Pianoman

Bild aus dem Youtube Video Pianoman von Billy Joel

Zum neuen Jahr nehmen sich alle wieder das vor, was bisher im Leben scheinbar fehlte: endlich dieses und jenes umsetzen im Leben…

Endlich weg vom Rauchen, Alkohol, weniger Gewicht, beruflich weiter, höher, besser, neue Partnerschaft, bessere Partnerschaft. Manchmal ein neues Auto. Manchmal eine neue Lebensrichtung.

 

Man ist erinnert an „Pianoman“ von Billiy Joel. In „Pianoman“ geht es um einen normalen Samstag-Abend, 9.00 in der gemütlichen Nachbarschafts-Kneipe: die normalen Leute kommen, die die immer da sind. Sie leben von ihren Erinnerungen, und den Sehnsüchten an ein anderes, besseres Leben.

Der Mann am Piano kennt sie alle, und sie kennen ihn, denn er spielt ihnen den Soundtrack ihres Lebens und sie lieben ihn dafür. Es gibt da den Barmann, der sagt zu Bill dem Pianomann (Billy Joel = der Pianomann): „Ich glaube es bringt mich noch um. Ich könnte ein Filmstar sein, und sitze hier fest hinter der Bar.“ So geht es vielen in der Bar.

Paul ist ein Immobilienhändler, der nie Zeit hatte zu heiraten. Er träumt von einem Leben als Schrifsteller.

Davie ist immer noch Matrose, und wird es wohl auch sein ganzes Leben bleiben.

Die Kellnerin macht Politik und vermittelt – während der Geschäftsmann sich langsam „zulaufen“ lässt. Beide teilen sich ein Getränk namens „Einsamkeit“, denn gemeinsam einsam ist besser, als ganz allein.

Und dann rufen sie: „Sing uns ein Lied, Pianomann, du bist für unsere Laune zuständig, damit wir das Leben einmal für eine Weile vergessen.“

Soweit der Text von „Pianoman“, von Billy Joel.

In der Kneipe im Song träumen alle ein anderes Leben herbei, als das, das sie haben. Machen es sich mit ihrer Melancholie gemütlich. Sicherlich kein Verbrechen. Die guten Vorsätze zum Jahresbeginn – wir kennen sie und lieben sie, und sagen oft wehmütig: „so wäre es schön“. Die Traurigkeit, oder die Ironie, manchmal auch der Sarkasmus, ist Teil der Folklore: „das geht ja doch nicht“.

Vielleicht geht es aber doch!

Oder umgekehrt, vielleicht hören wir auf von etwas zu träumen, das wir nicht wirklich die Absicht haben zu realisieren?

 

Obiges Bild stammt aus einem Youtube – Video des Songs „Pianoman“

 

 

 

Pianoman was last modified: Oktober 16th, 2015 by Henrik Geyer

Was soll ich tun? Entscheide dich. Entscheidung vs Zwiedenk

Bild aus dem Film "1984", UK, 1984

Was soll ich tun?

Mancher weiß nicht, was er tun soll.. Was ist richtig? Innere Zerrissenheit. Keine Ideen. Einerseits sollte man… , aber man möchte auch nicht…  Was also soll ich tun? Zwiedenk.

Zwiedenk – Wer kennt es nicht, dieses suggestive Wort aus dem Roman 1984 („Big Brother is watching you!“ – aus dem Roman stammt auch der Begriff „Big Brother“, und gemeint ist das ganze Gegenteil eines liebevollen Bruders) von George Orwell. Zwiedenk (man versteht das Wort vielleicht auch ohne Erklärung) ist im Roman die „normale“ Geisteshaltung in der dort beschriebenen  Zukunfts-Diktatur.  Der Staat zwingt seinen Bürgern eine bestimmte Denkrichtung auf, die mit der Ideologie des Staates in Übereinstimmung stehen muss. Naturgemäß kommt es zum Zwiedenk, denn der Einzelne hat andere Interessen als der Staat; sogar meist solche, die denen der Diktatur direkt entgegengesetzt sind.

Solche entgegengesetzten Gedanken sind aber verboten. Um nicht den Mühlen der Justiz zum Opfer zu fallen, muss der Einzelne, wohl wissend, dass er eigentlich anders denkt, versuchen, sich die zweite, die staatlich vorgesehene Denkrichtung, anzueignen. Diese Denk-Technik heißt Zwiedenk.

Man meint, es würde ausreichen, staatskonform zu handeln und individuell zu denken wie man will, das ist aber nicht der Fall. Handeln und Denken sind, wenn auch nicht immer eins, sich doch sehr nahe. Daher muss sich – im Roman – der Einzelne bemühen, sein Denken richtig zu justieren, muss Zwiedenk üben und praktizieren. Die Konsequenz, das nicht zu tun, führt zur persönlichen Katastrophe, wie uns der Roman eindringlich vor Augen führt.

