ist es nicht, sondern jederzeit in Wandlung begriffen.

Zweitens ist das Spiel, um das es hier geht, und das Mariobrothers heißt, unter anderem abhängig von deinen Handlungen. Das heißt, jede Aussage die du triffst, ändert auch das Spiel, und ist daher nicht endgültig und auch nicht objektiv. Das bedeutet, indem du das Unabänderliche suchst, änderst du. Indem du das Objektive suchst, erschaffst du das Objekt.“

 

Doch der Mensch vor dem Computer erspart sich diese Diskussion, denn, wie soll er dem Mariobrother „zeigen“, was dieser nicht sehen kann, und was für diesen nirgendwo ist? Worauf soll er „zeigen“? Mit welchen Worten, die der Mariobrother verstehen kann, soll er etwas verständlich machen? Und, was der Mariobrother macht, ist in jedem Fall richtig … für ihn. Er wird seiner Rolle in der ihn umgebenden Schöpfung gerecht, er existiert und er handelt. Braucht es da eine Belehrung? Was soll er „besser“ machen?

Resümee

Damit möchte ich folgendes verdeutlichen:

Der Mariobrother könnte den Menschen nun fragen, was denn die wirkliche Welt sei, und der Mensch wird, wenn er die vorliegende Analogie verstanden hat, nicht antworten. Weil er versteht, dass es keine Antwort gibt. Seine eigene Situation ist von der des Computer-Wesens nicht verschieden. Was kann er wissen über das, was ihm nicht erfahrbar ist? Wie soll er das denken, was ihm gemeinhin als sinnlos, als „nicht da“, als Nichts erscheint?

Wer sitzt vor unserem Bildschirm?

Analog zu dem Beispiel, in dem ein menschlicher Computerbenutzer sich gegenüber einer Figur IM Computer wie ein Gott fühlen darf, hat der Mensch stets das Gefühl gehabt, und hat es auch heute, dass er selbst höheren Mächten unterworfen ist. Höhere, ungreifbare Mächte, jenseits dessen, was man direkt sehen kann. Das ist sozusagen der Begriff Metaphysik – Metaphysik als die Wissenschaft von den Gesetzmäßigkeiten der Dinge jenseits des „Offensichtlichen“. Das ist das Thema der Religionen, der spirituellen Denkrichtungen etc.. Einstein dachte so. Bei allem Materialismus gibt es wohl nur wenige, die den Gedanken an „höhere Mächte“ völlig verwerfen.

Wie kommt man darauf, es könne oder müsse „höhere Mächte“ geben? Ist das Unsinn?

Nun, dieses Denken ist eigentlich sehr nahe liegend.

Was wir benötigen, um die angeführte Parabel in unserer Welt zu verstehen, und nicht nur als etwas, das vielleicht in einer Computer-Realität Gültigkeit hat aber nirgendwo sonst, das ist ein waches Auge für die Art und Weise des menschlichen Wahrnehmens, was einen schließlich sehen lässt, dass jede Wahrnehmung auch alle weiteren Wahrnehmungen bedingt. Insofern gehen unsere Wahrnehmungen nicht einfach von Dingen aus, sondern beziehen sich in fester Redundanz auf sich selbst. Einstein: „Die Theorie entscheidet darüber, was man entdecken kann.“ Es gibt also nichts, das nicht mit etwas anderem in Zusammenhang stünde. Weil man nichts begreifen kann, für das man nicht schon ein Konzept hätte. Das widerspricht der Grundvorstellung von objektiven, unabhängig vom menschlichen Betrachter existierenden, Dingen.

Dass zweitens Wahrnehmungen auch auftreten, wenn man sich von der scheinbar so objektiven Welt abkoppelt (der Weg des Eremiten). Man benötigt also keine Dinge, um Dinge des Denkens, um Objekte entstehen zu lassen.

Drittens geht jede Wahrnehmung auf keine notwendige Eindeutigkeit zurück, sondern auf eine ins Unendliche gehende Fülle von Möglichkeiten – so dass man nicht davon sprechen kann, der Mensch müsse auf diese oder jene Schlüsse kommen. Was wiederum der Grundvorstellung von „etwas Objektivem“ widerspricht. Wenn es etwas Objektives gäbe, dann gäbe es letztlich nur einen Weg, es sich vorzustellen. Den richtigen nämlich. Doch das kann man in keinem denkbaren Fall sagen.

