Was ist meine Realität?

WAS IST MEINE REALITÄT?

 

Neulich schrieb mir ein Teilnehmer, daß ihm spirituelle Web-Seiten suspekt seien. Seiner Ansicht nach stimmt,  was auf Spireo zum Ausdruck kommt, nicht mit der Wirklichkeit überein. Ich fragte ihn, was denn seiner Ansicht nach die Wirklichkeit ist. Er schrieb:

 

Ich beobachte die ganze spirituelle Szene seit Jahren. Da ist es teilweise unglaublich, was da alles behauptet wird. Das geschieht eben auch in Beiträgen, die auf Ihrer Seite veröffentlicht worden sind. Als Beispiel der Beitrag über Keltische Spiritualität. Es ist ja unglaublich, was der Verfasser da über druidische Spiritualität und damit über das Selbstverständnis der Druiden, über das Gottesverständnis und das Verständnis des Kosmos zu wissen vorgibt. Und das bei einer Kultur – der keltischen – die keinerlei schriftliche Zeugnisse hinterlassen hat. 

Ob Sie verstehen, dass mich da immer wieder einmal der Ärger über so viel Behaupterei packt. Das sind Erfindungen des 19. und 20. Jahrhunderts, die mit dem Keltentum kaum etwas bzw. überhaupt nichts zu tun haben, vielmehr mit spirituellen Entwürfen der Verfasser solcher Beiträge. Dagegen hätte ich gar nichts. Sie werden aber als historische Tatsachen ausgegeben. Und das ist „unwirklich“. 

Und eben: Solche Beiträge haben bei Ihnen Raum. Das ist es, was ich mit meiner Anfrage an Sie und Ihren Blog meinte. „Wirklich“ ist das, was ich z.B. in diesem Beitrag lese, eben nicht. 

 

Ich fand das interessant und glaube, daß es bei Spiritualität genau darum geht, sich selbst zu fragen: „was ist meine Realität?“ In Bezug auf die Kelten eher: „was bedeuten die Kelten für mich?“ als: „die Kelten waren objektiv gesehen:…“ Ich antwortete:

 

Ich glaube es ist wichtig zu wissen, daß jeder seine eigene Realität hat. Behauptet wird ohnehin viel. 

Für mich ist es insbesondere wichtig, daß sich die Höllen in den Köpfen Mancher nicht auf Viele übertragen. Diesbezüglich wäre ich intolerant, ansonsten nehme ich die Tatsache, daß jeder an die einzige Realität glaubt, die er selbst im Kopf hat, als Gott gegeben. Das ist für mich nichts Neues und es stört mich nicht weiter, daß es auch Anschauungen gibt, mit denen ich nicht immer übereinstimmen muss. 

Vielmehr finde ich es interessant, daß man auf Spireo mehr über die Welt in den Köpfen anderer erfahren kann, weil ziemlich direkt danach gefragt wird. Das geht dann manchmal nicht über den Umweg der so genannten „Fakten“, die ja ohnehin ständig Gegenstand des Streites in der Welt sind, worüber fast in Vergessenheit gerät, daß man eine Sache, von verschiedenen Standpunkten gesehen, ganz verschieden beurteilen kann.

Noch zu den Kelten: Die Artikel über die Kelten finde ich selbst recht interessant und habe einiges über Kelten erfahren, was ich vorher gar nicht wusste. Zum Beispiel war mir nicht klar, daß man das Kerngebiet der Kelten im heutigen Österreich verortet. Wenn es über die Kelten nicht viel Material gibt, dann ist da Raum für Phantasie. 

Phantasie ist ohnehin Teil unserer Realität, man denke, um bei geschichtlichen „Fakten“ zu bleiben, an die Phantasie der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus. Der dachte – und das war seine Realität – er sei in Indien… Noch heute heißen die Ureinwohner Amerikas Inder bzw. Indians. Kolumbus als Entdecker Amerikas – das relativierte sich, als man erfuhr, daß vorher die Wikinger als erste Europäer dort siedelten (wer weiß was man noch entdeckt). Genau genommen waren natürlich die Ureinwohner zu allererst da, aus Asien, so gesehen vielleicht wirklich Inder.. schon vor tausenden von Jahren… Sicherlich war Kolumbus Reise, die auf Grund eines Irrtums zu Stande kam, der Auslöser der dann folgenden Besiedlung durch Europäer.. was natürlich für uns und die jüngere Geschichte ganz wichtig ist. Aber ganz objektiv ist das eben nicht.. wie gesagt, das kann man alles auf sehr verschiedene Weise betrachten, die Realität verschwimmt… 

 

Es bleibt anzumerken, daß sich Spireo als eine Seite versteht, die den Sinn sucht und die fertigen Antworten hinterfragt. Was begeistert Menschen an einem bestimmten Thema, lässt sie kreativ und euphorisch sein, Neues schaffen? Es ist eher das, was wir sehen wollen, als das, was ein Thema, nüchtern und realistisch gesehen, auf den ersten Blick hergibt. 

Was ist meine Realität? was last modified: Dezember 15th, 2015 by Henrik Geyer

Kreativ Guide Suraya Baumeister im Spireo Gespräch

Kreativ Guide Suraya Baumeister im Spireo Gespräch

Suraya01
Suraya Baumeister

Spireo: Liebe Suraya, in unserem interessanten Gespräch hast Du vieles über Dich erzählt.  .. Das Leben ist kein Spielplatz wird uns oft von Kindesbeinen an beigebracht… Du machst es genau anders herum.. Wie wichtig ist Zweckmäßigkeit,.. Zielgerichtetheit im Vergleich zu .. die Dinge tun, die man liebt...


Zielgerichtetheit ist sehr wichtig, um im Leben vorwärts zu kommen. Wenn wir unseren Visionen Leben einhauchen möchten, damit sie nicht nur Träume in weiter Ferne bleiben, dann brauchen wir einen Plan, eine Reiseroute mit Etappenzielen um dorthin zu kommen.
Meine Ziele muss ich jedoch im Herzen prüfen, bevor ich mein Abenteuer starte. Ich muss prüfen, ob das was ich tun möchte mit meinem Seelenweg überein stimmt. Denn, wenn das nicht der Fall ist, dann renne ich früher oder später frontal an die Wand und das tut weh! Das Leben zeigt uns im schlimmsten Fall über Krankheiten, dass wir vom Weg abgekommen sind. Zuerst schickt es uns kleine Zeichen, wenn wir auf diese nicht hören und unseren Kurs nicht ändern, indem wir beginnen im Einklang mit unserer Seele zu leben, dann erhalten wir deutlichere Zeichen.

 

Suraya Baumeister beantwortet im Spireo Gespräch Fragen zu Beruf und Berufung, Kreativität und neue Wege finden. Suraya lebt und arbeitet im Kanton Tessin in der Schweiz. Hier das Interview:

Spireo: Sind es im Kopf vorherrschende Vorstellungen anderer (der Eltern, der Kollegen etc), die Deine Klienten  davon abhalten herauszufinden, wer Sie selbst sind und was sie am liebsten tun möchten?

