Grenzen der Menschheit.

Grenzen der Menschheit: always a question of how things are explained

Grenzen der Menschheit – Liegt die Zukunft der Menschheit in ihrem Ende? Wenn man die Zeitungen aufschlägt, dann erscheint es so, als sei unser Hauptproblem fehlendes Wachstum und mangelnder Reichtum. Aber – gibt es auch ein Naturgesetz, nach dem alles, das groß ist, klein werden muss? Sind das dann auch die Grenzen der Menschheit?
Man hat ein solches Gesetz meines Wissens noch nicht definiert, aber nichtsdestotrotz scheint es doch zu bestehen. In unserem abtrennenden Denken erscheinen uns die Parallelen nur wie zusammenhanglos. Jedoch muss alles Große klein werden – jedes scheinbar unbegrenzte Wachstum kollabiert schließlich zu einer Winzigkeit, was es hervorbringt verschwindet.

Sind die Grenzen der Menschheit absehbar? Oder ist die Menschheit selbst nicht begrenzt?

Wenn wir also unser Heil in immer mehr Wachstum sehen, ist das der Keim des Niedergangs? Ich denke, man kann es so ausdrücken. Es gibt Menschen, die das sehen und sagen, ich kenne es zuletzt von Altkanzler Helmut Schmidt. Doch im Allgemeinen wird dieser Zusammenhang eher bestritten, es gäbe ihn nicht, Wissenschaftler hätten gesagt, so dürfe man das nicht sehen….
Sagt uns denn nicht jede Logik, dass das, was wir tun und sind, auch seine Auswirkungen haben muss? Es ist, wenn man so will, das Prinzip des Karma. Wir können nichts tun, was sich nicht an anderer Stelle ausdrücken würde.

Haben wir die falschen Ziele?

Während wir also immer mehr Wachstum planen, meinen, es gäbe keine Grenzen der Menschheit, verbrauchen und verschleißen wir das, was uns hervorbringt. Genies wie Stephen Hawking sprechen davon, die Menschheit müsse ins Weltall aufbrechen. Das Verbrauchte hinter sich lassen. Alles einfach neu! Wieder so ein Gedanke ungebremsten Wachstums. Aber … wie stellt er sich das konkret vor? Sollen sich Milliarden in eine Rakete quetschen? Um wohin zu fliegen? Sind wir es am Ende selbst, die gemeint sind, wenn Filme über räuberische Heuschrecken-Aliens im Kino laufen?

was ist zu tun?

Zunächst sollten wir einmal zur Kenntnis nehmen, dass es kein grenzenloses Wachstum gibt. Man sehe, was man will. Man denke an irgendeine Krankheit – das Bakterium stirbt mit dem Wirt, nach vorheriger, scheinbar grenzenloser Ausbreitung. Die Bevölkerung der Osterinsel verschwand – nach vorheriger scheinbar grenzenloser Ausbeutung aller vorhandenen Naturressourcen. Jeder Stern kollabiert, wenn er eine bestimmte Größe überschreitet. Man sehe das Römische Imperium der Antike. Es kollabierte, als es die Weltherrschaft errungen hatte. Soweit wir wissen, gibt es nichts, das unbegrenzt wächst.
Zweitens sollten wir diese Tatsache einfach formulieren, denn ohne Bewusstheit gibt es keine Lösung; ohne Frage gibt es keine Antwort.
Drittens sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass alles was wir als Ziel formulieren, aus unserem Denken im Jetzt kommt. Weder unser Denken im Jetzt, noch unsere Ziele sind mit einer bestimmten absoluten Notwendigkeit so, wie sie sind. Wir könnten ein anderes Denken haben, und andere Ziele. Das ewige „Mehr!“ ist kein Muss.

Andere Ziele – das bedeutet ein anderes Denken im Jetzt. Das heißt, dass die Vorstellung und das Ziel eines ewigen Wachstums, was uns wie selbstverständlich erscheint, aus der festen Überzeugung resultiert, es wäre nie genug.
Daher sollten wir unser Denken im Jetzt ändern, um unsere Zukunft zu gestalten. Sie kann nicht im „Mehr!“ liegen. Wir können weder in unserem Verbrauch grenzenlos sein, noch in unserer eigenen Zahl.

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Grenzen der Menschheit. was last modified: Februar 29th, 2016 by Henrik Geyer