Die zentrale Figur, ein durchschnittlicher Mann namens Winston,  nimmt am Ende die Folgen seines ungesetzlichen Denkens, die Vernichtung, mit einer gewissen Schicksalsergebenheit hin, in dem Bewusstsein, dass ihm Zwiedenk einfach nicht möglich ist. Das gilt aber nicht für alle. Im großen, gesellschaftlichen Kontext des Romans, funktioniert Zwiedenk: alle praktizieren es – alle bemühen sich nach Kräften um Zwiedenk.

Man mag sagen: „tja, im Roman..“ Im wirklichen Leben funktioniert Zwiedenk ebenfalls. Man denke zuerst an die noch verbliebenen Diktaturen, hier kann man Zwiedenk in einer Art (von außen gesehen) skurrilen Realität beobachten. Wir Deutschen haben auch aus unserer Geschichte einige Erfahrung mit Diktaturen und dem darin normalen Zwiedenk, Zwiedenk gibt es – als die große Funktion des Lebens, sich allem anzupassen – natürlich auch heute, auch in der Demokratie, in anderer Form selbstverständlich. Hier ist es nicht der Staat, der die „richtige“ Denkrichtung vorgibt.

Aber auch im ganz normalen Leben ist es so, es braucht keine politische Diktatur, um unser Denken in tausend Stücke zerspringen zu lassen. Hier ein Rat, dort ein Wissen. Dort eine Mühe, die man scheut. Dort die zehntausend Nachrichten der Medien, die uns von dem abbringen können, was uns am unmittelbarsten angeht, weil wir es beeinflussen können.

Sicher, die Problematik des Zwiedenk könnte leicht überwunden werden, aber wie? Der Tatbestand des Zwiedenk bleibt doch irgendwie. Auch durch noch so viel Nachdenken geht er nicht weg. Das Ideal wäre… vielleicht Mono-Denk?

Monodenk – Ein Ziel, eine Idee, ein Entschluss. Monodenk, das Zusammenführen aller Gedanken zu einem, gelingt, wenn man über eine klare Wertehierarchie verfügt. Was ist mir wichtig, was nicht? Was mache ich mit den vielen Wahrheiten anderer. Gelten sie für mich? kann ich auch einmal enttäuschen – gelingt es mir, den eigenen Weg zu gehen?

Was wir brauchen, ist mehr Monodenk!

 

Das Bild oben ist aus dem englischen Film „1984“ aus dem Jahr 1984-

 

Noch mehr Spruchbilder

Wer jede Entscheidung
Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner.
Harold Macmillan

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Was soll ich tun? Entscheide dich. Entscheidung vs Zwiedenk was last modified: Oktober 16th, 2015 by Henrik Geyer

Ein guter Mensch

Als neulich Nelson Mandela starb, fragte ich mich, ob es nicht richtig sei, für den Spireo-Blog einen Artikel zu schreiben, der sich dem Leben dieses großen Mannes widmet.

Einen Lebensbericht aus dritter Hand der Menge an Berichten aus erster Hand hinzuzufügen, ist aber auch nicht gerade erstrebenswert, es bringt dem Leser wenig Authentisches. Was hätte ich über Nelson Mandela zu schreiben, was andere nicht besser schreiben können?

Es ist aber, glaube ich, richtig und gut, wenn die Menschen sich gegenseitig zu verstehen geben, daß sie traurig sind, wenn ein guter Mensch die Erde verlässt, und wenn sie sich gegenseitig signalisieren, daß sie wissen, worin dieses „Gute“ besteht, und wenn sie sich in diesem Punkt einig sind.

Das „Gute“ und das Besondere an dem Menschen Nelson Mandela ist für mich, daß er in seinem Leben – scheinbar mit Absicht! – hat gut sein wollen, gut für sein Volk wohlgemerkt, gut für die Menschheit mithin. Wo andere gut sein wollen nur sich selbst gegenüber oder ihrer Familie, weil sie das für den natürlichen Gang der Dinge halten. Insgeheim hat man das Gefühl, daß so einer Einsicht in ein höheres Prinzip hat, und man wünschte sich, daß sich diese Einsicht verbreiten möge. Dann würde die Erde mehr und mehr dem Paradies ähneln, das sie ja ohne weiteres auch sein kann.

Wo das Grundgesetz zu sein scheint: „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, hat er oft das Gegenprinzip vertreten. Ein sogenannter „Realist“ würde vielleicht sagen: „er handelte gegen alle Vernunft“.

Übrigens hat Mahatma Gandhi einmal gesagt (so oder ähnlich): „Wenn alle Menschen nach dem Grundsatz handeln ‚Auge um Auge‘, dann gibt es bald nur noch Blinde“.