Ja, das hat damit zu tun, wie wir aufgewachsen sind und in welchem Umfeld wir leben. Von Geburt an wurden wir darauf trainiert uns anzupassen und zu gehorchen. Und das tun wir daher auch später, wenn wir erwachsen sind, denn wir wollen geliebt werden, möglichst nicht anecken, es allen Recht machen und dabei verraten wir uns leider oftmals selbst. Sich zu erlauben das zu tun, was man wirklich tun möchte ist erst einmal nicht so einfach. Da schwirren Gedanken wie „Ich sollte …“, „Das macht man aber so …“ und „Was werden wohl die anderen denken?“ in unserem Kopf herum. Das Lustige an der Geschichte ist, sobald wir beginnen achtsam mit uns selbst umzugehen, uns Raum und Zeit zur Selbsterforschung zu geben, ändert sich auch unser Umfeld. Je bewusster wir werden, desto bewusster werden unsere Mitmenschen.  

Spireo: Wie lange hast Du dafür gebraucht Deine Bestimmung zu finden?

Hm, das hat einige Jahre gedauert, nach und nach hab ich Puzzle-Teile eingesammelt. Das grosse Bild habe ich eigentlich erst erkannt, als ich mich selbst coachen lies. Wir haben oft blinde Flecken und kommen alleine nicht weiter, da ist es schlau, wenn man sich von Menschen helfen lässt, die den Weg schon gegangen sind.

Spireo: Was ist deiner Meinung nach der Sinn des Lebens?

Der besteht meiner Meinung nach darin unsere Liebesfähigkeit zu schulen, dass wir nicht nur diejenigen lieben, die zu unserem engsten Kreis zählen, sondern jeden Menschen. Dass wir es schaffen die Seele in jedem zu erkennen und den Schleier der Illusionen zu durch schauen. Und natürlich besteht der Sinn des Lebens auch darin, dass wir uns selbst als Schöpfer erkennen und unsere Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen.  

Spireo: Könntest Du Dir vorstellen daß Du, wenn Du Deine Dinge tust, mögliche wichtige Ziele versäumst zu verfolgen? Nein, das kann nicht passieren, denn ich folge meinem Herzen und das kennt den Weg. Ziele, die nicht meinem Seelenweg entsprechen, sind nicht MEINE Ziele, denn sie sind nur Hirngeburten. Ich vertraue meinem inneren GPS und das verpasst keine wichtige Lebensstation!  

Spireo: Wenn jemand par tout nicht weiß was er machen soll und will, was tut man dann am besten?

Er braucht Raum und Zeit zur Selbsterforschung. Dann sollte er dem natürlichen Fluss seiner Freude folgen und sich mit den Dingen beschäftigen, die sein Herz zum Singen bringen. Wobei ist er Feuer und Flamme und vergisst die Zeit um sich? Worin geht er auf und ist in seinem Element? Und wenn er damit Geld verdienen möchte, dann muss er seine Leidenschaft mit dem verbinden was gebraucht wird.

Spireo: Die inneren Wünsche und Werte Deiner Klienten nimmst Du und machst daraus Visionen und Lebensziele. Angenommen jemand kommt zu Dir und sagt … er sieht am liebsten fern… Was kann man daraus machen 🙂

Ich vermute, dass so jemand nicht an Persönlichkeitsentwicklung interessiert ist und daher nicht zu mir findet. Und falls doch, dann wird er erkennen, dass es viel spannender ist sein eigenes Leben zu leben, anstatt sich in fremden und virtuellen Geschichten zu verlieren. Und er wird es lieben, real zu erfahren, wie es ist der Held seiner eigenen Träume zu sein.

Spireo: Glaubst Du, daß die Bestimmung vorgegeben ist, in Form einer Begabung, oder wächst das aus einer bestimmten Interessenlage heraus, die vertieft wird?

Ich glaube das kann beides sein. Eine Begabung versteckt sich doch hinter einem Interesse. Die Frage ist: Was interessiert mich jetzt am meisten? Wofür brenne ich am stärksten? Begabungen müssen auch erst einmal geschult werden … Wir sind dazu bestimmt, genau das zu tun wofür wir begabt sind, das ist unser Geschenk an die Gemeinschaft. Das hört sich vielleicht gewaltig an und man denkt sofort an begnadete grosse Talente. Gaben sind auch viele Kleinigkeiten, Wesenszüge, die uns ausmachen. Es ist nicht nur das was wir tun, sondern das was wir sind. Wir erkennen oft selbst nicht, was das Besondere an uns ist, weil es für uns so normal und natürlich ist. Bitte mal fünf deiner Freunde, sie sollen beschreiben was das Einzigartige an dir ist und vergleiche ihre Antworten!

Suraya Baumeister

http://www.surayabaumeister.ch/

Kreativ Guide Suraya Baumeister im Spireo Gespräch was last modified: Juni 15th, 2016 by Henrik Geyer

Was ist unendlich? Nachdenken über das Endliche und die Unendlichkeit

Spireo Unendlichkeit Spruchbild Die Menschheit ist ein Fluss

Kann ein Science Fiction Film aus den 50er Jahren Grundlage einer Meditation über Unendlichkeit sein? Warum nicht!

Klein bis in die Unendlichkeit: Für Gott gibt es kein Nichts. Für Gott gibt es nicht Endliches

Der Film  um den es hier geht, heißt „Die unglaubliche Geschichte des Mr. C.“, Regie: Jack Arnold. Es handelt sich um eine starke Geschichte von Richard Matheson, der so eindrucksvolle (und viel verfilmte) Werke schuf wie „I am Legend“.

Kurz worum es geht: Mr. C gerät während eines Familien-Ausfluges in eine Wolke, die sich als Strahlungswolke herausstellt. 50er Jahre typisch haben es diese geheimnisvollen Strahlen an sich, daß Mr. C. zu schrumpfen beginnt.

Zunächst fällt ihm das gar nicht weiter auf, doch dann passen ihm seine Jacken und Hosen nicht mehr richtig. Endgültiger Beweis für seine körperlichen Veränderungen ist ein Röntgenbild seines Arztes.

Mister C schrumpft weiter. Bald findet man ihn auf einem übergroßen Sofa liegend, mit viel zu großen Sachen bekleidet.

Mister C macht sich natürlich gehörig Sorgen, aber er wird in den schwerer werdenden täglichen Verrichtungen durch seine ihn liebende Frau unterstützt.

Mister C schrumpft weiter. Bald zieht er um, in ein Kinder-Spielzeughaus, das im Wohnzimmer der Familie aufgestellt wird. Sehr eindrucksvoll filmisch umgesetzt, auch mit der Tricktechnik der 50 er Jahre, wie die riesenhafte Ehefrau und er – vom Eingang seines Spielzeughauses aus – mit einander sprechen.

Schrumpfen bis in die Unendlichkeit - Die unglaubliche Geschichte des Mr. C.
Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. Spielfilm von 1956
die Hauskatze wird zur Bedrohung

Mister C schrumpft weiter. In dem Maße, in dem er körperlich aus der Welt seiner Frau verschwindet, taucht seine Frau als Partnerin immer weniger in seinem Leben auf. Logischerweise werden andere Gegenstände und Lebewesen für ihn interessant und wichtig. Seine Katze wird nun zum gefürchteten Geger für Mr. C.