Viertens ist da der ganz praktische Zweifel am materialistischen Konzept überhaupt – es kann nicht stimmen. Überall will der Mensch feste Objekte sehen, findet aber keine. In den Grenzbereichen des Denkens werden die materialistischen Begriffe absurd … ich will mich nicht wiederholen, sondern nenne nur wieder: das Alles (das Universum), das Nichts (Leere), das Kleinste, das Größte, die Unendlichkeit. Auch: die Wahrheit … Jedoch findet der Geübte in den normalen Dingen des Alltags ebenfalls die Unendlichkeit, und damit das Ungreifbare, er muss also nicht in die Weiten des Weltalls schauen, und somit sehr „fernliegende“ Gedanken denken, um die Widersprüchlichkeit des Materialismus sehen zu können.

Was wir weiterhin benötigen, um diese Parabel in unserer Welt zu verstehen und überhaupt für wichtig zu halten, ist ein gehöriges Maß an Phantasie, damit wir uns vorstellen können, was gemeinhin kaum vorstellbar erscheint – nämlich dass die Vorstellung einer materiellen Welt, die wir glauben in einem Außen zu beobachten, und von der wir glauben objektive Informationen abzurufen, falsch ist. Es ist die Frage nach dem „Ding an sich“, also die Frage nach der Größe des Unterschiedes zwischen der Wahrnehmung VON einem Objekt, und dem Objekt selbst. Wie ist das Objekt „wirklich“ beschaffen, wenn die Wahrnehmung von ihm definitionsgemäß nur ein Abklatsch ist? (das korrespondiert mit dem oben angeführten Beispiel, wenn nämlich der Mariobrother fragt, was denn die Welt „wirklich“ sei…) Bei aller Bekanntheit des Philosophen Kant ist diese seine Frage nach dem Ding „an sich“ im Grunde unverstanden.

Was man, wie ich denke, auch noch benötigt, ist ein gehöriges Maß an Spiritualität, also Geistigkeit, die die Gedanken und ihre Bezogenheit aufeinander, ihre Wirkungsweise also, achtsam beobachtet. Wo beobachtet? Bei Kollegen? Bei Patienten in einer psychiatrischen Anstalt als Versuchskaninchen? Nein. Im Grunde ist das Beobachten des Geistigen, auch im Anderen, immer nützlich. Die geistigen Welten Anderer sind jedoch immer nur ahnbar – niemals können wir in den Kopf von jemandem „hineinsehen“. Man sollte vor allem die Gedanken dort beobachten, wo sie am unmittelbarsten auftreten: Bei sich selbst.

Ist Relativismus sinnlos?

Was durch dieses Beispiel, weitergedacht, auch deutlich wird: Bei allem Relativismus ist die Handlungsweise des Mariobrothers (und genauso ist es beim Menschen), der seine Welt auf die genauest mögliche Weise untersuchen will, nicht falsch, sondern Teil des Spiels, dessen Element er nun einmal ist. Dem Zwang zu handeln kann er sich nicht entziehen. Seine Erkenntnisse sind immer nur Teil SEINER Welt, und nie objektiv. Jedoch kann er andere Erkenntnisse als diese nicht erlangen. Was jenseits seines Horizontes liegt ist völlig ungewiss und muss es bleiben. Es ist ihm verschlossen zu fragen, ob sich jenseits seiner Welt eine „objektive“ Welt anschließt, oder nur eine weitere Schicht aus möglichen Realitäten.

Und, könnte er den Menschen fragen, wüsste dieser die Antwort ebenso wenig, denn der Mensch ist ja in keiner anderen Situation.