Als Grabredner würde ich etwas sagen wie: „Nelson Mandela, wir vermissen Dich, denn wir hatten Dich dringend gebraucht. Wir sind traurig, wo Du nun nicht mehr da bist, aber wir sind auch stolz, daß solche Menschen wie Du unter uns sind. Daß wir Dich gesehen haben ist für uns ein Beweis: es ist möglich gut zu sein“.

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Gluecklich sein ist
Glücklich sein ist eines der besten Mittel, ein guter Mensch zu werden.
Eugene O’Neill

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Ein guter Mensch was last modified: Oktober 16th, 2015 by Henrik Geyer

Das kollektiv Unterbewusste

Hier ein interessantes Video auf Youtube: es zeigt C.G. Jung, den berühmten Psychiater, der Archetypen erklärt.

Die Direktheit und klare (und kurze) Antwort auf die Frage „was ist ein Archetypus?“, verbunden mit einem lebendigen Beispiel – das ist erfrischend direkt, insbesondere da die Erklärung von C.G.Jung selbst kommt, und nicht aus zweiter Hand ist.

Das Video ist auf englisch, Jung spricht mit unverkennbar Schweizer Dialekt – das bedeutet, es ist ein wenig schwer zu verstehen.

Der Inhalt des Gesagten kurz wiedergegeben:

Es geht um ein anschauliches Beispiel aus Jungs psychologischer Praxis. Er hatte eine junge Patientin, die ihn als Vaterfigur, als eine Art Gott verehrte.

Jung erklärt an dieser Stelle, quasi nebenbei, warum der Psychologe oft von seinen Patienten entweder verehrt, geliebt oder gehasst wird, warum die Patienten selten indifferent gegenüber dem sie behandelnden Arzt sein können. (Siehe: Freuds Konzept der Transferenz). Der Grund hierfür liegt in dem Sich-Ausliefern des Patienten, in dem er alle bedeutsamen, ihn betreffenden Symbole, Deutungen, Werte, preisgibt. Indem er das tut, gibt er dem Psychologen / Psychiater Macht über sich in die Hand – und scheint das sehr genau zu spüren, wenn es auch unbewusst bleibt. Der Patient liefert sich somit der Macht des behandelnden Arztes aus (wie dies ja übrigens immer in der einen oder anderen Weise geschieht, sobald man sich in medizinische Behandlung begibt) – und begreift diese Macht unmittelbar – sie drückt sich aus in einem starken Gefühl … der Abneigung oder auch Liebe.

Jung selbst kam dem Tatbestand, daß er und wie er von seiner Patientin verehrt wird, näher, durch einen Traum, den diese wiedergab.
Darin hält er sie auf seinen Armen. Er: riesenhaft, sie: klein wie ein Baby. Er steht in einem Kornfeld, das sich im Winde wiegt. Es ist reifes Korn, reif für die Ernte.

Jung interpretiert sehr direkt. Das Feld ist reif für die Ernte: die Situation ist reif für eine Klärung, eine Aussprache. Er teilt seiner Patientin sein Verständnis des Bildes mit.

Er selbst stellt in diesem Traum eine Art heidnischen Gott dar – ein Gott der Natur, des Windes.

Er ist diese Überfigur in den Augen seiner Patientin. Jung erklärt: dieses Bild eines heidnischen Gottes (keines christlichen, oder eines Jaweh), sondern eines Natur-Gottes, ist ein Archetypus. Archetypen sind Bilder des kollektiven Unterbewußtseins, die typisch sind für unser Mensch-sein (man darf annehmen dass Tiere ebenfalls archetypische Bilder in sich haben – natürlich andere). Diese Bilder sind bereits in uns und kommen nicht erst durch Erlernen – wie beispielsweise kulturelles Lernen – zu uns. Das kollektiv Unterbewusste ist Teil aller Menschen, man erhält Zugriff auf diese Bilder in bestimmten Situationen.

Die Patientin sucht diese Kraft im Außen, in ihm, Jung; in sich selbst sucht sie nicht.

Nachdem er dies seiner Patientin erklärte, begriff sie sofort. Es machte „klick“. Indem sie die Situation begriff, das Bild, begriff sie sich ein Stück weit besser, und kam auf dem Weg voran, den Jung als den Weg zu sich selbst beschreibt – den Weg der Individuation, so berichtet Jung.

Lesen Sie auch: Beitrag Das ES – Sigmund Freud und die Entdeckung des Unbewussten

Weiterlesen: Das Unbewusste als das Unbekannte

Lesen Sie auch: C.G. Jung – kollektives Unterbewusstsein

Das kollektiv Unterbewusste was last modified: April 27th, 2016 by Henrik Geyer

Lieben und Liebe erlangen – was tut man, wenn Liebe fehlt?