Mister C schrumpft weiter. Durch einen dummen Zufall gerät er in den Keller des Hauses und kann nur nicht mehr in die Welt seiner Familie zurück. Erst ist zu klein um die Treppenstufen zu erklimmen, und seiner Frau kann ihn nicht hören, wenn er unten auf dem Kellerboden stehend, schreit und ruft. Er kann auch nicht aus dem Keller heraus, denn vor den Kellerfenstern sind Drahtgitter gespannt, die Kleintieren den Zugang zu dem Keller verwehren sollen.

Mister C ernährt sich von Brotkrümeln die er findet, und die für ihn so groß sind wie Fußbälle. Die im Keller lebenden Insekten werden jetzt für ihn zu Feinden, insbesondere eine riesenhaft erscheinende Spinne. Er nutzt Gebrauchsgegenstände, die im Normalleben winzig und unbedeutend sind, wie beispielsweise eine Stecknadel, die ihm als Schwertersatz dient.

Gegen Ende des Filmes hat er viele lebensbedrohliche Situationen gemeistert, wichtige Kämpfe erfolgreich überstanden. Hollywoodtypisch käme an dieser Stelle ein Happy End, beispielsweise: Mr. C. stellt fest, er wächst wieder.

Aber nein: wie in Trance geht Mr C zum Kellerfenster und überwindet mühelos das Drahtgitternetz, das ihn die ganze Zeit im Keller festgehalten hat und dafür gesorgt hatte, daß er den Keller nicht verlassen konnte und den Kampf mit der Spinne auszustehen hatte. Er kann durch das Gitternetz schlüpfen, das bedeutet. Er ist weiter geschrumpft und wird wohl auch immer weiter schrumpfen.  Ein spannender, ratloser und atemloser Moment, eine lebenswichtige Hoffnung ist genommen – zugleich das Ende des Filmes.

 

Ausgehend von den existenziellen Fragen, denen er sich aufgrund seines Schrumpfens stellen musste (sonst würde er womöglich zufrieden und gefahrlos im Obergeschoss auf der Couch liegen, hätte aber auch keinerlei Erkenntnisse), wird ihm eine tiefe Weisheit über das Universum und die Welt zuteil. Eine Erkenntnis über Unendlichkeit.

Der Film endet mit einer wundervollen, visionären Sequenz…..

Der Film ist eine Metapher für die Relativität unseres Daseins, und wie sich Wesen und Inhalt unserer Welt verschieben, wenn sich etwas Grundlegendes ändert. Er wirft Fragen auf, wie: was ist dem Kleinsten und dem Größten gemeinsam, da beides für uns unerreichbar scheint. Treffen sich die Enden der Unendlichkeit tatsächlich in einem gigantischen Kreis, einem gigantischen, alles einenden System, das alles erklärt?

Für Gott gibt es kein Nichts: die Kämpfe, das Wesen der Welt die einen umgibt, haben mit dem eigenen Wesen zu tun (im Film mit der zunehmenden Winzigkeit Mr. Cs). Nichts ist unbedeutend, was wir in unserer, der uns eigenen Welt, finden.  Und: vor Gott gibt es nichts Kleines, da es keinen prinzipiellen Unterschied der verschiedenen Größenordnungen gibt. Die Unendlichkeit entsteht aus uns Menschen.

Die Menschheit ist ein Fluss des Lichtes, der aus der Endlichkeit zur Unendlichkeit fließt. (Khalil Gibran)

 

Noch mehr Spruchbilder

Zwei Dinge sind unendlich
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

Wenn ihr das Bild bei euch einfügen möchtet, dann ist hier HTML-Code zum Kopieren und Einfügen in HTML (rot):
<img src=“http://spireo.de/texte/Zwei%20Dinge%20sind%20unendlich.jpg“ border=“3″ width=“700″ alt=“auf http://spireo.de Zwei Dinge sind unendlich“>
Hier noch der Bildlink: 
http://spireo.de/texte/Zwei%20Dinge%20sind%20unendlich.jpg

Ich hatte bisher in den begrenzten,

menschlichen Konzeptionen gedacht.

Ich hatte die Natur beurteilt..

 

Daß die Existenz beginnt und endet,

ist ein menschliches Konzept..

..nicht das der Natur.

… Kleiner als das Kleinste –

habe auch ich eine Bedeutung!

Für Gott gibt es kein Nichts.

 

Was ist unendlich? Nachdenken über das Endliche und die Unendlichkeit was last modified: Dezember 15th, 2015 by Henrik Geyer

spirituelle Themen

Wir suchen Freunde und Partner, die für wichtige Themenbereiche einen Artikel schreiben möchten.

Damit Interessierte sich besser durchfinden, sollen einige Schwerpunktthemen bei Spireo entstehen, die ,  jeder für sich genommen, im Web wahrnehmbar werden.

Wer sich berufen fühlt einen sachlich/fachlich richtigen Artikel zu schreiben, zu einem allgemeinen Ankerthema (z.B. Gesundheit) oder einem konkreten Ankerthema (bei Gesundheit z.B. Depression) ca. 1000 Worte oder mehr, kann eine solche Themenseite gestalten. das kann auch in Form eines Interviews geschehen, einen Film beinhalten o.Ä..

Die  Themen werden auf der Eingangsseite über Bilder zugänglich gemacht. Den Bildern ist ein Text beigefügt, der farblich hervorgehoben das Thema benennt, um das es geht. Unten stehend einige der Hauptthemen, mit Konkret-Themenbereichen (kann ergänzt werden). Kontakt bitte hier

 

Lebensweisheit

was sind die wichtigsten Lebensweisheiten aus Ihrer Sicht? Was sollte man nicht falsch machen / falsch sehen? Meinungen sind gefragt.

Die Betrachtung des eigenen Ich - Zeitvergeudung? Unpraktisch? Das Ergebnis nicht messbar und daher nichts umsetzbar? Was wohl jeder anstrebt, ist Lebensweisheit, und zwar aus ganz praktischen Gründen....

 

 Gesundheit: 

Burn out / Depressionen

 

Reisen:

Klösterreisen / spirituelle Reisen

Reisen: Reisen schaffen Platz für neue Gedanken, durch neue Eindrücke und Erlebnisse. Lohnende Reiseziele, Erfahrungen..

 

Kunst, Kultur:

Malerei / Musik / Film

was sind typische Themen spiritueller Kunst? Ist Kunst ohne jede Besonderheit ohnehin spirituell? Welche besonderen Erlebnisse/Einblicke verbinden sich mit bestimmten Kunsterlebnissen?

Kunst und Kultur: Menschen finden in ihren Handlungen Wege ihre Seele auszudrücken. In der reinsten Form in Kunst und Kultur.

 

alte Werte:

Germanen / Mittelalter / Griechische Antike

altewerte

 

 

 

 

 

Sport:

Jogging

Eignen sich Sportarten zum Meditieren? Welche?

Mens sana in corpore sano

Wissenschaft

Wohlbekannt ist der scheinbar ewige Streit zwischen den Wissenschaften „reale Fakten!“ und esoterischen Denkrichtungen, Religionen „der Glaube versetzt Berge“. Welche Verbindungen gibt es, was lässt sich übertragen?

Wissenschaft: Ergebnisse der Grundlagenforschung berühren den Kern der Erkenntnistheorie. Was ist Geist, was ist Realität? Wo beginnt und endet alles.. für den Menschen?

