Danke sagen – sag „danke“ zur Welt und erhalte ein „gern geschehen“

Danke sagen - sag "danke" zur Welt und erhalte ein "gern geschehen"

Danke sagen ist eine wichtige spirituelle Übung – mindestens all jener spirituellen Denkrichtungen, für die das Höhere existiert – als Gott, als „das Höhere“, das „höhere Selbst“, wie immer man es nennt. Wer nur sich nur selbst für das Höchste hält, die Krone der Schöpfung und das einzige vernunftbegabte Wesen, der verlernt manchmal, danke zu sagen, denn er wüsste nicht, wem.

was passiert, wenn wir danke sagen?

Was passiert, wenn wir „Danke“ sagen?

Wenn wir Danke sagen, dann erkennen wir an, dass es etwas gibt, wofür wir dankbar sein können. Es kommt in die Existenz, dieses Gute, wo es vorher keine Existenz hatte.

Wenn wir sagen: „Danke, Gott, für diesen schönen Tag, an dem ich hier sein kann, auf der Erde“, dann kommt ein schöner Tag in die Existenz (unser Bewusstsein), wo vorher nichts war. Oder, wo vielleicht vorher dumpfes Grübeln war, z.B., wieso alles so schlecht ist …

Danke sagen ist, wie jedes Gebet, eine Übung der Konzentration. Sich auf das Gute zu konzentrieren, diese Übung immer zu wiederholen, lässt die Gedanken erstarren – zu einer Wahrheit werden. Aus dem pessimistischen Grübler kann so ein optimistischer Mensch werden, der es nun versteht, sich ganz auf das Positive zu konzentrieren.

Danke sagen ist nichts „nur Gedachtes“

Wer Gebete als eine Art Scharlatanerie sieht, der kann sich sich das soeben Gesagte in einer ganz realistischen, äußerlichen Form denken:

Wer sich angewöhnt Danke zu sagen, vielleicht viel öfter und viel herzlicher, als es „nötig“ wäre,  dessen ganze Aura verändert sich. Andere Menschen spüren, dass hier Wertschätzung ist, und nicht dieses gedanken- und seelenlose Für-selbstverständlich-Halten, dem man überall begegnet.

Wer sich angewöhnt Danke zu sagen, der wird erfahren, dass er oft und manchmal völlig unerwartet ein herzliches „gern geschehen“ zurückerhält, und viele andere Zeichen von Wertschätzung und Freundlichkeit.

Und so schließt sich der Kreis. Gedanken, die oft und konzentriert gedacht werden, gerinnen zu unserer dauerhaften Realität. Gedanken „unwirklich“zu nennen, ist falsch. Dies ist eine spirealistische Sichtweise.

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Rudyard Kipling

unsere Einstellung gegenüber den Dingen bestimmt, was wir erleben

Alles was wir tun, wird von unserer Einstellung bestimmt. Wir haben es in der Hand, das Leben, die Realität, als einen Kampf, auch als grausames Ringen zu sehen, oder aber als ein Geschenk, als ein Fest. Unsere Einstellung – das ist, was wir denken – und es wird, was wir tun.

Danke zu sagen ist eine ganz konkrete Tat, die eine Einstellung der Güte und Wertschätzung ausdrückt. Auf diesem Weg gestalten wir unsere Welt.

Danke kann man zu jedem Menschen sagen, und mann kann auch danke sagen, wenn man ganz allein ist. Man kann es laut sagen oder im Kopf, schweigend.

Danke, dass ich heute hier bin.

Danke für all das, was ich an diesem wunderschönen Tag erleben kann.

Danke für die klare Luft, den Regen, den Himmel über mir.

Danke, dass meine Gedanken klar und unbeschwert sind.

Danke, dass ich bei den Menschen sein kann, die mir viel bedeuten.

Danke sagen – sag „danke“ zur Welt und erhalte ein „gern geschehen“ was last modified: Januar 9th, 2016 by Henrik Geyer