Gibt es Gott? Begründungen und Gründe dagegen.

Gibt es Gott? Götterdämmerung

Gibt es Gott überhaupt?

Gründe für Gott

– Die persönliche Realität hängt von dem ab, was man denkt. Der Gläubige weiß das, denn er widmet sich der Schulung seiner geistigen Disposition. Und damit seiner Realität.
– die Gründe für die Welt liegen nur scheinbar in den Begründungen der Wissenschaft. Denn tatsächlich wurzelt jedes Ding dieser Welt im Unendlichen. Die Suche nach dem „Ding an sich“, also nach der hinter unseren Vorstellungen von den Dingen liegenden Kernexistenz, verlief bereits für Immanuel Kant ergebnislos. Sie lässt sich nicht finden.
– die Begründungen der materialistischen Wissenschaft, was die Herkunft der Welt angeht, sind fadenscheinig. Wir wissen nicht, was Zeit ist, wir wissen nicht, was Raum ist. Wir können aber in Raum und Zeit 14 Milliarden Jahre zurückrechnen, um dann zu finden: da war ein Urknall. Es gab auch schon Clevere, die den Computer einfach haben weiterrechnen lassen, bis vor dem Urknall – und kamen zu ganz erstaunlichen Ergebnissen. Jedoch können wir nicht genau sagen, wie das Wetter morgen wird.

Gründe gegen Gott

– man kann ihn nirgendwo sehen
– er erfüllt die Wünsche unzuverlässig
– er verhindert nicht die Kriege, obwohl er das doch sollte
– er erhebt Kirchensteuer

Sichtweise des Spirealismus – Gibt es Gott?

Der Spirealismus sieht die Welt aus Gedanken entstehen. Es gibt Gott, wo wir ihn denken. Und er existiert als seine Verneinung, wenn wir ihn ablehnen.

Sprachverwirrung als Argument

Es liegt bei den Nicht-Gläubigen ein Irrtum vor, wenn sie meinen, der Glaube wäre übersetzbar mit: „etwas nicht genau wissen“. Und wenn sie nun im Gegensatz dazu vermuten, selbst alles ganz genau zu wissen. Auf beiden Seiten, beim Gläubigen, wie  beim Materialisten, ist Glaube Wissen. Nur als Wissen entwickelt etwas, was wir denken, Wahrheit. Nur als Wissen ist Glaube zu verstehen. Ansonsten müsste man, wie mancher Nicht-Gläubige das ja auch tut, die Gläubigen für Dummköpfe halten (übrigens war Einstein ein spiritueller Mensch).

Gott ist das uns Übergeordnete

Aus dem Materialismus scheint sich zu ergeben, dass wir Menschen die Beobachter der Welt sind. Doch das sind wir nicht. Wir sind Teil der Elemente, durch die die Welt in das Entstehen kommt. Daher ist, was wir denken, nicht unabhängig von einem Außen, welches wir beobachten. Sondern unser Denken über die Welt, und die Welt selbst, das ist eins.

Gibt es also Gott? Ja, im Denken der Menschen.
Dies ist der Grund, warum wir durch unser Denken Gott in die Existenz bringen können. Und wir wären dumm, es nicht zu tun.

Gibt es Gott? Begründungen und Gründe dagegen. was last modified: Februar 16th, 2016 by Henrik Geyer