Spirituelle Lehren:

Religionen / Weisheitslehren / Buddhismus

Spirituelle Methoden:

Yoga / Reiki /Fasten

 

Über Ihre Rückäußerung würde ich mich freuen.

spirituelle Themen was last modified: Dezember 15th, 2015 by Henrik Geyer

Gespräch mit Maler Werner Szendi

Werner Szendi
Werner Szendi

Lieber Werner, in unserer Vorbesprechung hast Du mir gesagt, daß Du in Deinen Bildern Deine tiefen Gefühle für Freiheit, Frieden, Liebe und Heilung in der Welt ausdrücken möchtest. Du hast mir geschrieben: 

„Kinder sind unser aller Zukunft. Kinder sind überall auf der Erde gleich. Sie haben nur nicht überall die gleichen Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Deshalb hab ich das Kidsart-Projekt in Tansania mit meiner Lebenspartnerin Anita gemacht, wo wir mit mehr als 1000 Kindern gemalt haben, als Pilotprojekt in Kooperation mit dem OFID.

Spireo: was hat es mit dem Welthändedrucktag auf sich?  Du hast mich neugierig gemacht.

Der Welthändedrucktag findet am 21. Juni 2014 bereits zum 6. Mal statt. Die Idee die Verbundenheit aller Menschen über das Wasser mit positiven Gedanken an diesem Tag zu zelebrieren geht um die Welt. Mit dem ehemaligen ORF-Redakteur Ivan Zupa hab ich auch die Vision, dass das Bild von Präsident zu Präsident um die Welt geht und jeder mit seiner Unterschrift die Verbundenheit in Frieden besiegelt und das Bild dann z.B. im UNO-Gebäude in Wien ausgestellt wird als dauerhaftes Zeichen für Verbundenheit in Frieden. Frieden schafft man nicht mit Gewalt und Kriegen, sondern nur jeder einzelne Mensch in seinem Inneren durch friedvolle Gedanken und friedvolles Handeln.

Unten Interview mit Werner Szendi anlässlich des Welt-Händedrucktages

Unity – die Einheit aller Menschen über alle Religionen hinweg ist ein zentrales Anliegen von mir. Wenn endlich alle verstehen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass alles was wir anderen antun eigentlich uns selber antun, dann wird endlich dauerhaft Friede sein.

Im Projekt Alice unterstütze ich ein selbstbestimmtes Leben in vertrauter Umgebung für Menschen mit Down-Syndrom. Ich glaube, dass behinderte Menschen – auch wenn sie in vielen Kulturen am Rande der Gesellschaft leben – eine besonders wichtige Aufgabe auf unserem Planeten erfüllen: uns Menschen bedingungslose Liebe zu lehren!“

 

Werner Szendi: Wasserkristall
Werner Szendi: Wasserkristall

Spireo: Wie ich gesehen habe, hat Dich der Gedanke sehr berührt, über das Wasser mit allen Menschen verbunden zu sein. Man könnte auch sagen: wir atmen alle die gleiche Luft. Hat das Symbol „Wasser“ eine besondere Qualität? Welche?

Die Erde ist zu 70% mit Wasser bedeckt. Auch in der Luft ist Wasserdampf enthalten und Schnee und Eis ist Wasser in gefrorenem Zustand. Der Mensch besteht zu 70% aus Wasser. Wasser verbindet uns alle – Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien. Wasser ist Energie und Leben. Wasser ist auch Informationsträger und nimmt sowohl negative als auch positive Informationen auf und gibt sie weiter. Deshalb sollte man immer mit positiven Gedanken der Liebe Wasser trinken oder Wasser segnen bevor man es trinkt, denn genau diese Information gibt man seinen Körper.

Der Welthändedrucktag (World Handshake Day) am 21. Juni soll weltweit ein Symbol der Verbundenheit und des Friedens setzen. Weltweit gehen Menschen zum Wasser und senden positive Energie, Liebe, Friede und Dankbarkeit.

Spireo: Was ist das besondere an Symbolen? Was unterscheidet sie von normalen Worten oder Begriffen?

Symbole sind Erkennungsmerkmale die eine Vorstellung bzw. Idee in ein Sinnbild verwandeln, deren Kraft und Bedeutung weit über die von Worten und Zeichen hinausgeht. …

 

 

Dieses Gespräch ist Teil des Buches:


Was ist Spiritualität?

Was bedeutet Menschen Spiritualität? Wozu ist sie gut? Wie leben Menschen Spiritualität? Ist Kreativität spirituell? Kann Spiritualität heilen? Was bedeutet Tod?.
Henrik Geyer führte Gespräche mit spirituellen Menschen – mit Stefan Blankertz, Dr. Ruediger Dahlke, Catharina Fleckenstein, Ralf Hillmann, Cristina Holsten, Petra Milkereit, Werner Szendi, Pascal Voggenhuber

 

Werner Szendi: Goldspirale
Werner Szendi: Goldspirale

Werner Szendi

Website: www.szendi.at

 

Xing: https://www.xing.com/profiles/Werner_Szendi

 

Gespräch mit Maler Werner Szendi was last modified: Oktober 20th, 2016 by Henrik Geyer

Interview mit Erfolgsautorin Nina Nell

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Nina Nell

Liebe Nina Nell, Sie sind eine junge, aber schon jetzt sehr erfolgreiche Autorin. Sie haben eine Reihe von Büchern geschrieben, die als Sachbuch in Romanform gelten dürfen – die Euphoria-Romane; sowie die Euphoria Sachbücher. Thema Ihrer Texte ist Selbstverwirklichung, Selbstfindung.. Wie der Titel Euphoria schon sagt, geht es Ihnen darum, mit Spass und Kreativität produktiv zu werden, und um Methoden, eine positive und Glück-bringende Lebens-Euphorie zu erreichen. 

Verblüffenderweise präsentieren Sie hierzu Möglichkeiten, die auf spielerische Weise in das Leben eingebaut und ausprobiert werden können. Ein unkonventionelles Konzept, das ganz offensichtlich Ihren zahlreichen Lesern gefällt, und das zum Ausprobieren anregt. 

Darüber hinaus gestalten Sie Artwork, modellieren, in einem Wort: sind kreativ auf vielen Ebenen…

Spireo: Sie sind eine erfolgreiche Schriftstellerin von inzwischen 5 Büchern. Wie schreiben Sie Ihre Texte? Mit der Schreibmaschine? Mit dem Computer? Oder nutzen Sie noch andere Medien?

Ich schreibe meine Texte mit dem Computer, um genauer zu sein auf meinem Netbook. Das ermöglicht es mir mein Arbeitswerkzeug oder Lieblingsinstrument, wie ich es nenne, überall mit hinzunehmen, da ich mich zum Schreiben gern zurückziehe. Auf meinem Netbook habe ich alle meine bisherigen Bücher geschrieben.

Spireo: Sie verlegen ihre Bücher im Selbstverlag Book on Demand. Welche Vorteile hat das für Sie?