Ich wage aber zu behaupten, dass eben diese Frage, nämlich, ob es jenseits der uns sichtbaren Welt eine objektive Welt gibt, oder, wenn man die Frage in der Variante stellt: „wie muss man sich Gott vorstellen?“, die Frage ganz falsch gestellt ist. Denn diese Frage setzt ja etwas voraus, das wir im fast gleichen Atemzug als „nicht existent“ bezeichneten. Wenn wir sagen, die Welt sei nicht im materialistischen Sinn objektiv „vorhanden“, warum sollte man ebendiese Vermutung in einem metaphysischen Sinn äußern und danach fragen? Und noch dazu, wenn wir auf der anderen Seite eine ganze Unendlichkeit von Möglichkeiten vermuten dürfen! Denn die Frage ist ja nicht, ob es eine „objektive“ Welt gibt oder nicht, sondern, die möglichen Antworten sind völlig offen. Und damit ist die Zahl der möglichen Antworten nicht eingrenzbar, und die Wahrscheinlichkeit, dass man zufällig auf die richtige Antwort stößt, Null. Also: Wer sitzt vor unserem Bildschirm? Die Frage ist falsch gestellt. Es muss niemand nach unserer Vorstellung vor einem Bildschirm sitzen, es muss niemand in Wolken wohnen, damit Sein, damit Existenz, sein kann.

Alles, was man von Gott aussagen kann, das ist Gott nicht.

Meister Eckhart, spätmittelalterlicher Theologe und Philosoph

 

Frage: Hat es Sinn, das hier aufgeführte Nachdenken anzustellen? Wenn es zu keinem objektiven Ergebnis führt, ist es doch sinnlos!

Antwort: Es hat Sinn. Die Antworten wirken nur in einem materialistischen Bezugssystem wie sinnlos, sind es jedoch nicht. (Dies sei jenen gesagt, die die Ansichten von Relativisten, Konstruktivisten etc., für irrelevant und nichtssagend halten.) Die hier gezeigten Fragen und Aussagen sind im Ergebnis sehr relevant, weil sie uns ganz andere Möglichkeiten der Entwicklung aufzeigen, als wir sie jetzt sehen können. Möglichkeiten jenseits des materialistisch Denkbaren. Natürlich müssen sie verstanden werden, um nützlich sein zu können.

Alles, was dem „Wesen der Dinge“  näherkommt, auch wenn dies „nur“ auf eine relative Art geschehen kann, ist natürlich auch nützlich und wichtig. Alles andere ist Selbsttäuschung.

Schlüssel Kommunikation

An dieser Stelle will ich noch auf die Rolle der Kommunikation verweisen, die im genannten Beispiel deutlich wird. In der spirealistischen Betrachtung nenne ich Kommunikation das Wesen des Kosmos, und Kommunikation ist für mich ein umfassender Begriff. Jeder Blick, jede Berührung, jeder Gedanke, ist Kommunikation. Kommunikation ist die Verbindung, die die Relation ermöglicht. Wenn Relation die Verbindung zwischen zwei Verschiedenheiten ist, dann ist Kommunikation die Vereinigung, die Brücke zwischen beiden. Das Sein ist Relation, anders gesagt: Existenz ist Kommunikation.

Kommunikation integriert das scheinbar Sinnlose in den Sinnzusammenhang den wir kennen, und transformiert es in das Sinnvolle.

Im Beispiel: Die Unterhaltung eines Computer-Users mit einer künstlichen Intelligenz IM Computer würde bedingen, dass eine sprachliche gemeinsame Basis vorliegt, eine Brücke, sozusagen. Ich hatte im Beispiel ja angenommen, dass der Mariobrother nur die Begriffe seiner Welt kennen könne … indem aber das vorgestellte Gespräch geführt wird, ist offenbar eine Kommunikation vorhanden, und Gemeinsamkeit von Vorstellungen auf beiden Seiten kommt in die Existenz.

Das Beispiel illustriert wieder den Grundgedanken „der Mensch ist Element der Schöpfung“. Während Mariobrother und Mensch in der materialistischen Sichtweise den Eindruck haben, sie würden sich über etwas Drittes unterhalten, nämlich das Getrenntsein von zwei Welten, entsteht die Verbindung.