Liebe, lieben, Liebe erlangen

Lieben ist das Wichtigste im Leben – fast klingt es ein bisschen trivial … Wir wollen geliebt werden und wir wollen Liebe geben, im Zustand der Liebe sein. Darum dreht sich alles. Ob wir es nun Anerkennung nennen, oder Geschätzt-Werden.

Alles geschieht mit dem Ziel …

Alles was wir unternehmen geschieht mit dem Ziel, geliebt zu werden – mag man es ausdrücken, wie man will: geliebt vom Glück, geliebt von der Welt, geliebt vom Schicksal, geliebt von Gott… oder auch konkreter: geliebt vom Partner, geliebt von den Leuten, die einen umgeben..

Wo ist denn die Liebe – gibt es einen Mangel?

Und doch scheint Liebe manchem wie Mangelware. Eigentlich müsste es sie doch reichlich geben. Wo finden wir sie nur?

Was soll man nur machen, um geliebt zu werden?

… denn manchem erscheint es eben schwer, in dieser scheinbar kalten Welt Liebe zu erlangen.

Doch so mancher wird vielleicht schon einmal den biblischen Satz gehört haben: „du sollst deine Feinde lieben wie dich selbst.“ Wie unsinnig – da sträubt sich der Verstand! Ausgerechnet die Feinde lieben? Die Freunde lieben, das ja! Aber doch nicht die Feinde!

Und doch – in diesem Satz steckt alles, was man beachten muss, um zu lieben, und um Liebe zu erlangen. Denn es erfordert ein grundlegendes Umdenken – allein schon das, die Liebe selbst als Ziel und wichtigste Priorität anzusehen. Denn vielen ist es gar nicht klar, was alles sie bereits tun, um diesem Ziel näher zu kommen. Doch, gerade wenn man Liebe als Ziel erkennt und akzeptiert, kann man geradewegs darauf zugehen. Und, gerade wenn man sich von Streit und Hass umgeben sieht, von Feinden, dann ist es ein völlig logischer Schritt, sich zunächst einmal zu fragen, wodurch unsere Feinde unsere Feinde sind. Wo sonst sollen Freunde zu finden sein, wenn nicht unter denen, die uns umgeben?

Ist es nicht mindestens auch eine Sichtweise, die uns die Welt wie eine Umzinglung von Feinden erscheinen lässt? Wenn ja – wodurch lässt sich eine solche Sichtweise ändern? Durch Umdenken, durch Neu-Begreifen!

Alles ist Geist

Gerade seine Feinde zu lieben bedeutet nichts anderes, als den Standpunkt des Anderen mit- zu berücksichtigen. Zu verstehen, dass andere Menschen Wesen gleicher Art und Güte sind, wo man bisher gewohnt war, nur das eigene Ich in den Mittelpunkt zu stellen. Dadurch verwandelt sich Freund / Feind-Denken zu: Das-Gute-sehen Wollen. Wir sehen die Welt mit anderen Augen. Wem jedoch der biblische Spruch zu radikal erscheint, der kann es auch halten wie Mark Twain:

Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.

Den Weg der Liebe zu gehen bedeutet, in einem spirituellen Sinn zu erkennen, dass man selbst nichts anderes ist, als das Außen.

Es bedeutet zu erkennen, worin die Gleichheit besteht und den Blick abzuwenden von den vielfältigen Differenzen, die uns sagen: „Der, die, oder das – ist ganz anders!“ Liebe ist die Sichtweise der Einheit.

Liebe bedeutet nicht Selbstaufgabe

Liebe hat nichts mit Selbstaufgabe zu tun. Sein Außen zu lieben bedeutet auch, sich selbst zu lieben. Wer für andere nur Hass empfindet, muss sich auch selbst hassen – und umgekehrt. Denn wir sehen unser Außen durch die Brille unseres Verständnisses – unser Außen ist gleichzeitig unser Innen.

Keine Angst, man läuft nicht Gefahr, plötzlich als Volltrottel dazustehen, wenn man sich vornimmt, zu lieben, vielleicht sogar die Feinde zu lieben…. Der Entschluss ist lediglich der Beginn eines längeren Weges  – ein Gedanke, der sich erst einmal festsetzen muss. Den man lernen muss. Man kann den Weg nicht kennen, wenn man den ersten Schritt tut. Erst allmählich wird sich das Denken an ein neues Weltbild gewöhnen, und ebenso langsam wird sich der gewünschte Effekt einstellen.

Lieben ist eine Tätigkeit

Eine wichtige Erkenntnis in diesem Zusammenhang ist, dass Liebe nicht statisch ist. Sie ist nicht „da“, und muss von irgendwo her nur noch „abgerufen“ werden.