Einige. Ich muss zum Einen nicht darauf warten, dass ein Verlag sich für die Veröffentlichung meines Buches entscheidet. Das spart eine Menge Zeit und ich kann meine Bücher dann veröffentlichen, wann ich es will. Ich kann mir selbst Zeitlimits setzen, kann selbst entscheiden welche Werbung für meine Bücher gemacht wird usw. Ich habe alles selbst in der Hand und das gefällt mir gut. Ich bin nicht abhängig von einem Verlag, der entscheidet, ob meine Bücher gut sind. Das entscheiden die Leser und das ist auch gut so. Auf diese Weise der Veröffentlichung hat jeder die Möglichkeit seine Gefühle und Gedanken frei und unverfälscht in Buchform in die Welt zu tragen und sich damit vielleicht seine Träume zu erfüllen.

Spireo: Wie wichtig ist für Sie Kreativität? Es scheint so, als käme man ohne Kreativität ganz gut aus, in dem man Dinge verkauft, die andere sich ausdenken und produzieren, etc…

Kreativität ist meiner Meinung nach sehr wichtig! Sie ist der Ausdruck der Seele und sie steckt in jedem Menschen. Leider haben die meisten Menschen nie gelernt ihrer Seele kreativen Ausdruck zu verleihen, was schade ist, denn Kreativität schafft eine Brücke zur eigenen Seele. Man kann sich selbst durch Kreativität besser kennenlernen, seine Emotionen ausdrücken, Wunden heilen. Es ist etwas Wunderbares, kreativ zu sein – wie ein Gespräch mit dem höheren Selbst. Natürlich kommt man auch ohne Kreativität aus, aber ich könnte mir ein Leben ohne Kreativität nicht vorstellen. Es würde sich leer anfühlen und ich hätte das Gefühl den Kontakt zu mir selbst verloren zu haben.

Spireo: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Spiritualität und Kreativität? 

Eindeutig ja! Wie schon erwähnt bin ich davon überzeugt, dass man durch Kreativität einen Kontakt zu sich selbst herstellt, zur eigenen Seele oder dem höheren Selbst. Kreativität kommt direkt aus der Seele/aus dem Herzen. Sie kann nicht aus dem Kopf heraus entstehen. Kreativität ist ein direkter Ausdruck der Seele. Das kann manchmal schmerzhaft sein, wenn man zum Beispiel versucht Trauer auszudrücken. Aber diese Form des Ausdrucks ist heilsam. Man öffnet eine Tür, durch die all die Emotionen hindurch fließen können. Sie dürfen da sein, sie werden angesehen und gelebt. Dadurch kann sich beispielsweise Trauer auflösen, Traumata können gelöst werden. Aber auch der kreative Ausdruck positiver Gefühle ist hoch spirituell, heilsam und in vielen Bereichen wirksam. Durch Kreativität, die direkt aus dem Herzen kommt, findet man in einen Zustand des Friedens, der Liebe bis hin zur Ekstase. Durch diesen Kontakt zu sich selbst können Probleme jeglicher Art gelöst werden. Zum Beispiel ein geringes Selbstwertgefühl oder negative Glaubenssätze. Kreativität stärkt durch den Kontakt zum höheren Selbst, heilt und schafft Frieden. Und man kann sie einsetzen, um die Realität zu gestalten und zu beeinflussen.

Es ist mir schon so oft passiert, dass sich Szenen aus meinen Geschichten in der Realität gezeigt haben, dass ich es schon nicht mehr zählen kann. Wenn ich kreativ bin, ob ich schreibe, male, modelliere oder dichte, kann ich damit bewusst auf die Realität einwirken. Ich habe das ausführlich in meinem Buch „Spiel dich reich!“ beschrieben, das diesen Monat veröffentlicht wird. Kreativität ist also ein großes Thema für mich und ich denke, auch ein großes Thema für die Spiritualität.

Spireo: Worher glauben Sie kommt Kreativität? Was ist die beste Voraussetzung kreativ zu sein?

Kreativität kommt aus dem Herzen/aus der Seele. Ich spüre, was mein Herz zum Ausdruck bringen möchte und tue es einfach. Da spielt der Kopf nur in dem Maße eine Rolle, wie er auf die korrekte Schreibweise achten muss. Ansonsten spricht nur mein Herz.

Meine Einfälle nehme ich also direkt aus meinem Herzen. Dabei achte ich einfach darauf, was mich begeistert, was mich fasziniert und regelrecht entflammt, das, was mich nicht mehr loslässt und drücke es auf kreative Weise aus. Das ist eigentlich alles. Die beste Voraussetzung kreativ zu sein: Hör auf dein Herz!

Spireo: In ihren Büchern gibt es keine religiöse Metaphern. Anders als in anderen Büchern zu ähnlichen Themen. Die Vermutung liegt nahe, daß Sie von Haus aus keine bestimmte religiöse Prägung haben?

Nein, ich bin nicht religiös, lehne aber auch keine Religionen ab. Jeder muss für sich selbst entscheiden, woran er glauben möchte. Ich glaube an keine höhere Instanz, da ich davon überzeugt bin, dass alles eins ist und die einzige hohe Instanz die Ganzheit, also wir selbst sind. Wobei auch jedes Individuum diese Ganzheit repräsentiert und in sich trägt. Deshalb spreche ich auch in meinen Euphoria-Romanen davon, dass jeder Mensch göttlich und grenzenlos ist.

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch erkennen sollte, wie großartig er tatsächlich ist. Hinter all den Masken, die wir täglich tragen, stecken Götter. Mit Euphoria wollte ich die Menschen dazu animieren die Masken abzunehmen und das Göttliche in sich zu erkennen und zu leben. Selbstbewusst und mit erhobenem Kopf durch diese Welt zu gehen, so wie die Götter in Euphoria, und zu erkennen, dass sie nicht klein oder unbedeutend sind, sondern groß, leuchtend und ein einzigartiger Ausdruck der Ganzheit.

Spireo: Woher kommt diese starke Bezogenheit auf das Innere, auf Fragen zu Sinn und Wegen des Selbst? 

Ich hatte diese starke Bezogenheit auf das Innere schon immer. Schon als kleines Kind habe ich mich gefragt, was der Sinn des Lebens ist, warum die Welt so ist, wie sie ist und warum das Leben so läuft, wie es nun mal läuft und nicht anders. Als Teenager habe ich angefangen Bücher darüber zu lesen, wie man Einfluss auf das Leben nehmen kann und habe alles studiert, was ich zu Thema Realitätsgestaltung, Bewusstwerdung und Spiritualität in die Finger kriegen konnte. Ich wollte das Leben und die Welt verstehen, doch vor allem wollte ich das Sein selbst  verstehen. Dieser Drang nach Wissen hat mich zu vielen Erkenntnissen geführt, die mir im Leben sehr geholfen und mich weitergebracht haben. Durch diese Erkenntnisreise bin ich nun zu dem geworden, was ich heute bin und ich möchte keine Phase dieser Reise missen, auch wenn sie manchmal schwer und schmerzhaft war. Erkenntnisse sind nicht immer angenehm, aber sie öffnen immer Türen, durch die man hindurchgehen und neue Wege beschreiten kann. Erkenntnisse verändern. Ich bin heute ein ganz anderer Mensch, als noch vor 10 Jahren und ich bin wirklich froh darüber. Ein Leben ohne dieses Wissen kann ich mir gar nicht mehr vorstellen.

