Tiere haben Empfindungen

Wie einer Webmeldung zu entnehmen war, sind, zumindest in Neuseeland, Tiere per Gesetz zu empfindungsfähigen Wesen erklärt worden.
Das ist ein Meilenstein in einem Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, andauernden Prozess, der die Menschheit mehr und mehr erkennen lässt, dass Intelligenz nicht nur bei den Menschen zu finden ist. Noch in meiner Kindheit war es völlig normal, dass wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, Tiere würden nicht denken können und hätten demzufolge auch keine Empfindungen „im eigentlichen Sinne“. Nur Kinder und andere Dumme bzw. Naive sahen das anders.

Für Neuseeland sind jetzt alle Tiere empfindungsfähige Lebewesen

Spruchbild: Nicht "unser" Denken im Gehirn erzeugt Realität - das Denken geht nicht von unserem Gehirn aus, sondern umschließt und erschafft uns. Ebenso wenig erzeugt eine Quelle Wasser. In einer Quelle tritt Wasser nur zu Tage.

Irgendwann wird sicherlich erkannt werden, dass die Menschen selbst nur Elemente eines umfassenden Geistes sind, und nicht geistvolle Beobachter, die Geistloses anschauen. Das Kontinuum des Geistes, dem der Mensch sich entfremdete, indem er alles unterscheidet, sich selbst schließlich und seinen Geist als ein von der Natur verschiedenes Prinzip sehend, beginnt bei unserem Nächsten, setzt sich fort über die Tiere, hin zu den Pflanzen und Dingen.

 

Tiere haben Empfindungen was last modified: Juni 21st, 2016 by Henrik Geyer