Sondern, damit sie ins Leben tritt, ist es nötig, sie zu wollen, sie zu suchen, etwas dafür zu tun. Die gute Nachricht ist: Nichts hält uns davon ab, nichts brauchen wir dafür. Nur das Wollen. Wir müssen nicht auf jemanden warten, der sagt „Ich liebe dich!“. Wer auf Äußerlichkeiten wartet, die die Liebe ermöglichen sollen, der wird umsonst warten. Wir benötigen keine äußeren Umstände um zu lieben – wir können sofort etwas dafür tun. Plötzlich ist Liebe keine Mangelware mehr, sondern ausreichend vorhanden.

Zu lieben bringt Erfüllung in unser Leben – es ist der direkte Weg zum Glück. 

Ähnliches Thema: Artikel Frieden bewahren: beim Gedanken des Friedens bleiben

Siehe auch: Was heißt: Lebe deinen Traum?

Ähnliches Thema: Reichtum – über das Recht, reich zu sein

Lieben und Liebe erlangen – was tut man, wenn Liebe fehlt? was last modified: Juni 17th, 2016 by Henrik Geyer

Heilung

Spricht über Heilung: Mr. Albert Manuel.talks about healing: Mr. Albert Manuel from India

Dieser Beitrag ist von unserem Freund und Partner Albert Manuel aus Indien, der beruflich als Unternehmensberater und Vortragsredner tätig ist.

dieser Beitrag ist auch auf englisch verfügbar (healing)

 

Heilung

Hartnäckige geistige oder physische Krankheiten haben ihre tiefe Wurzel immer im Unterbewusstsein. Krankheit kann geheilt werden, wenn man diese tiefen Wurzeln herausreißt.

Daher müssen alle Affirmationen des Bewusstseins eindrucksvoll genug sein, um in das Unterbewusstsein einzudringen, was wiederum automatisch das Bewusstsein beeinflusst. Starke bewusste Affirmationen reagieren auf Geist und Körper, durch das Medium des Unterbewusstseins.

Noch stärkere Affirmationen erreichen nicht nur das Unterbewusstsein sondern auch das Über-Bewusstsein – die magische Lagerstätte wunderbarer Kraft.

— Sri Sri Paramahansa Yogananda (indischer Yogi und Guru, 1893 – 1952)

 

Wir alle haben die Tendenz zu glauben, wir müssten jederzeit gesund sein. Jedoch, unsere Gesundheit, sowohl mental wie auch physisch, hängt in erster Linie von unseren Denkprozessen ab. Wir suchen immer nach Erklärungen, warum wir uns gerade schlecht fühlen. Normalerweise vergessen wir dabei, daß geistige oder physische Krankheiten sich zeigen, wenn wir spirituelle oder göttliche Regeln übertreten; man  muss dann durch eine Reinigung gehen, um wieder zu Gott dem Allmächtigen zu gelangen.

Was Paramahansa Yoganandaji versucht zu zeigen, ist, was wir tun können, um zur Wurzel des Problems durch Verbesserung unserer spirituellen Einstellung zu kommen. Wir wollen sehr gern sofort geheilt werden oder sofortige gute Gesundheit erreichen, aber wir vergessen, daß, solange wir nicht in ständiger Verbindung zu dem höchsten Bewusstsein oder zum kosmischen Bewusstsein stehen, dies nicht möglich ist. Göttliche Gesetze arbeiten mit höchster Präzision. Wenn wir uns zu Selbst-realisierten Menschen entwickeln, dann müssen wir wissen, daß es für Heilung Zeit braucht; der Heilungs-Prozess ist hauptsächlich das Leiden geprägt, das dabei auftritt und das es gilt zu ertragen.

 

Vor allem benötigen wir die geistige Einstellung, uns vollständig dem Allmächtigen hinzugeben, denn nur er hat die Macht.

Daher ist es sehr wichtig, daß wir unseren Teil beitragen, in dem wir Gesundheit stark und fest affirmieren, ohne jedes Element des Zweifels.

Zu beginn unserer spirituellen Suche haben wir immer Fragen über die Kraft der Affirmationen, aber standhaft zu bleiben ist der einzige weiterführende Weg – nach einer gewissen Zeit werden sich Ergebnisse einstellen.

 

Paramahansa Yogananda beschreibt sehr schön,  daß Schmerz und Freude vorübergehend seien; an uns ist es, diese Dualität zu ertragen, in dem Glauben und dem Wissen, dass, wenn wir dem Allmächtigen vertrauen, es uns gut geht. Alles wird aufgelöst – in seiner Gegenwart.