Spireo: Von Ferne gesehen scheint es so, als ob Nina Nell eine Person ist, die nur die Dinge tut, die sie tun möchte. Man möchte Sie darum beneiden: Sie sind kreativ, erfolgreich, und leben das Leben so wie es Ihnen gefällt. Gibt es dafür Grenzen?

Ja, es gibt Grenzen, allerdings nur jene, die wir uns selbst setzen. So wie ich das sehe, sind sie zum Überwinden da und zu sonst nichts. Ich bin nicht perfekt und habe, so wie jeder andere Mensch auch, mit Grenzen wie alten und sehr hartnäckigen Glaubenssätzen zu tun, mit Ängsten, die mich hemmen, Wut, die mich lähmt und Alltagsproblemen, die jeder kennt. Manchmal weiß auch ich nicht, wie ich mit Situationen umgehen soll und bin überfordert. Aber das sind alles Dinge, durch die man sich weiterentwickelt und so betrachte ich sie auch.

Natürlich versuche ich mir das Leben so zu gestalten, wie ich es haben will und die meiste Zeit gelingt es mir auch, aber manchmal erschaffe ich mir auch Mist, den ich wieder gerade biegen muss. Nachdem ich ihn akzeptiert habe, natürlich. 😉

Dass ich nur Dinge tue, die ich tun möchte, liegt zu einem großen Teil an meiner Betrachtungsweise. Meine Steuererklärung möchte ich zum Beispiel nicht machen, aber die muss ich machen, also versuche ich die Dinge, die unumgänglich sind, anders zu betrachten, damit ich anders an sie heran gehe und sie nicht als eine Qual oder Last empfinde. Das macht das Leben sehr viel leichter.

 Spireo: Haben Sie noch genug Träume? Sie scheinen ja alle sofort umzusetzen …

Ja, ich habe immer Träume. Und wenn es nur die Träume sind, ein neues Buch zu schreiben und zu veröffentlichen.

Ich träume zum Beispiel auch davon, dass meine Geschichten irgendwann verfilmt werden. Träume gehen mir nie aus. Wenn einer verwirklicht ist, rückt der nächste nach. Träume machen das Leben interessant. Sie zeigen einem, wo man hin möchte und geben einem die Möglichkeit Grenzen zu sprengen. Ich glaube auch, dass sie bei der persönlichen Entwicklung helfen. Außerdem bereichern sie die Welt.

Menschen, die träumen, verwirklichen wunderbare Dinge. Große Geschichten der Weltliteratur, die Menschen auf der ganzen Welt begeistern, wären nie entstanden, wenn nicht zuvor jemand einen Traum gehabt und diesen verwirklicht hätte. Die Welt würde sich ohne Träume nicht weiterentwickeln. Deshalb sind Träume wichtig. Und ich wünsche mir, dass sie auf dieser Welt niemals ausgehen. Wer träumt, hat eine Vision von der Zukunft und wer glaubt, hat die Kraft, sie Realität werden zu lassen. Ich werde also immer Träume haben. Manche lassen sich schnell umsetzen, andere brauchen Zeit. Aber sie treiben das Leben an und erhalten das Feuer der Motivation und Lebensfreude aufrecht.

Spireo: In Ihrem Buch „Euphoria das Spiel“ ist eine ihrer Kernthesen, dass jedermann sein Leben nach den eigenen Wünschen ausleben sollte. Der Titel „Euphoria – das Spiel“ suggeriert, dass man sein Leben wie ein Spiel auffassen könne. Viele Menschen halten das Leben für eine sehr ernste Angelegenheit. Gibt es auch Grenzen für dieses Spiel?

Nun, manchmal ist das Leben eine sehr ernste Angelegenheit und manchmal macht es wirklich keinen Spaß. Dass das Leben Spaß macht und man es so gestaltet, wie man es haben möchte, ist der Idealfall. Dieser kommt dann zu Stande, wenn man auch das Negative als zum Leben dazugehörig betrachtet. Zu glauben, dass das Leben ausschließlich positiv verlaufen muss, ist ein Trugschluss, der aus dem polaren Denken von Gut und Schlecht kommt. Wenn man nichts mehr als positiv oder negativ betrachtet, fällt der Ernst des Lebens weg und das Leben wird tatsächlich zu einem Spiel. Es ist wie eine Art Strategiespiel, in dem man die Ursachen nur richtig setzen muss, um die gewünschte Wirkung zu erziehen. Dabei geht es darum, nicht die Wirkung zu erzwingen, sondern die richtige Ursache zu setzen. Den Rest macht das Leben von allein. Das zu verstehen, zu trainieren und umzusetzen ist das Spiel des Lebens – Euphoria.

Spireo: Unsere Kultur enthält viele Hinweise darauf, dass man auf dem Boden der Realität zu bleiben hat. Mir fallen sofort drei Poptitel ein, die sich um zerbrochene Träume drehen, Selbsttäuschung, sich zurücknehmen. Muss man den Menschen erst wieder beibringen das Leben wie ein Spiel aufzufassen?

Ja, meiner Meinung nach schon. Den Menschen wurde schon immer suggeriert, dass sie klein, unbedeutend und machtlos sind, dass sie keinen Einfluss auf ihr Leben haben, dass Glück etwas ist, das von „oben“ entschieden wird, dass sie es nicht verdienen glücklich und reich zu sein, wenn sie nicht dafür „arbeiten“ usw. Solche Suggestionen sind wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst und sie sind nur dazu erschaffen worden, um die Menschen klein zu halten. Ich denke, es ist an der Zeit zu erkennen, dass sie alle falsch sind und dass jeder Mensch aus dieser Lethargie auferstehen kann, wie Phönix aus der Asche. Was ist falsch daran abzuheben und auf den Wolken zu tanzen und alles einzufordern, was einen glücklich macht? Dazu hat jeder Mensch das Recht und die Macht.

Ich denke, es ist unser Geburtsrecht uns zu entfalten und für diese Entfaltung alles zur Verfügung zu haben. Das ist auf dieser Welt natürlich schwer, weil viele Menschen in Verhältnissen leben, die es ihnen unmöglich machen, sich zu entfalten und auszuleben. Aber genau hier setzt ja die Realitätsgestaltung ein. Menschen sollen daran erinnert werden, dass sie Einfluss auf diese Lebensverhältnisse haben und sie so wandeln können, dass sie in der Lage sind so zu leben, wie es für sie gedacht ist.

Spireo: Welche Gefahren erwachsen aus dem Denken „das Leben ist ein Spiel?“

Ich denke, Menschen könnten auf den Gedanken kommen, dass das Leben nur spaßig und freudvoll zu sein hat und jeder negative Aspekt des Lebens verdrängt wird.

Das ist gefährlich, da alles, was wir verdrängen im Leben gespiegelt werden muss. Dem entkommt man aber durch die Spielregeln in Euphoria, in denen nichts verdrängt, sondern alles akzeptiert werden soll. Eine weitere Gefahr sehe ich eventuell darin, dass das Leben nicht mehr ernst genommen wird und man leichtsinnig wird.  Man sollte das Leben nicht als ein Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“ betrachten, das zu Ende ist, sobald man sein Ziel erreicht hat, sondern als ein Spiel das nie endet und in dem man alle Konsequenzen zu tragen hat. Ich denke, dann können auch keine Gefahren entstehen.