Insofern widerspricht das Beispiel der selbst vorausgesetzten Prämisse: nämlich dass es einerseits keinen Kontakt/keine Verbindung der verschiedenen Welten gibt, weil die Computer-Intelligenz des Beispiels ja nur die eigene Welt kennt, über die sie sprechen kann – aber andererseits ein Gespräch stattfindet. Wenn ich sage, das Beispiel sei widersprüchlich – ist es dann ein falsches oder dummes Beispiel? Nein, es lässt sich eben kein Beispiel konstruieren, in dem sich Welten einerseits nicht berühren, aber andererseits ein Gespräch/Nachdenken darüber stattfinden kann, aus was die andere Welt denn beschaffen sei. Das ist schlicht unmöglich. Das Nachdenken IST die Berührung.

Der Mensch und das Nichts

Das Beispiel illustriert auch die Grenzen des Denkens (die der Materialismus nicht wahrnehmen kann), den Übergang des Sinnvollen (alles was gedacht werden kann hat auch irgendeinen Sinn für uns) in den unendlichen Bereich des Sinnlosen. Es illustriert somit auch die Grenze des Erklärbaren.

Weiter illustriert das Beispiel die Fixiertheit der Wahrnehmung auf etwas, das wir sinnvoll nennen. Man frage sich: Was alles schließen wir mit dieser Fixiertheit aus? Wie groß ist dieser Bereich, den wir sinnlos nennen und den wir für Nichts halten? Die Antwort ist: Wir schließen alles aus, wofür wir keine Vorstellung haben, keine Worte haben, keine Bezüge finden. Was wir nicht denken ist das Undenkbare. Frage: Warum das Undenkbare? Ich kann doch jederzeit denken, was ich gerade nicht dachte? Antwort: Nein, man kann nur denken, was im Zusammenhang mit den schon vorhandenen Gedanken steht, während der Bereich, der nicht im Zusammenhang mit den vorhandenen Gedanken steht, unendlich ist.

Man mag diese Überlegung als sinnlos ansehen. Doch, gerade deshalb die Frage: Existiert das Sinnlose? … Man stelle sich einen unbegrenzten Raum der Möglichkeiten vor. (Gemeint ist mit diesem „Raum der unbegrenzten Möglichkeiten“ ein Raum, also eine Fülle, eine Unendlichkeit möglicher Information. Jedoch, stellen wir uns den Raum ruhig als das Weltall vor …) Was kann es in diesem unbegrenzten Raum alles geben? Alles? Was ist alles? Ist alles auch das Sinnlose? Umgekehrt gefragt … Kann es in diesem unendlichen Raum etwas nicht geben? Er ist doch unendlich. Wenn unendliche Möglichkeiten da sind … warum sollte es dann nicht möglich sein, dass es etwas nicht gibt? Kann es das Weltall nicht geben?

Das Beispiel dieser in der materialistischen Denkweise unmöglichen Fragen korrespondiert mit der Platoschen Sichtweise auf den Begriff des Nichts. Plato zeigte  einen fundamentalen Widerspruch des (materialistischen) Denkens auf. Er sagt, einerseits stelle man sich das Nichts wie ETWAS vor, wie etwas Eingrenzbares und Abzählbares (das Nichts), andererseits könne man über das Nichts eigentlich keinerlei Aussagen treffen, denn es ist ja nicht da, und somit nicht denkbar (Denkgrenze).

 

Und genau dasselbe gilt für das Sinnlose – es ist uns Nichts. Es erscheint uns müßig, es zu denken, obwohl es doch existieren könnte, nach der materialistischen Vorstellung zumindest, und zwar in einer anderen Welt, in einer anderen Konstellation. Doch das Sinnlose, das Nichts, das eigentlich Alles ist, wäre eine Unendlichkeit, die zu denken uns unmöglich ist. Wir Menschen sind, das ist unsere Daseinsbedingung, fixiert auf unsere Welt. Wir sind fixiert auf die Zusammenhänge dessen was wir kennen. Das eigentlich „Fremde“ können wir nicht erfahren. In einer vorgestellten Unendlichkeit der Information sind wir ein Punkt. Und das können wir nicht ändern, indem wir „mehr erfahren“. Wir bleiben ein Punkt der umgeben ist von der Unendlichkeit des Möglichen.

 

 

 

Nicht Beobachter, sondern Element der Schöpfung … was last modified: November 13th, 2017 by Henrik Geyer