 Gott segne jeden Menschen der in dieser Welt, Amen

Heilung was last modified: Dezember 22nd, 2015 by Henrik Geyer

Healing

Spricht über Heilung: Mr. Albert Manuel.talks about healing: Mr. Albert Manuel from India

This text is from our friend and partner Albert Manuel from India, who works as a management-consultant and orator. This article belongs to geistiges Heilen (spiritual healing)

deutsch

 Healing

Stubborn mental or physical diseases always have a deep root in the sub-consciousness. Illness may be cured by pulling out its hidden roots. That is why all affirmations of the conscious mind should be impressive enough to permeate the sub-consciousness which in turn automatically influences the conscious mind. Strong conscious affirmations thus react on the mind and body through the medium of the subconscious. Still stronger affirmations reach not only the subconscious, but also the superconsicous mind — the magic storehouse of miraculous powers — Sri Sri Paramahansa Yogananda

We all have this tendency of thinking, that we must have good health at all times. However, our health both mental and physical is determined primarily by our thought processes. We always try to look for excuses to say why we are in a bad state. We usually forget to understand that mental or physical diseases may have manifested because somewhere we would have transgressed from the spiritual or divine laws and one has to go through some cleansing to be drawn back to God almighty.
What Paramahansa Yoganandaji is trying to convey is that we have to go to the root cause of the problem by improving our spiritual attitude through the abovementioned quote. We are very eager to get healed or good health instantaneously however we forget that unless we are always in tune to the supreme consciousness or cosmic consciousness we cannot achieve it. Divine laws work with a lot of precision.

When we are developing ourselves into being Self realized people we have to believe,  that it takes time for healing to happen and the process is all about enduring the suffering that is imminent. And moreover we have to have the attitude of complete surrender to the Almighty, because only he directs everything. So doing our part of affirming good health in a strong manner without an element of doubt is certainly essential. In the initial stages of our spiritual quest, we always have questions about the power of affirmations; but being steadfast in it is the only way ahead because in time your effort will see results.
Paramahansa Yogananda puts it very well stating that pain and pleasure is transitory and we have to endure the duality with the belief and faith that once we accept and possess the almighty we are well. Everything gets dissolved in his omnipresence.

God Bless every soul in this world, Amen

Healing was last modified: Dezember 22nd, 2015 by Henrik Geyer

spirituelle Reisen – Geistes-Reisen

spirituelle Reisen

Wenn von Reisen die Rede ist, so es oft darum, viel zu sehen, an möglichst viel Orte zu gelangen, tolle Erlebnisse zu machen. Reisen sind immer auch spirituelle Reisen – denn der Geist reist immer mit.

spirituelle Reisen – Geistesreisen

Egal welche Destination wir wählen – sei es die Bank im Park oder die Großstadt am anderen Ende der Welt: Uns kann öde vorkommen, was wir am anderen Ende der Welt sehen – und faszinierend, was wir im eigenen Garten entdecken. Warum? Wir selbst sind dabei – bei jeder Reise die wir in das noch so Fremde unternehmen. Daher wird die Langeweile und Ödnis, die uns zu Hause verfolgt, schnell zum Fluch der Urlaubstage im Ausland.

Und umgekehrt – wenn wir die Geheimnisse unserer Heimat entdecken und uns an ihnen erfreuen können, wie viel mehr sind uns dann die neuen Eindrücke eines exotischen Urlaubsortes ein Gewinn! Auf das Geistige kommt es an.

sich mit Neuem auseinandersetzen

Das eigentlich Interessante an jeder Reise, der Grund, warum wir sie unternehmen, ist, dass wir uns mit Neuem in Verbindung bringen wollen. Das uns Neue als eine Relation zu dem uns gewohnten Denken. Daher ist das eigentlich Wichtige an jeder Reise der geistige Aspekt.

Er entscheidet darüber, wie viel wir von einer Reise an Eindrücken mitnehmen können, welcher Art und wie groß der Gewinn aus dieser Reise ist.

Reisen an Orte, die das Geistige fördern

Spirituelle Reisen können beispielsweise die Meditation zum Leitgedanken haben, hierfür bieten sich Klöster-Reisen an, die in die Stille und Abgeschiedenheit führen, an magische Orte wie Lourdes, oder Wanderungen auf spirituellen Pfaden wie dem Jakobsweg.

Spirituelle Reisen in die Welt der Kunst und Kreativität können uns nach Italien führen, an die Wirkungsstätten großer Meister der bildenden Kunst. Das sind auch Reisen die man auf den Spuren seiner Lieblings -Autoren unternimmt, um deren Welten wieder zu entdecken, ihre Lebenswege kreuzen.

Spirituelle Reisen, die unser Wissen fördern, können jeder Art und Form annehmen, können uns beispielsweise an die berühmten Universitätsstädte führen, können uns in die Natur führen oder die Großstädte. Oder begeben wir uns auf die Suche nach kulturellen  Spuren, deren faszinierendes Erbe man an Orten wie Stonehenge oder im Dom von Chartres bewundern kann.

Stonehenge
Stonehenge

Geistesreisen sind Fernreisen

Doch im Geist kann man weiter reisen als in jedem Flugzeug. Reisen, als ein Sich-Bewegen im Äußerlichen, findet seine Entsprechung in der innerlichen Bewegung, zwischen gedanklichen Aspekten.