Spireo: Wenn die Menschen die eigenen Wünsche in den Mittelpunkt stellen, ist dann Deutschland als machtvolle Industrienation in Gefahr?

Im Gegensatz zu den Wünschen der Industrienation? Ich denke schon. Aber das möchte ich nicht spieldichreichkleinweiter ausführen, da ich nicht gern über politische Themen rede. Das ist ein großes Streitthema. Aber im Allgemeinen sehe ich keine Gefahr darin, wenn Menschen ihre eigenen Wünsche in den Mittelpunkt stellen. Im Gegenteil. Menschen, die ihren Herzen folgen und sich ihre Wünsche erfüllen, sind glückliche Menschen. Und glückliche Menschen sind zufriedener, kreativer, produktiver, motivierter, voller Energie, Elan, übersprudelnder Ideen und Nächstenliebe. Man stelle sich ein Land voller solcher Menschen vor.

Spireo: In Ihrem Buch „Euphoria das Spiel“ führen Sie aus, dass Dinge die wir uns wünschen, sich uns entziehen, hingegen Dinge und Umstände, die wir mögen, sich in unser Leben einfügen. Drängendes Wollen und Wünschen hält positive Dinge und Umstände aus unserem Leben fern, so wie Menschen, die man verschreckt, wenn man zu direkt und vereinnahmend auf sie zugeht. Dem gemäß wohnt den unbelebten Dingen ein eigener Geist inne?

Man kann es so betrachten, aber im Grunde bestehen die unbelebten Dinge und Umstände aus demselben Geist/Bewusstsein, wie Menschen. Umstände und Dinge, sowie auch Menschen sind Spiegel unseres Selbst. Wenn man etwas wünscht und will, spürt man einen Mangel. Dieser Mangel wird in der Realität gespiegelt und die Dinge, Umstände und Menschen, die man will, entfernen sich gemäß dieses Spiegelgesetzes. Mag oder liebt man Dinge jedoch einfach nur, ohne sie zu wollen, sondern einfach aus dem Gefühl der Freude heraus, weil es sich so wunderbar anfühlt, etwas frei und bedingungslos zu lieben, zieht man es an. Liebe bedeutet Fülle. Durch Liebe verbindet man sich mit den Dingen. Es gibt ein Sprichwort, das da lautet: Was du liebst, rückt dir zu Leibe. Das entspricht vollkommen der Wahrheit. Ich habe es am eigenen Leib schon tausendfach erlebt und unzählige Erfahrungsberichte von Menschen gelesen, die alles bekommen haben, was sie wollten, als sie es nicht mehr gewollt, sondern geliebt haben. Im Grunde ist das der einzige Knackpunkt der Realitätsgestaltung. Die meisten Menschen wünschen und wollen, bis es sie völlig zermürbt. Dabei laufen ihnen die Dinge immer mehr davon. Deshalb lautet mein Rat: Hört auf zu wünschen! Liebt stattdessen. Liebt, bis ihr high vor Glück seid! Dann kommt alles von selbst. Die Schwierigkeit liegt einzig darin, das Wünschen loszulassen.

Spireo: Was ist der Unterschied zwischen dem Geist der unbelebte Dinge bewohnt und dem Geist der Lebewesen innewohnt?

Es gibt keinen Unterschied. Allem wohnt derselbe Geist inne, dasselbe Bewusstsein. Alles ist eins. Wir sind mit allem verbunden. Deshalb glaube ich auch nicht, dass es ein Universum außerhalb von uns gibt, das wir um die Erfüllung unserer Wünsche bitten können. Wir bitten uns im Grunde selbst. Für viele mag es hilfreich sein, etwas außerhalb von sich selbst um etwas zu bitten, da es einem oft leichter fällt an etwas Anderes zu glauben, als an sich selbst. Und oft funktioniert es auch, wenn man fest an diese äußere Instanz glaubt und ihr vertraut, dass sie den Wunsch erfüllen wird. Aber ich glaube, dass wir es selbst sind, die den Wunsch Wirklichkeit werden lassen.

Spireo: Weisheit wird landläufig mit einem höheren Alter verbunden. Wie alt sind Sie (wenn man das fragen darf)?

Sie dürfen fragen. Ich bin im Juli 31 geworden. Ich denke Weisheit und Alter gehen nicht unbedingt Hand in Hand. Es gibt alte Menschen, die sehr weise sind, andere hingegen überhaupt nicht. Genauso ist es mit jungen Menschen. Was Weisheit ausmacht, ist denke ich ein tiefes Verständnis für das Leben, eine gewisse Weitsicht und Empathie. Das muss nicht unbedingt etwas mit Erfahrungen zu tun haben oder äußerem, weltlichem Wissen. Es geht hier vielmehr um das innere Wissen, zu dem jeder Mensch Zugang hat. Weise Menschen nutzen diesen Zugang.

Spireo: Da Fragen der Weisheitslehre traditionell von Menschen höheren Alters behandelt werden, ist es da immer leicht, mit dieser Thematik ernst genommen zu werden, als jüngerer Mensch? 

Ich habe keine Probleme damit, ernst genommen zu werden. Ich kann Dinge sehen und verstehen, die viele ältere Menschen nicht wahrnehmen und ich denke, das wissen oder spüren alle. Aber wie gesagt, liegt das nicht am Alter, sondern daran, ob man den Zugang  zu diesem höheren Bewusstsein und dem Wissen, den jeder Mensch hat, nutzt oder nicht. Manchen Menschen fällt es leicht ihn zu nutzen, andere müssen ihn erst finden und wieder andere kommen nie in Kontakt damit, weil sie sich damit nicht beschäftigen. Es stimmt schon, dass Weisheitslehren einen höheren Stellenwert bei älteren Menschen haben und das macht mir oft einen Umgang mit gleichaltrigen Menschen schwer, da mich ganz andere Themen interessieren. Aber ich versuche Menschen zu finden, die ähnlich „ticken“ wie ich und die gibt es in jeder Altersgruppe.

Spireo: An welchem Ort möchten sie am liebsten sein?

Ich lebe in Hannover, aber ich würde gern an viele Orten sein. Ich plane zur Zeit meinen Umzug in den Süden. Dort würde ich entweder gern am Bodensee oder im Schwarzwald leben. Allerdings zieht es mich auch in die Schweiz oder nach Osterreich. Überall dorthin, wo es schöne Natur gibt. Ich werde mir dort irgendwo ein Haus kaufen, denn in der Ruhe der Natur kann ich am besten schreiben. Stadtgeräusche und städtisches Getummel stören mich sehr und ich versuche es möglichst zu vermeiden zu viel davon um mich zu haben. Vermutlich wird man mich bald irgendwo in der Wildnis auf einer Lichtung finden, in einem hübschen, weit abgelegenen Häuschen, in meinem Schreibzimmer sitzend, das Netbook auf dem Schoß und mit den Gedanken ganz weit weg.

Spireo: Was sind Ihre neuesten Projekte?

Emilia1CoverMein neuestes Projekt ist „Emilia“ – ein Roman über die Polarität. Hier geht es um Gut und Böse und

den nie enden wollenden Kampf der Gegensätze. Erkenntnisse wie „Alles ist eins“ werden hier in eine spannende Fantasygeschichte verpackt, in der es um eben diese Gegensätze geht und darum, wie Frieden geschaffen werden kann, indem sie eins werden. Hauptprotagonistin ist „Emilia“, die beide Gegensätze in sich vereint. Ihre Aufgabe und ihr Schicksal ist es, diese Gegensätze auch in der Welt zu vereinen und damit den Kampf der Pole zu beenden. Es ist mein großes Herzensprojekt, an dem ich schon sehr lange arbeite.

Zu diesem Projekt ist bereits die Vorgeschichte namens „Aina – Herzorgasmus“ erschienen. Ein Herzorgasmus ist hier als ein Gefühl von Ekstase zu verstehen – dem direkten Ausdruck von Einheit.

Auch arbeite ich noch an den Kinderbüchern zu Euphoria und diversen Bildbänden.

 

Link zu Nina Nell  

Webseite von Nina Nell

 

 

 

 

Interview mit Erfolgsautorin Nina Nell was last modified: Oktober 16th, 2015 by Henrik Geyer

Gespräch mit Dr. Ruediger Dahlke

Gespräch mit Arzt und Autor Dr. Ruediger Dahlke

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Foto: David Köhler

Spireo: Sie sind Arzt und der Autor vieler Buch-Klassiker der spirituellen Literatur. Darunter sind, abgeleitet von einem grundsätzlich ganzheitlichen Verstehen, viele Bücher, die sich mit der Überwindung von Krankheiten und Süchten wie Rauchen beschäftigen.

 In Ihren Büchern geht es sehr um das Aufspüren der Zwischentöne der Welt, den Sinn entdecken, der hinter den Dingen und den Geschehnissen liegt.

 Sie verwenden dafür die Methode der Interpretation der Sprache und der Ereignisse. Bei der Sprache geht es Ihnen oft um die Entstehung von Wörtern, um deren Bedeutungs-Raum (der meistens viel größer ist, als der gängige, allgemein bekannte Wortsinn). Wendet man Ihre Methode an und gewöhnt sich daran, alles zu interpretieren, so wird die Welt farbiger, unbestimmter, zugleich rätselhafter und voller (vorher verborgener) Bedeutungsinhalte.

 

Spireo: Können Sie uns ein Wort nennen, das im normalen Verstehen einen bekannten, sehr eingeschränkten Begriffsinhalt hat, dessen Bedeutungs-Raum aber in Wirklichkeit viel größer ist und auf sehr viele wichtige Zusammenhänge schließen lässt?

Da gibt es viele, etwa Verantwortung. Dieses Wort bei uns oft nicht nur eingeschränkt, sondern auch tendenziös verwendet. Umgangssprachlich wird Verantwortung oft mit Schuld gleichgesetzt.“ Wer ist da verantwortlich?“ ist dann gleichbedeutend mit „wer ist da schuld“. Aber Schuld ist in Wirklichkeit etwas eher Religiöses, was uns an so etwas wie die Erbsünde, die ins Leben mitgebrachte Absonderung von der Einheit, denken lässt.

Verantwortung bedeutet im tieferen Sinn, die Fähigkeit zu antworten. Andere Sprachen machen das noch deutlicher wie die romanischen – etwa responsibilita´ im Italienischen und responsibilitee im Französischen – aber auch das englische responsibility bedeutet, the ability to respond, die Fähigkeit zu antworten. Verantwortung übernehmen, meint also letztlich Antworten finden.

Spireo: Sie sind als Arzt tätig und heilen mit geistigen Methoden .. Was ist Ihrer Ansicht nach der wichtigste Knackpunkt und schwierigste Prozess, der erfolgen muss, damit ein Patient geheilt werden kann?

Also ich fühle mich einer ganzheitlichen Psychosomatik verpflichtet, deshalb verbinde ich auch am liebsten die Krankheitsbilder-Deutung im Sinne von „Krankheit als Symbol“ mit Themen wie vor allem Ernährung und hier mit „Peace-Food“, pflanzlich vollwertiger Kost.

Heilung kann – in meinen Augen – nicht durch wegschneiden und unterdrücken geschehen, denn das Heil meint das Ganze, die Vollkommenheit. Dazu muss im Gegenteil integriert werden. Deshalb versuche ich den urprinzipiellen Sinn in einem Krankheitsbild zu erkennen und den Betroffenen eine erlöstere Ebene zu vermitteln, dieses Lebensprinzip in sein Leben zu integrieren. Wer Infektionen hat, dem fehlt also ein Zugang zum Aggressionsprinzip, denn er lebt dieses Prinzip auf der unerlösten Ebene von Stellvertreterkriegen im Körper, wo sein Immunsystem gegen Erreger kämpft. Heilung würde bedeuten, dass er dem Aggressionsprinzip auf erlösteren Ebenen gerecht wird, ewta in einem mutigeren, entscheidungsfreudigeren Leben, dass er die heißen Eisen anpackt und seine Lebensaufgaben in Angriff nimmt.

Spireo: Der erste Teil ihres Buches „Krankheit als Weg“ bestand aus einer sehr gelungenen Beschreibung der hermetischen Gesetze und zusammengefasster spiritueller Weisheit. Wieso sind diese alten Werte heute so in Vergessenheit geraten?

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Foto: David Köhler

Sie werden ja gerade im großen Stil wiederentdeckt. Meine Trilogie dieses alten Wissens: „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ erfreut sich ja sehr regen Zuspruchs. Die drei Bücher haben Bestseller-Status erreicht, genau wie die zugehörigen CDs. Es werden tatsächlich immer mehr Menschen, die bemerken, dass ihr Leben eine breitere Basis braucht und dass sie die Spielregeln des Lebens in selbiges integrieren sollten.

Spireo: Wie hat sich, seitdem Sie Anfang der 80er Jahre Ihre ersten Bücher schrieben, die sich bereits durch eine bemerkenswerte Reife auszeichneten, Ihr eigener Kenntnisstand weiterentwickelt, was sind Ihrer eigenen Beurteilung nach, wichtige und vielleicht überraschende Erkenntnisse, die hinzu kamen? …

 

Dieses Gespräch ist Teil des Buches:


Was ist Spiritualität?

Was bedeutet Menschen Spiritualität? Wozu ist sie gut? Wie leben Menschen Spiritualität? Ist Kreativität spirituell? Kann Spiritualität heilen? Was bedeutet Tod?.
Henrik Geyer führte Gespräche mit spirituellen Menschen – mit Stefan Blankertz, Dr. Ruediger Dahlke, Catharina Fleckenstein, Ralf Hillmann, Cristina Holsten, Petra Milkereit, Werner Szendi, Pascal Voggenhuber

 

 

Infos:

www.dahlke.at

Bücher von Ruediger Dahlke zum Thema:

„Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“; „Das Buch der Widerstände“  (alle Goldmann-Arkana)

„Peace-Food“ und „Peace-Food – das vegane Kochbuch“, „Die Spuren der Seele – was Hand und Fuß über uns verraten“(alle GU)

Gespräch mit Dr. Ruediger Dahlke was last modified: Oktober 20th, 2016 by Henrik Geyer