Die Rede ist von Phantasie, Träumen, Lesen, Kreativität. Es kommt auf dasselbe hinaus. Geistige Reisen setzen uns in Beziehung zu uns neuen und interessanten Gedanken.

Und geistige Reisen  führen weiter, als es jedes Flugzeug vermag. Im Geist überwinden wir mühelos Zeit und Raum, leben ganz verschiedene Leben, sehen Orte, die vor uns noch niemand sah.

 

spirituelle Reisen – Geistes-Reisen was last modified: Dezember 16th, 2015 by Henrik Geyer

Erfolg – Was ist das eigentlich? Über Erfolg und Erfüllung

Was ist Erfolg? Den eigenen Schatz heben.

Was ist Erfolg – für mich? Es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, was wir als unser Ziel ansehen – und was aus unserer eigenen, inneren Logik heraus, Erfolg für uns ist.

Es scheint ganz leicht zu beantworten; und doch ist es schwer. Ist das Geld nun das Wichtige, die Macht, die Familie… alles zusammen? Ist es wichtiger eine Tätigkeit auszuüben, die Spaß macht, oder eine, die Geld bringt?

Ist Erfolg abhängig von unserer Sichtweise?

In unserer Gesellschaft definiert man sich durch das Äußerliche.

Ich bin.. Angabe des Berufes

Ich habe.. Angabe des Vermögens

Es erscheint wie unabdingbar, dass das so sein muss. Doch es gibt Gesellschaften, die uns zeigen, dass etwas anderes wichtiger sein kann: Glücklich-Sein, zum Beispiel.

Mag man nun sagen, das sei falsch oder richtig, es sei nicht praktikabel (weil man die Realität ja immer beachten müsse…) , oder doch praktikabel – es geht darum, dass es möglich ist, es anders zu sehen. Der Himalaja-Staat Bhutan sei hier genannt, in dessen Verfassung ein Anspruch auf Glück festgeschrieben ist. Wohlgemerkt: Glück setzt man dort nicht gleich mit Wachstum, oder Bruttosozialprodukt, kurz, Geld.

Wenn wir das verstehen, dann wird die Relativität des Wortes „Erfolg“ geifbarer.

Verschlingende Maßstäbe

Wie falsch die Wertmaßstäbe unserer Gesellschaft sein können, wird uns manchmal vor Augen geführt. Man liest von monetär erfolgreichen Menschen, die dennoch unglücklich sind. Erleiden sie einen finanziellen Rückschlag, so verzweifeln sie manchmal daran. Beispielsweise las man vor einiger Zeit von einem Industriellen mit einem Vermögen von mehreren Milliarden Euro. Nun erlitt er einen finanziellen Rückschlag, durch gewagte Börsenspekulation. Einige Milliarden Euro waren weg, aber natürlich war noch „genug“ Geld vorhanden. Dennoch nahm sich der Mann das Leben – er warf sich vor einen Zug.

Erfolg ist relativ. Mancher hat buchstäblich nur das Hemd auf dem Leib – und fühlt sich erfolgreich und glücklich. Und andere häufen große Vermögen an – und fühlen sich nicht erfolgreich genug.

Maßstäbe, nach denen es von Allem nie genug geben kann, die ein ständiges „Mehr!“ und „Weiter!“ fordern, verschlingen die Menschen.

Was ist Erfolg – nach meinen Maßstäben?

An die Stelle des „Ich will Erfolg haben!“ können wir Nachdenken setzen. Was ist Erfolg – darüber sollte man einmal nachdenken. Erfolg muss glücklich machen, sonst ist es kein Erfolg.

Wir können Erfolg und Erfüllung nach unseren eigenen Maßstäben definieren. Wir müssen uns aber von der Vorstellung trennen, Erfolg und Erfüllung seien jenseits unserer eigenen Maßstäbe existent. Die monetären Maßstäbe unserer Gesellschaft müssten nicht mit Notwendigkeit unsere eigenen sein.

Wir fühlen uns erfolgreich, wenn wir wachsen. Wir fühlen uns erfolgreich, wenn wir unseren Zielen näherkommen. Wir selbst definieren die Ziele.

Verlässlicher Erfolg

Verlässlich lässt sich Erfolg und Erfüllung nur erreichen, wenn man sich nicht durch die scheinbar selbstverständlichen Maßstäbe des Außen definieren lässt. Sondern, wenn man geistig frei genug bleibt, selbst Herr der eigenen Ziele zu sein.

Wir sollten unsere geistige Freiheit nutzen. Sich von den Meinungen anderer zu lösen, die eigenen Maßstäbe für Erfolg und  Erfüllung zu definieren (und damit durchaus auch zu enttäuschen), nannte C.G. Jung „Individuation“. Es ist Sich-seines-Selbst bewusst-Werden.

Erfolg bedeutet, innerhalb des eigenen Werte-Gefüges zu wachsen. Erfolgreich fühlt sich, wer auf ein höheres Niveau gelangt – egal, ob der Ausgangspunkt des Wachstums nun selbst schon hoch ist, oder nicht. Erfolgreich ist letztlich, wer Gedanken des Erfolges in sich hegen kann. In einem absoluten Sinn festgeschrieben ist Erfolg nicht.

Erfolg sollte stets nur die Folge, nie das Ziel des Handelns sein.
Gustave Flaubert

 

Erfolg – Was ist das eigentlich? Über Erfolg und Erfüllung was last modified: Dezember 22nd, 2015 by Henrik Geyer

Kreativität – der in uns sprudelnde Quell der Schöpfung

Kreativität - der in uns sprudelnde Quell der Schöpfung

Kreativität  – damit meinen wir einerseits die Fähigkeit, Neues und Interessantes hervorzubringen. Wir meinen aber auch die Kraft, die dahinter steht, und die uns das wollen lässt. Denn aus irgendeinem Grund möchten wir kreativ sein. Töchter möchten sich frühmorgens hinsetzen und Farben und Pferdehaar auf einem Blatt zu einer höchst ungewöhnlichen Kreation vereinen. Erwachsene Männer möchten mit Farbe auf eine Leinwand klecksen, um so ein ungewöhnliches Bild zu gestalten. Wir möchten erschaffen.

Schließlich meint „Kreation“ auch „die Schöpfung“, also die Natur, die Erde, das Weltall. All das, von dem die Kreationisten sagen, Gott habe all das wohlüberlegt hervorgebracht, er habe es „kreiert“ (erschaffen).

Was ist diese unheimliche Schöpferkraft, durch die alles in die Existenz kommt? Ist Kreativität die Schöpferkraft, die in uns wirkt, und durch die wir Dinge entstehen lassen möchten, auch dieselbe, die die Pflanzen wachsen lässt, und überhaupt Dinge in die Existenz bringt?

Ich glaube, dass es so ist. Das ist ein Schlüssel meiner Philosophie – des Spirealismus.

Kreativität ist letztlich unerklärlich

Bob Dylan wurde einmal in einem Interview gefragt, woher er seine vielen guten Einfälle denn habe. Er sagte in seiner typisch abwesenden Art: „Ich weiß nicht.. es ist etwas außerhalb von mir. Es ist wohl dieser unversiegbare Quell der Kreativität.“

Allein die Tatsache, dass uns die Kraft, die uns Dinge tun lässt, letztlich unerklärlich ist, muss erst einmal wahrgenommen werden, muss achtsam beobachtet werden. Sonst glauben wir doch tatsächlich, wir wüssten das alles ganz genau.

Die größten Rätsel erscheinen uns wie völlig geklärt. Man muss diesen Blick auf das Rätselhafte erst wieder lernen. Denn tatsächlich ist rätselhaft, woher diese kreative Kraft kommt. Ganz ähnlich ergeht es uns in Vielem, das uns wie völlig geklärt erscheint, und es doch nicht ist. Die Schwerkraft beispielsweise erscheint nicht wie rätselhaft, dabei haben wir einem Phänomen, das wir sehen, doch nur einen Namen gegeben.

Isaac Newton, der das Gravitationsgesetz fand, war da bescheiden – er wusste, dass er nur etwas äußerlich formulieren kann, dessen innerer Ursprung uns doch rätselhaft bleibt.

Kreativität wertschätzen – die Schöpfung wertschätzen

Ebenso ergeht es uns mit der Kreativität. Wir glauben sie durch und durch zu kennen, denn wir glauben, sie sei „in“ uns. Können wir sie im Außen nicht sehen?

Und wissen wir die Kreativität, die wie ein Schatz in uns ist, zu schätzen? Spüren wir ihre unerklärliche Kraft? Können wir schweigen, und einen Moment all unsere schnellen Erklärungen einmal vergessen, und einfach dankbar für diese letztlich unerklärliche, aber wunderbare Macht, sein?

Wissen wir die Schöpfung zu schätzen, oder ist sie für uns selbstverständlich?

Kreativität zelebrieren

Wenn wir uns bewusst der Kreativität zuwenden, wenn wir versuchen in und aus uns zu schöpfen, um schöne oder ungewöhnliche Werke zu erschaffen, dann danken wir damit dem Schöpfer, für alles was ist. Dann drücken wir damit eine Wertschätzung aus für etwas, das uns oft als so gewöhnlich  erscheint, und doch überhaupt nicht gewöhnlich ist.

Wir anerkennen die Schöpferkraft, deren Teil wir sind.

Kreativität – der in uns sprudelnde Quell der Schöpfung was last modified: Dezember 22nd, 2015 by Henrik Geyer